Diese Seite verwendet Cookies. Wenn Sie das nicht akzeptieren, müssen Sie Cookies in Ihrem Browser verbieten oder diese Seite verlassen.    OK  
 leselupe.de
Werbung
 Meine Leselupe

Mitglieder:   5438
Themen:   92216
Momentan online:
422 Gäste und 17 Mitglieder
Username:
Passwort:
Registrieren
Passwort vergessen?


Leselupe.de > Ungereimtes
Himmelsläufer
Eingestellt am 17. 07. 2003 11:40


Autor
Ein neues Thema veröffentlichen.     Antwort veröffentlichen.
lapismont
Foren-Redakteur
Häufig gelesener Autor

Registriert: Jul 2001

Werke: 223
Kommentare: 7558
Die besten Werke
 
Email senden
Hier klicken, um lapismont eine Online-Nachricht zu senden  Online-Nachricht
Profil

Sieh diese Hand.
Ich nutze ihre Kraft und Fertigkeit,
forme und bewege,
töte und liebe damit.
Ob Metall oder Fleisch,
man sieht die Schnüre Fäden nicht.

Ich zeichne dieses Leben,
diese Linie aus berstenden Hoffnungen,
zerfallenden Träumen
und Dir.
Und wär das Universum unendlicher noch:
Punkt für Punkt
erklimme ich den Strich.

Es gibt kein Halten,
kein Verweilen,
auch nicht Dich.
auch bei Dir nicht mehr.

Die Kapitel dieses Buches sind geschrieben,
sichtbar wird der Text beim Lesen.
Und schliesst Du auch die Augen,
so reicht die Existenz der Seiten aus,
die Jahre fortzuschreiben.

Es gibt kein Hoffen,
gibt kein Zögern.
Kein Versuchen.

Diese Hand ist weder gut noch böse,
Dein Schicksal liegt darin
und meins
wird Dich zerquetschen.

Und strecke ich die Hand,
Dein Haar ein letztes Mal zu streicheln,
bleibt einer dieser Seidenfäden
und ihr sanfter Duft
vielleicht
an meinen kalten Fingern hängen.
__________________
Kunst passiert.

Bearbeiten/Löschen   ebook  Druckversion


DeGie
Guest
Registriert: Not Yet

Mahlzeit lapi,

so spontan habe ich Probleme mit der Message.
Falls ich sie richtig verstehe, btingen mir die Bilder nicht viel.
Kann aber auch sein, daß ich nichts verstehe.
Schaue daher nochmal rein, wenn andere was geschrieben gaben...

Das letzte Gedicht, das ich von Dir las, schien eher aus bauch und Gefühl zu kommen.
Dieses hier wirkt auf mich konstruiert.
Aber wie gesagt:
Ich komme wieder...
Tano,
DeGie

Bearbeiten/Löschen    


lapismont
Foren-Redakteur
Häufig gelesener Autor

Registriert: Jul 2001

Werke: 223
Kommentare: 7558
Die besten Werke
 
Email senden
Hier klicken, um lapismont eine Online-Nachricht zu senden  Online-Nachricht
Profil
Und ich werde warten

Hallo DeGie,

und so werde ich geduldig Deiner weiteren Worte harren.

Danke fürs Vorbeischauen sagt
lap(0*0+0/0*0)
__________________
Kunst passiert.

Bearbeiten/Löschen    


Zefira
???
Registriert: Jan 2001

Werke: 14
Kommentare: 1113
Die besten Werke
 
Email senden
Hier klicken, um Zefira eine Online-Nachricht zu senden  Online-Nachricht
Profil

Hallo lap,

noch'n Kommentar aus dem Bauch (von da wo die Chips sind): wie wäre es, die "Schnüre" in der ersten Strophe durch "Fäden" zu ersetzen?

Dann hättest Du einen schönen Bogen zum Schluß.

Zefira (meint nur so)

ps. "Und wär das Universum unendlicher noch" gefällt mir ...
__________________
schmollfisch

Bearbeiten/Löschen    


lapismont
Foren-Redakteur
Häufig gelesener Autor

Registriert: Jul 2001

Werke: 223
Kommentare: 7558
Die besten Werke
 
Email senden
Hier klicken, um lapismont eine Online-Nachricht zu senden  Online-Nachricht
Profil

Hallo Zefira,

ganz gross verbeug, ähm, zumindest soweit es der Bauch zulässt.
Ein kleines Wörtchen und so grosse Auswirkung.

Die dunkle Seite dankt Dir.
lap
__________________
Kunst passiert.

Bearbeiten/Löschen    


Vera-Lena
Routinierter Autor
Registriert: Oct 2002

Werke: 671
Kommentare: 10341
Die besten Werke
 
Email senden
Hier klicken, um Vera-Lena eine Online-Nachricht zu senden  Online-Nachricht
Profil
Schicksal

Lieber lapsi,

ich denke schon, dass ich verstehe, was Du meinst. Das Schicksal hat Alles oder Vieles so gültig vorgezeichnet, dass dem Protagonisten nichts Anderes bleibt, als es zu vollziehen.

In der Strophe
"Es gibt kein Halten
kein Verweilen
auch nicht Dich"

stimmt etwas nicht, denn im weitern Verlauf gibt es durchaus ein Du.

Vielleicht überlegst Du Dir das noch einmal.

Liebe Grüsse Vera-Lena
__________________
Der Mensch ist sich selbst das größte Geheimnis, ein unverzichtbarer Blutstropfen im Universum, ein Spiegel allen Seins.

Bearbeiten/Löschen    


Zurück zu:  Ungereimtes Ein neues Thema veröffentlichen.     Antwort veröffentlichen.


Leselupe-Bücher



Amazon



Facebook


Werde Fan der Leselupe auf Facebook!