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Leselupe.de > Ungereimtes
Hirnbastionen
Eingestellt am 09. 08. 2005 19:54


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Fuellertintentanz
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Registriert: Aug 2005

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In den tiefen Hirnbastionen
herrscht der Engstirn Diktatur.
Knechtschaft meiner Geistdämonen
Foltert alle Ambitionen,
die aus Träumen sind gesponnen.
Geißelt eure Signatur
mit perfider Machtbravour
in das Tuch das Sehnsucht kleidet,
weil ihr wahre Freiheit neidet,
bis der Feind am End besonnen
schwört der Traum sei nun zerronnen.

Diener der Vernunftgedanken
Frönt euch an der Barbarei.
Eure blutverschmierten Pranken
weisen stinkend meine Schranken.
Klatschen meiner Qualen Häme.
Eure Herzenstyrannei,
kopfbeherrschte Sklaverei,
schindet bohrend meine Fragen,
die sich kaum zu denken wagen.
Während ich die Hassgunst zähme,
schlichtend b√ľrdend mich selbst l√§hme.

Folternd wird mein Wunsch gereinigt
im Vergessensmeer ertränkt.
Doch wer schwimmt wird noch gesteinigt,
ächtend von Vernunft gepeinigt.
Bis das eigene Begehren
von der Scheinmoral erhenkt
seinen eignen Tod empfängt.
Geier kommen um zu Beuten,
kreischend seinen Leib zu häuten,
um sich an dem Tod zu nähren
und die Sehnsucht zu bekehren.

Tr√ľmmer meiner Tr√§nenwelten
schw√∂ren Rache f√ľr die Tat.
Wollen jeden Traum vergelten
deren Haupt die Krieger fällten.
Sie erheben sich zum Kriege.
Hetzen auf zum Kopfverrat,
weil von dort das √úbel naht.
St√ľrmen kreischend sein Gem√§uer.
Und entfachen Sinnesfeuer.
Löschen aus der Bosheit Wiege.
Leid verb√ľndet sie zum Siege.

Lichterloh steht nun in Flammen,
was so lang als Kerker galt.
Jetzt gilt es das Tor zu rammen
um den Herrscher zu verbannen.
Denn er soll am Pfahle hängen.
Weil in ihm die Rohgewalt
bis durch jede Ader schallt.
Selbst soll er die Qualen sp√ľren
Aufgespie√üt die S√ľhne k√ľren.
In der Hitze d√ľrr versengen
bis die Augen sich verengen.

Häher sollen ihn zerfetzen,
bis Gew√ľrm sein Fleische kaut.
Ratten gierig auf ihn hetzen
um die Krallen sich zu wetzen,
in der Knochen √úberreste,
des Gebeins, das unverdaut,
mahnend nun vom Pfahle schaut.
Plötzlich fängt es an zu Beben
und erwacht zu neuem Leben.
Aus ist nun das Freudenfeste.
Ich bin selbst des Denkens Neste.



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