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Leselupe.de > Ungereimtes
Hoffnung
Eingestellt am 01. 08. 2011 22:09


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Trasla
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Du stehst
vor
Tr├╝mmern
-
Scherben
spiegeln
das Licht

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Donkys Freund
Guest
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Hallo Trasla,

Ich wei├č nicht,
irgendwie z├╝nden die Klassiker Tr├╝mmer, Scherben, Licht bei mir nicht recht. Sie m├╝ssten schon gekonnt kombiniert werden, um ihnen etwas Neues einzuhauchen, das mich ergreift. Subjektiv nat├╝rlich, ich wei├č.

Zus├Ątzlich reibe ich mich bildlich daran, dass es sehr dunkel sein muss, dass das Licht auch seine erhellende, weisende Wirkung entfaltet und nicht einfach nur nervig blendet.
Das Licht (immerhin Thema des Gedichts) hat in dem Bild keine Funktion. Worin liegt die Hoffnung?

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Beba
Guest
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Nat├╝rlich blendet es nervig, das Licht, von den Scherben gespiegelt. Das ist kein geordnetes Licht, es sind Strahlen, scheinbar ungeordnet in alle Richtungen, chaotisch. Wie die Psyche des im Text Angesprochenen. In meinen Augen durchaus stimmig und gut. Was mir nur fehlt, ist der Pfiff, das Besondere. Scherben-Tr├╝mmer-Licht-: dem begegnet man allzu h├Ąufig. Die z├╝ndende Idee, das i-T├╝pfelchen fehlt hier noch in meinen Augen.

LG
BeBa

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Donkys Freund
Guest
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Chaotisches, nerviges Licht... Hmm.
Psyche hin oder her: Was hat das mit Hoffnung zu tun?
Nur weil es Licht ist?
Ich bin auf die Gedanken von Trasla gespannt.
Gru├č
Donkys Freund

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Duisburger
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quote:
Du stehst
vor
deinen Hoffnungen (ggf. Tr├Ąumen)
-
Scherben
spiegeln
das Licht

So wird ein Schuh draus.
Die Wendung bring etwas Spannung in das kurze Poem.
Du verschenkst am Anfang viel zu viel.

lg
Uwe


__________________
Unter den Kastraten ist der eineiige K├Ânig (unbekannter Gas- und Wasserinstallateur).

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Trasla
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Hallo ihr Lieben!
Vielen Dank f├╝r das Interesse und verzeiht die sp├Ąte Antwort. Ich war letzte Woche beim Liverollenspiel und bin danach nach Vietnam geflogen. Also alles etwas hektisch, jetzt aber die lang ersehnten Gedanken, live aus Ho-Chi-Minh-Stadt:


Das Licht soll nichts machen. Es ist einfach da. Es ist das Gute, warme, helle. Aber wenn alles kaputt ist, dann bemerkt man es nicht mehr. Wir sehen noch leuchtende Fetzen in den Tr├╝mmern, aber Hoffnung sollte nicht darauf bauen, mit den Resten etwas anzufangen.
Die leuchtenden Splitter sind nicht ├╝brig gebliebene Reste vom Licht, sondern sie spiegeln es. Das ganze Licht ist da, immer und vollst├Ąndig, und wenn man eine Spiegelung sieht sollte man nicht anfangen die Scherben einzusammeln sondern sich umdrehen und in die Sonne schauen.

Das war so mein urspr├╝nglicher Gedanke.
(Und: "Verdammt, wie schreibt man eigentlich ungereimte Gedichte?")


Duisburger:
Danke f├╝r deinen Vorschlag! Allerdings m├Âchte ich diesen Aspekt des "kaputt" drin behalten - ich wei├č nicht ob "Scherben" im zweiten Teil das alleine leisten.
Was h├Ąltst du von einer Kombination, zum Beispiel:

Du stehst
vor
Traumtr├╝mmern



Au├čerdem war es (m├Âglicherweise unsinnige?) Absicht, dass in der ersten und letzten Zeile jeweils zwei Worte stehen. Und zwar vertreten "du stehst" und "das Licht" quasi das Gute - stabiler, sicherer Stand (du stehst vor den Tr├╝mmern - du liegst nicht dazwischen) und ebend das warme, helle.
In der Mitte ist der Tiefpunkt, mit Tr├╝mmern und Scherben.

Ich wollte quasi so einen kleinen Bogen schlagen:
Du hast es ├╝berstanden, lebend.
Es ist alles kaputt.
Da sind noch kleine Lichtflecken ├╝brig.
Die kommen daher, dass hinter dir unendlich viel Licht ist.
Traumtr├╝mmer

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Duisburger
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quote:
Ich wollte quasi so einen kleinen Bogen schlagen:
Du hast es ├╝berstanden, lebend.
Es ist alles kaputt.
Da sind noch kleine Lichtflecken ├╝brig.
Die kommen daher, dass hinter dir unendlich viel Licht ist.
Traumtr├╝mmer
Das ist deine Intention. Vor diesem Hintergrund hast du das Werk geschrieben und liest es auch so.
Aber in dieser Fassung ist deine Intention nicht einmal zu erahnen, weil der Text in dieser Form viel zu universell ist. Er hat dutzende Interpretationsm├Âglichkeiten. Da ist nichts, wo der Leser einen Ansatzpunkt zu deiner Intention hat.
Erst mit deiner Erkl├Ąrung kann man den Text nachvollziehen.

lg
Uwe
__________________
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