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Leselupe.de > Kurzgeschichten
Hiobsbotschaft
Eingestellt am 09. 07. 2004 14:13


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King-Karados
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Hiobsbotschaft

Mir war der Boden unter dem F├╝├čen weggezogen worden. Ich lag auf dem Bett und weinte. Die Schminke l├Âste sich von meinen Augen und die Tr├Ąnen trieb sie hinab ├╝ber meine Wangen in das Kissen. Meine Hand umklammerte noch immer mit eisernem Griff den Brief, der mir die Hiobsbotschaft ├╝berbracht hatte. Meine Welt lag in Scherben. Die Gedanken, die ich kaum noch kontrollieren konnte, wechselten von schmerzhaftem Selbstmitleid zu d├╝steren Zukunftsfantasien. ├ťber das Kissen verteilt, lagen verstreut meine schwarzen Haare und die kleinen, dunklen Flecken meiner Schminke. Das Zimmer war dunkel und die Fenster waren zugezogen. Die T├╝r war verschlossen und leise erklang die Musik meiner Lieblingsgruppe. Die traurigen T├Âne und der leise Gesang f├╝gten sich perfekt in meine deprimierte Stimmung.

Ich wischte mir die unangenehm brennenden Tr├Ąnen aus den Augen, dann setzte sich mich auf. Meine Augen fuhren ins Leere und fast sofort f├╝llten sie sich wieder mit Tr├Ąnen, die ich nur mit M├╝he unterdr├╝cken konnte. Ich hatte an diesem Tag schon genug geweint. Langsam hob ich meine Hand und betrachtete den Brief. Er war verknickt und an der ge├Âffneten Seite des Umschlags quoll das Papier hervor. Ich warf ihn w├╝tend in die Ecke des Raumes. Er war Schuld an meinem vermurksten Leben. Es war Wahnsinn, was die klein gedruckten Buchstaben in mir bewirkt hatten. Ein einziges, kleines Wort hatte gereicht, mein Leben zu vernichten. Es hatte gereicht die Planung, die ich mir gemacht hatte, wie einen Ballon platzen zu lassen. Dieser Brief war wohl f├╝r mich die schlimmste Post, die ich je bekommen hatte. Ich stand auf und ging zu meinem Schreibtisch und nahm einen Bogen Papier von der Schreibfl├Ąche. Es war kein unbeschriebenes Blatt, es war eine Einladung. Die Einladung, in die ich noch vor Stunden, nein, vor Tagen meine ganze Hoffnung gesteckt hatte. Doch nun war alles verst├Ârt. Die Trauer, die mich von innen her aufzufressen versuchte, verwandelte sich pl├Âtzlich in Wut. Eine Wut auf die Schule, eine Wut auf die Lehrer, eine Wut auf meine Eltern, eine Wut auf mein Leben. Meine Finger krallten sich um das Papier und ich zerriss es in der Luft, dann lie├č ich es fallen. Wieder liefen mir Tr├Ąnen ├╝ber die Wangen, Tr├Ąnen der Verzweifelung. Die Wut in mir brannte wie ein loderndes Feuer. Sie wollte heraus und ich lie├č sie. Meine geballte Faust flog gegen die gl├Ąserne Platte, meines Tisches, der direkt neben mir stand. Ein lautes Knirschen wurde h├Ârbar und die Scheibe sprang. Die kleinen Risse zuckten wie Blitze aus meiner Hand und verzweigten sich dann weiter in kaum sehbare Adern.
ÔÇ×Schei├čeÔÇť entfuhr es mir. ÔÇ×Auch das noch.ÔÇť Doch nicht dem Tisch galt meine Aufmerksamkeit. In meine Hand hatten sich kleine Glassplitter gebohrt, Blut lief aus der Wunde. Es war nicht viel, doch sofort wurde mir schlecht. Ich musste zum Klo. Die T├╝r war verschlossen und ich hatte einige Probleme sie zu ├Âffnen doch schlie├člich gelang es mir. Eilig betrat ich in das Bad und ├╝bergab mich. Die Knie auf den kalten Fliesen, die Arme auf dem Klodeckel und den Kopf auf die H├Ąnde gest├╝tzt sa├č ich da. Das Blut lief mir die Hand hinab und durchn├Ąsste mir die ├ärmel. Mein Atem ging flach und ich f├╝hlte mich im wahrsten Sinne des Wortes schei├če. Und alles nur wegen dem Abitur. ÔÇ×Durchschnitt 4,2: Leider nicht bestanden.ÔÇť Kam es mir wieder in den Sinn. Wieder wurde mir schlecht. ÔÇ×Leider nicht bestandenÔÇť Oft hatte ich diese Worte gelesen und doch noch nicht einmal zu diesem Zeitpunkt hatte ich sie richtig glaube k├Ânnen. Es war fast so, als h├Ątte ich gar keine Macht mehr mein Leben zu ver├Ąndern, mein Lebensmut und meine Zukunftsplanung war zerst├Ârt worden, nur wegen eines Briefes. Egal was ich anfing, es wurde mir, kurz bevor es fertig zu sein schien, zerst├Ârt. Nicht nur die Schule, nein, nachdem meine Mutter gestorben war, hatte mein Vater mich wie eine Gefangene behandelt, er lie├č mich nicht raus und jegliche Arbeit stand mir zu. Ich hatte kaum noch Macht zu entscheiden was ich tun wollte. Deshalb habe ich mich fast ganz auf die Schule konzentriert. Das Abitur war mir sehr wichtig gewesen und zu diesem Zeitpunkt war es der einzige Faden gewesen, der mich am Leben hielt.
Auf eine Uni gehen, das wollte ich schon immer und zwei Tage zuvor hatte ich ein Schreiben bekommen, eine Einladung aus England. In Sprachen war ich schon immer gut gewesen, deshalb wollte mich auch die ÔÇ×University of SunderlandÔÇť aufnehmen. Vorausgesetzt ich h├Ątte ein Abitur. Ich schluckte wieder und spuckte ins tr├╝be Wasser. Langsam beruhigte ich mich und atmete tief durch. Auf die Knie gest├╝tzt dr├╝ckte ich mich hoch und hielt mich am H├Ąngeschrank fest. Ich musste mich beruhigen. Mein Kopf h├Ąmmerte vor Schmerzen und meine Schl├Ąfen f├╝hlten sich hei├č und feucht an. Mit einer Hand ├Âffnete ich die T├╝r des H├Ąngeschrankes und mit der Anderen st├╝tzte ich mich am Waschbecken ab. Eine seltsame Schw├Ąche hatte mich ├╝berkommen und f├╝r die kleinsten Bewegungen brauchte ich Unmengen von Energie. Meine Augen suchten den Schrank nach Schmerztabletten ab. Eine kleine, wei├če Packung stand senkrecht in einer Ecke. Ich griff danach. Die Packung war schwer, sie war wahrscheinlich noch voll. ÔÇ×Chloralhydrat, verwendbar bei Schlafst├Ârungen und innere Unruhe.ÔÇť Las ich ab. Dann legte ich die Packung entt├Ąuscht wieder in den Schrank. Doch pl├Âtzlich hielt ich inne. Ein wahnwitziger Gedanke durchfuhr mich. Mein ganzer K├Ârper zitterte, als ich die Packung erneut ergriff und ich sie auf den Waschbeckenrand stellte. Ein unschl├╝ssiger Ausdruck lag auch meinem Gesicht. F├╝r einen Moment bel├Ąchelte ich die Idee, die mir gekommen war. Ich wollte sie schon wieder verwerfen als meine Stimmung wieder schwankte. Sie schwankte stark. Ich versuchte eine Hand still zuhalten, doch ich schaffte es nicht. Einen kleinen Moment noch gr├╝belte ich. Doch schlie├člich und mit schnellem sicherem Entschluss griff ich nach den Pillen und riss die Pappe abrupt auseinander. Nicht das ich es eilig gehabt h├Ątte, doch ich konnte einfach nicht ruhig bleiben. Das Plastik, in das die wei├čen Tabletten verschwei├čt waren, knirschte als ich sie in das Waschbecken rutschen lie├č. Meine Finger falteten hektisch die Gebrauchsanweisung auseinander und gleichzeitig suchten meine Augen die Schrift ab. Dann fand ich die Stelle: ÔÇ×Nur max. 1 Tablette ÔÇŽ sonst Nebenwirkungen verst├Ąrkt ÔÇŽ ab 10 Gramm t├Âdlich.ÔÇť Ich konnte meine Augen nicht von diesen W├Ârtern nehmen. Es ging eine merkw├╝rdige Faszination von ihnen aus und langsam verstand ich, dass ich noch immer Macht hatte, mein Leben zu ver├Ąndern. Auch wenn auf eine etwas andere Weise, als ich fr├╝her gedacht hatte. Meine H├Ąnde zitterten, nein mein ganzer K├Ârper erzitterte vor Angst, Verzweifelung und Wut, doch auch vor Erregung und der Spannung, die diese neue Entdeckung mit sich gebracht hatte. Es mag komisch klingen, doch wenn man alles verloren geglaubt hat, dann ist es ein Trost wenigstes die Macht ├╝ber Leben und Tod in den eigenen H├Ąnden zu halten. Die des Eigenen nat├╝rlich. Ich steckte die Packung in die Tasche. Einen Moment z├Âgerte ich und ├╝berlegte ob ich wirklich das richtige tue. Doch was sollte schon falsch sein, vielleicht w├Ąre ich einige Minuten sp├Ąter wieder im Bad und h├Ątte die Pillen unverschlossen wieder zur├╝ckgelegt. Nur um gesp├╝rt zu haben, dass ich noch an meinem Leben Einfluss hatte.
Also ging ich durch die T├╝r in den Flur, der mich direkt in mein Zimmer f├╝hrte. Es war immer noch dunkel und wie eine Spinne sponn mich die depressive Musik und die depressive Atmosph├Ąre sofort ein. Die alten Gedanken und Bef├╝rchtungen, die mit meinem Abschluss endg├╝ltig geworden waren, kamen nun wieder. Sie kamen in Form von grausamen Bildern, die mir mein Verstand vorgaukelte. Schweren Herzens setzte ich mich wieder aufs Bett und betrachtete die dunklen Flecken auf dem Kissen. Sie fingen vor meinem inneren Auge an zu tanzen, mich zu verh├Âhnen. Sie sprangen auf dem dunklen Kissen hin und her und warfen mir verd├Ąchtigte Blicke zu. Mit einem St├Âhnen rieb ich mir die Augen und sch├╝ttelte die absurden Tagtr├Ąume ab. Jetzt blo├č nicht durchdrehenÔÇť Dachte ich bei mir und wand mich wieder zum Bett. Dann legte ich mich darauf und starrte an die Decke. Die Pillen legte ich mir auf den Bauch. Die zwanzig kleinen, ovalen Kapseln waren nicht schwer, doch es reicht aus, um einen leichten Druck auf meinen Bauch auszu├╝ben. Meine Gedanken machten einen Schlenker zu den l├Ąngst verstorbenen. William Shakespeare, Albert Einstein, Johann Wolfgang von Goethe oder Friedrich Schiller, diese Leute waren wichtig. Sie waren wichtig vor aber auch nach ihrem Tode. Sie hatten verschiedenes geleistet, doch auf jedem Gebiet einzigartig. Ihnen erinnert man sich heute und auch in f├╝nfzig Jahren noch. Diese Leute kennt und achtet jeder. Doch mich? W├╝rde denn ├╝berhaupt ein Mensch nach mir weinen, wenn ich weg w├Ąre? Nein, wahrscheinlich nicht. Meine Augen wurden schwer und ich legte die Lider nieder. Wieder griff eine unbeschreibbare Macht nach mir. Sie war auch da gewesen, als ich das Zimmer zum zweiten Mal betrat und sie legte sich wie ein eiserner Vorhang ├╝ber mein Herz, sodass es unendlich schwer wurde. Das Atmen wurde anstrengender und es trieb mir die Tr├Ąnen in die Augen. Nicht vor Schmerz, nein, eher aus Trauer ├╝ber alles das, was ich nicht hat. ├ťber alles das, was ich im Leben so schmerzlich vermisste, die Liebe. Das Gef├╝hl gebraucht zu werden, das Gef├╝hl f├╝r jemanden anders wichtig zu sein. Dieses Gef├╝hl fehlte in mein Leben g├Ąnzlich. Mein Leben war nicht etwa das Sch├Ânste, bis zu diesem Zeitpunkt. Ich lebte bei meinem Vater, doch wie gesagt, konnte er auch nicht viel mit mir anfangen. Also musste ich selber durch alles durch, was sich mir in den Weg stellte. Das war nicht besonders leicht. Und jetzt auch noch die Entt├Ąuschung mit dem Abitur. ÔÇ×Schei├čeÔÇť Ich hatte die Worte nicht ausgesprochen, doch sie geisterten unentwegt in meinem Kopf herum. Es war nicht allein die Schule, die mir das Leben so schwer und mies vorkommen lie├č. Doch es war der Gipfel des Berges und nun sollte er gesprengt werden.
Ich erhob mich. Die Beine hingen vom Bett hinab, doch der Oberk├Ârper war stocksteif. Mit der Linken hand griff ich nach den Tabletten und dr├╝ckte eine aus der Packung. Dann die zweite, die dritte und vierte. Nummer F├╝nft folgte, dann legte ich sie wieder weg. Es scheint so, als ob mir F├╝nf genug gewesen waren. Gott sei dank war es so. Mit der rechten Hand stopfte ich mir die Pillen in den Mund und versuchte zu schlucken. Erst musste ich w├╝rge, der Geschmack war abartig und die Tabletten sch├Ąumten wie wild. Dann bekam ich 2 hinunter. Dann wieder zwei und zum Schluss die Letzte. Was dann passiert ist wei├č ich nicht mehr, doch ich muss noch einige Zeit dort gelegen haben bis ich einschlief.
Der Schmerz kam unvorbereitet und er brannte wie Feuer auf meiner Wange. Der Magen drehte sich mir um und ich drehte mich zur Seite. Hinter mir h├Ârte ich einige Worte: ÔÇ×Jetzt steh endlich auf und R├Ąum die Wohnung auf. Du faules St├╝ck.ÔÇť Im erstem Moment wusste ich gar nicht was los war. Dann ├╝bergab ich mich neben mein Bett. Zum Gl├╝ck tat ich das, sonst w├Ąre ich jetzt Tod. Der wei├če Schaum der Tabletten verteilte sich auf dem Teppich. ÔÇ×Tanja, hast du etwa schon wieder Drogen genommen? Schlepp mir blo├č nicht die Bullen ins Haus mit deiner Kiffertour! Jetzt mach das weg und komm in die K├╝che.ÔÇť Mein Vater, den ich jetzt eindeutig im matten Licht identifizieren konnte verlie├č das Zimmer. Pl├Âtzlich blieb er stehen und ich sah wie er mir etwas neben das Bett warf. ÔÇ×Ach, hier ist was f├╝r dich.ÔÇť Dann verlie├č er das Zimmer. Erst jetzt verstand ich was los war. Mein Vater musste nach Hause gekommen sein und er hatte mich mit einer Ohrfeige geweckt. Eine Mischung aus Trauer und Freude breitet sich in mir aus. ÔÇ×Ich bin nicht totÔÇť Sagte ich halb laut und setzte mich auf. Mein Magen schmerzte und das Erbrochene stank erb├Ąrmlich. Einige Minuten sp├Ąter ging es mir schon besser und ich machte das Licht an. Erst jetzt sah ich das ganze Ausma├č. Die Pillen lagen verstreut auf dem Boden, ich musste sie wohl im Schlaf herunter gesto├čen haben. Das Bett war zerw├╝hlt und das Erbrochene sickerte langsam in den Teppich. Dann sah ich den Brief wieder. Den wei├čen Brief, der die Hiobsbotschaft ├╝berbracht hatte. Die Gedanken an einen weiteren Selbstmordversuch kamen auf, doch ich verwarf sie sofort. Dann nahm ich den Brief um ihn in den M├╝ll zu werfen. Doch er war zu. Der Brief, den ich ge├Âffnet und mehr als ein paar dutzend mal gelesen hatte war zu. Nein, es war nicht der alte Brief. Es war ein anderer. Dann viel es mir wieder ein. Mein Vater hatte mir etwas ins Zimmer geschmissen. Das musste es sein. Ich drehte den Brief um und betrachtete den Absender. Mir blieb fast das Herz stehen, als ich feststellte, dass der Brief aus meiner Schule zu kommen schien. Mit zittrigen Fingern riss ich ihn auf. Das wei├če Papier war so ordentlich und f├Ârmlich gefaltet wie das der Letzten. Ich ├╝berflog die ersten Zeilen. Meine Augen fra├čen f├Ârmlich die W├Ârter, jeden Buchstaben, jedes Komma und jeden Punkt. Einfach alles was dort stand. Als ich etwa in der Mitte des Briefes war, da entfuhr mir ein Freudenschrei. Die Buchstaben, die dort standen, ergaben zusammengef├╝gt das Unm├Âgliche. ÔÇ×Es ist uns ein rechnerischer Fehler unterlaufen und wir k├Ânnen ihnen nun endg├╝ltig mitteilen, dass sie ihr Abitur bestanden haben. Es tut uns leid und wir hoffen, dass wir ihnen durch unseren Fehler nicht zu viele Unannehmlichkeiten gemacht haben ÔÇŽÔÇť ÔÇ×Oh, mein Gott.ÔÇť Hauchte ich ungl├Ąubig. Es war wie in einem Traum. ÔÇ×Es muss ein Wunder sein. Ja, das muss es.ÔÇť Ich lie├č mich auf das Bett nieder und wieder liefen mir Tr├Ąnen ├╝ber das Gesicht, doch diesmal aus Freude. Der gr├Â├čten Freude, die sich ein Mensch nur vorstellen kann.

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