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Leselupe.de > Gereimtes
Hoch in den Lüften
Eingestellt am 22. 04. 2008 17:23


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Esah
Autorenanwärter
Registriert: Apr 2008

Werke: 6
Kommentare: 47
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Hoch in den Lüften

Ich breite meine Flügel aus,
stoß mich ab, sodass ich schwebe,
lache, weil mich Winde tragen,
und ich endlich wieder lebe.

All die kleinen Alltagssorgen
wirken von hier oben nichtig,
hier, in klaren, luft`gen Höhen,
sind mir schöne Dinge wichtig.

Plötzlich hinter mir ein Rauschen.
Schulterblick. Mir wird ganz kalt.
Nein! Da kommt Kollege Müller,
macht auch vor dem Traum nicht halt.

Ich schlag kräftig mit den Flügeln,
will im Traum nicht Zweiter sein,
doch der Müller fliegt noch näher,
holt mich immer weiter ein!

Da ist schon die Himmelspforte,
Müller kommt... und zieht vorbei,
holt mich ein, auf letztem Meter!
Ich wach auf, mit Zornesschrei.

Das war das letzte Mal, ich schwöre
Nächste Nacht, da bin ich schneller
und erträum mir, statt der Flügel,
einen riesigen Propeller.


Version vom 22. 04. 2008 17:23
Version vom 22. 04. 2008 20:45

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Ohrenschützer
???
Registriert: Oct 2002

Werke: 83
Kommentare: 690
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Hallo Esah,

gute Pointe! Ein paar Kleinigkeiten fielen mir auf:

quote:
Ich breite meine Flügel aus,
stoß mich ab, sodass ich schwebe,
lache, weil mich Winde tragen,
und ich endlich wieder lebe.

All die kleinen Alltagssorgen (kein Beistrich)
auf dem Boden kleben bleiben,
hier, in klaren, luft`gen Höhen,
mich nur wahre Freuden treiben.
Die Strophe wirkt von der Satzstellung her etwas aufgesetzt. "... bleiben auf dem Boden kleben" und "... treiben mich nur wahre Freuden" wären die ungestelzten Varianten; wenn da nicht der Reim wäre, ich weiß. Vielleicht fällt Dir trotzdem noch was Besseres ein.

Plötzlich hinter mir ein Rauschen.
Schulterblick. Mir wird ganz kalt.
Nein! Da kommt Kollege Müller,
macht auch vor dem Traum nicht halt.

Ich schlag mit den Flügeln wilde, (vielleicht besser:
"Ich schlag kräftig mit den Flügeln")

will im Traum nicht Zweiter sein,
doch der Müller (kein Beistrich) fliegt noch näher,
holt mich immer weiter ein!

Da ist schon die Himmelspforte,
Müller kommt... und zieht vorbei,
holt mich ein, auf letztem Meter!
Ich wach auf, mit Zornesschrei.

Das war das letzte Mal, ich schwöre (kein Grund zur Kürzung des Worts, oder?)
Nächste Nacht, da bin ich schneller (kein Beistrich)
und erträum mir, statt der Flügel,
einen riesigen Propeller.
Gern gelesen. Schönen Gruß,
__________________
Der Ohrenschützer

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