Diese Seite verwendet Cookies. Wenn Sie das nicht akzeptieren, m├╝ssen Sie Cookies in Ihrem Browser verbieten oder diese Seite verlassen.    OK  
 leselupe.de
Werbung
 Meine Leselupe

Mitglieder:   5438
Themen:   92252
Momentan online:
309 Gäste und 12 Mitglieder
Username:
Passwort:
Registrieren
Passwort vergessen?


Leselupe.de > Ungereimtes
Hoffnung
Eingestellt am 04. 04. 2006 11:31


Autor
Ein neues Thema ver├Âffentlichen.     Antwort ver├Âffentlichen.
NewDawnK
???
Registriert: Sep 2005

Werke: 156
Kommentare: 2423
Die besten Werke
 
Email senden
Hier klicken, um NewDawnK eine Online-Nachricht zu senden  Online-Nachricht
Profil

Einst warst Du Hoffnung
dann warst Du Lachen
manchmal Weinen
nun bist Du Staub
in allen Winden
h├Âr' ich Dein Lachen
und ich weine
um der Hoffnung willen.

Bearbeiten/Löschen   ebook  Druckversion


Waldemar Hammel
H├Ąufig gelesener Autor
Registriert: Dec 2002

Werke: 8
Kommentare: 2028
Die besten Werke
 
Email senden
Hier klicken, um Waldemar Hammel eine Online-Nachricht zu senden  Online-Nachricht
Profil
@ NDK

Es geht noch k├╝rzer und vor Allem pr├Ągnanter:

Einst warst Du Hoffnung
dann warst Du Lachen
nun bist Du Staub
in Winden
(Dein) Lachen
und ich weine
Hoffnung.

Wechselwirkungs-Welt, nichts ist jemals zu Ende, alle Anf├Ąnge und Enden sind zwei Seiten desselben.

Hoffnung - Lachen - Staub werden - immer noch lachen - nur derjenige, der nicht Ohren hat und keine Augen f├╝r die Funktionsweise dieser Welt wird dann weinen, aber selbst in dieser Unwissenheit kann er doch nicht anders als Hoffnung weinen, was wissend Tr├Ąnen der Freude w├Ąren.

PS: Denke Dir den Zeitpfeil aus Deinem Text weg, dann ist alles gleichzeitig da, und Weinen und Lachen fallen zusammen. Was dann ├╝brigbleibt, ist ein entgrenztes, ma├čloses sich-Wundern.

Bearbeiten/Löschen    


NewDawnK
???
Registriert: Sep 2005

Werke: 156
Kommentare: 2423
Die besten Werke
 
Email senden
Hier klicken, um NewDawnK eine Online-Nachricht zu senden  Online-Nachricht
Profil

Hallo Waldemar Hammel,

Danke f├╝r Deine Zeilen.
Der "Zeitpfeil" ist ein Zugest├Ąndnis an unsere ├╝bliche Sichtweise auf Zeit. Jeder Augenblick umfasst meinem Empfinden nach alles Werden und Vergehen. Mehr ist nicht und mehr wird nie sein. Inwieweit unser Ich-Verstand, der auf ├ťberleben programmiert ist, die eigene Endlichkeit erfassen und akzeptieren kann, steht auf einem anderen Blatt.
"Was dann ├╝brigbleibt, ist ein entgrenztes, ma├čloses sich-Wundern."
Bei mir bleibt schlicht Hoffnung ├╝brig, von der f├╝hle ich mich in jedem Augenblick umgeben. Die Endlichkeit des Ichs und das Eingebettetsein in einen gr├Â├čeren Zusammenhang ist f├╝r mich pers├Ânlich der Teil des Menschseins, mit dem man sich nicht fr├╝h genug anfreunden kann, sonst bleibt die Welt ein Ich-Leben lang ein Jammertal - das wollte ich zum Ausdruck bringen.

Sch├Âne Gr├╝├če, NDK

Bearbeiten/Löschen    


Waldemar Hammel
H├Ąufig gelesener Autor
Registriert: Dec 2002

Werke: 8
Kommentare: 2028
Die besten Werke
 
Email senden
Hier klicken, um Waldemar Hammel eine Online-Nachricht zu senden  Online-Nachricht
Profil
@ NDK

[Der "Zeitpfeil" ist ein Zugest├Ąndnis an unsere ├╝bliche Sichtweise auf Zeit.]

Ja, alle Sprache funktioniert nur in Zeit, als Zeitliche. Der Zeitpfeil ist ihr unabtrennbar eingeboren, steckt selbst schon in ihren einzelnen Worten. Sie "verf├╝hrt" in die Zeitlichkeit, mit der man automatisch "Anfang", "Ende" usw. am Halse hat, sobald man Sprache denkend, schreibend, sprechend benutzt.
(Es w├Ąre furchtbar interessant, eine Kunstform zu finden, in der man Sprache (auch Musik) als Entzeitlichte verwenden k├Ânnte. Es w├Ąre dies eine "Sprache des Animismus")

[Jeder Augenblick umfasst meinem Empfinden nach alles Werden und Vergehen. Mehr ist nicht und mehr wird nie sein.]

Ja!

[Die Endlichkeit des Ichs und das Eingebettetsein in einen gr├Â├čeren Zusammenhang ist f├╝r mich pers├Ânlich der Teil des Menschseins, mit dem man sich nicht fr├╝h genug anfreunden kann, sonst bleibt die Welt ein Ich-Leben lang ein Jammertal -das wollte ich zum Ausdruck bringen.]

Ja, und tausendmal JA! Man sollte sich auch nicht per Zuf├Ąllen diese Einsicht in jedem Leben neu gewinnen m├╝ssen, sondern sie sollte ausdr├╝cklicher Teil schon der (Schul-)Bildung sein.
---

Mit meinem Text-Änderungsvorschlag:

....
nun bist Du Staub
in Winden
(Dein) Lachen
.....

wollte ich darauf hinaus, dass es gar nicht (mehr) "Dein Lachen" ist, das der Wind tr├Ągt, sondern ein immerw├Ąhrendes Lachen, aus dem "Dein Lachen" des scheinbaren Anfangs erst als Abspaltung entstand, und in welches dieses "Dein Lachen" auch wieder zur├╝ckf├Ąllt.

Bei uns Jiddels sagt man: "Unser Gott ist ein fr├Âhlicher Gott, und deshalb lacht auch das Herz der Welt. Wie k├Ânnte es anders." Und dieses Lachen kommt nat├╝rlich auch aus dem eigenen Inneren, wenn man nur lernen kann sich ganz intensiv zuzuh├Âren.

Bearbeiten/Löschen    


Richard von Lenzano
Guest
Registriert: Not Yet

Hallo NDK

mir gef├Ąllt der Text - so wie er ist.

Bearbeiten/Löschen    


NewDawnK
???
Registriert: Sep 2005

Werke: 156
Kommentare: 2423
Die besten Werke
 
Email senden
Hier klicken, um NewDawnK eine Online-Nachricht zu senden  Online-Nachricht
Profil

Danke, Richard!

Bearbeiten/Löschen    


2 ausgeblendete Kommentare sind nur f├╝r Mitglieder und nur mit eingeschaltetem Javascript erreichbar.
Zur├╝ck zu:  Ungereimtes Ein neues Thema ver├Âffentlichen.     Antwort ver├Âffentlichen.


Leselupe-Bücher



Amazon



Facebook


Werde Fan der Leselupe auf Facebook!