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Leselupe.de > Humor und Satire
Hohn und Spott zwei Geschwister
Eingestellt am 08. 09. 2005 10:01


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Deltabravo
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Schriftsteller-Lehrling

Registriert: Aug 2005

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Hohn und Spott zwei Geschwister.

Und was so ein BĂŒrgermeister nicht alles denken muß. Und was er sich nicht um alles kĂŒmmern soll!
Von solcher anspruchsvoller TĂ€tigkeit ahnen weniger BĂŒrger. Manche harte Nuß bekommt er zu knacken, und bei allen den peinlichen Gerechtigkeitsliebe, kommt es auch vor, das der Dank dafĂŒr traurige Erfahrungen machen muß.
In der Stadt Graubinden war heute eine BĂŒrgerlicheversammlung, wobei es recht stĂŒrmisch herunterging. Zwei Stunden wurde schon diskutiert, und zu keine richtige Beschlussfassung gekommen. Es handelte sich um einen ganz gefĂ€hrlichen, geisterkranken Menschen, den man unter UmstĂ€nden in die Nervenklinik unterbringen mĂŒĂŸte.
Mit gewöhnlichen BĂŒrgern wehre kein Problem, doch dieser Geisterkranke war kein gewöhnlicher Alltagsmensch gewesen. Der Körper, der heute so viele Empfindsamkeit erregte, war ein ehemaliger, pensionierter OberbĂŒrgermeister Unters. Bei dem es eines Tages in oberster Schublade bedenklich zu rappeln begann.
Bisher war der Ex - BĂŒrgermeister harmlos. Ab und zu erschien er wie frĂŒher zu gewohnter Stunde am Stammtisch. Bis jetzt lachten und amĂŒsierten sich alle ĂŒber seine sonderbaren EinfĂ€lle. Wie mit dem Dosen Pfand. Er suchte sie an allen Enden, und steckte eine nach dem andern im Hausflur. Damit konnte er sich tagelang beschĂ€ftigen. In solcher Weise vegetierte der BĂŒrgermeister ĂŒber ein Jahr. In letzten Tagen aber, hatte er einen fĂŒrchterlichen Zornausbruch bekommen, weil seine Frau die Dosen verkauft hat. Nur mit knapper Not konnte die Familie dem sicheren Tod entkommen. Noch am selben Abend hat die Frau Unters mit dem BĂŒrgermeister telefonisch gesprochen. Sie erzĂ€hlte ihm unter heftigem Schluchzen von dem unbeschreiblichen Tobsuchtsanfall ihres Mannes und von der großen Lebensgefahr, die sie und die Kinder ausgesetzt sind.
Das Oberhaupt hörte alles ruhig an, dann sagte er. “Meine gute Frau, da können wir auch nichts viel tun, als Ihren Mann aus SicherheitsgrĂŒnden im Nervenklinik sperren. Damit werden Sie doch einverstanden sein.”
Die GefĂŒhle der unglĂŒcklichen Frau wogten jetzt fĂŒrchterlich durcheinander. Ihr gutes Herz strĂ€ubte sich gegen diesen Vorschlag, aber es gab keinen Ausweg, wenn sie noch grĂ¶ĂŸeres UnglĂŒck verhĂŒten wollte, mußte sie dem BĂŒrgermeister zustimmen.
“Gut”, sagte dieser, “dann werde ich gleich morgen in der Sitzung seine Unterbringung in die Nervenklinik beantragen.”
Und nun hĂ€lt der delikate Fall die BĂŒrgerversammlung mehrere Stunden in Atem, ohne zu einem Ergebnis zu gelangen.
Einen Menschen ins Nervenklinik zu schaffen, wĂ€re relativ nicht schwierig, aber beim solchen Menschen wie Herr Unters, ist nur List und Schlauheit gefragt. Wer aber von den versammelten BĂŒrgern kann das nur ĂŒberwĂ€ltigen?
Die oberschlau Köpfe schlugen vor, Herrn Unters mit ketten und Zwangsjacke ins Nervenklinik liefern. Den Wiedersprachen wieder die anderen wegen zu großer Belastung, und aus rein ethischen GrĂŒnden eine solche Maßnahme hatte gewisse Bedenken. Denn wie ein StĂŒck Vieh wollte man den EhrenbĂŒrger nicht abschieben.
“Meine BĂŒrger und BĂŒrgerinnen! Es ist nicht wegen der Kosten allein, die könnten zur Not aufgebracht werden. Aber was ihr euch da vorstellt, ist nicht leicht. Wenn Herr Unters sieht das, so viele Leute auf ihm zukommt, dann weiß er sofort, was los ist. Im Wut kann er schon ein paar Menschen erschlagen! Und wir wollen doch nicht, einen ehemaligen ehrenwerten BĂŒrger wie ein wildes Tier durch die Stadt jagen. Nein, der Herr Unters muß der Unterbringung selbst eintreten, wir mĂŒssen ihm nur dabei bißchen helfen.”
“Das ĂŒberlasen wir am besten ihnen!” rief ein BĂŒrger.
Alle stritten und debattieren heftig, nur einer von ihnen saß teilnahmslos da, und schien sich an der ganzen Sache nicht beteiligen zu wollen.
Der ehrbare Maschinenbauer Herr Fuchs, ein MĂ€nnchen, das zur Not 120 kg Körpergewicht aufbringen mochte, ist seit sieben Jahren im Stadt eine sehr bekannte Persönlichkeit. Den Spitznamen “Schnipseln” bekam er deshalb, weil er im GesprĂ€ch mit dem Finger schnipselte. Und immer nach der Magenhöhe seines Widersachers. FĂŒr ihn war das Politischewissen nicht leicht. Peinlich genau und gewissenhaft nahm er es mit seinen Pflichten. Zum Beispiel, wenn einer einmal fragte. “Warum ist der Banane krumm?” dem konnte er mit der ganzen Schlauheit eines erfahrenen Philosophen ins Gesicht sagen. “Weil wenn die gerade gewachsen wĂ€ren, dann brauchen sie ein Visum.”
Allgemein sagte man vom Herr Fuchs, das er die GĂ€nse: pfeifen lernt. Aber heute schien dieser Weisheit zu versagen. Das er aber die ganze Zeit intensiv ĂŒber diesen Fall sich Gedanken macht, konnte keiner wissen.
Die Diskussion und Gegendiskussion wurden immer hitziger. Die Debatte drohte zu einem regelrechten Streit auszubrechen. Dann lĂ€chelte der Herr Fuchs, nickte ein paar mal mit dem Kopf und brummte vor sich hin. “BĂŒrger und BĂŒrgerinnen! Ich habe eine gute Idee! Alle wissen, ich bin ein großer Feind von Gewalt. Das gilt fĂŒr die gesunden wie auch Geisterkranke Menschen. Der ehemalige BĂŒrgermeister Herr Unters ist zweifellos geisteskrank, dabei ist er aber ein sehr starke und muskulöser Mann, der nur mit Gewalt ĂŒberwĂ€ltigt werden kann. Darum die Gewalt zu vermeiden, werde ich ganz allein der Herr Unters ins Nervenklinik bringen.”
“Sie? Und wie, möchten sie das machen? Wie stellen sie sich das vor? Mit ihrem Gewicht? Unmöglich!”
Solche und Ă€hnliche Fragen bohrten sich dem armen Maschinenbauer in die Ohren. Und auch der BĂŒrgermeister konnte nicht sein skeptisches Wiehern beibehalten. Herr Fuchs stand aber da, lĂ€chelte und ließ all den Spott und Hohn ruhig ĂŒber sich ergehen. Als es im Saal wieder still geworden war, fragte er im spöttischen Ton. “Na was, habt ihr welche Idee? Wenn nicht, dann kann ich weiter Reden!” Und begann von neuem: “BĂŒrger und BĂŒrgerinnen! Das ich mit meinem Gewicht der Herr Unters nicht einliefern kann, ist fĂŒr mich nicht neues. Eure Weisheiten brauche ich nicht! Die Geschichte muß eben umgekehrt gehen. Der Herr Unters wird mich ins Nervenklinik bringen!”
“O! Ach!” riefen mehrere Stimmen.
“Bitte um Ruhe! Lassen Sie Herr Fuchs erst einmal ausreden!” rĂŒgte der BĂŒrgermeister mit sichtlichem Unwillen diese Zwischenrufe.
“Ja! Das geht ganz einfach!” fuhr Herr Fuchs weiter. “Sie, Herr BĂŒrgermeister, gehen heute noch zum Herr Unters, und sagen ihm, ich wĂ€re plötzlich reif fĂŒr die Nervenklinik geworden. Er als mein Freund, und weil er so groß und stark ist, soll mich ins Nervenklinik abtransportieren. Ich gehe jede Wette ein, er wird das machen. Sie aber Herr BĂŒrgermeister, mĂŒssen heute noch die Nervenklinik durch ein AufklĂ€rungsschreiben verstĂ€ndigen, nicht das ich dort bleibe und der Narrische fĂ€hrt wieder nach Hause. So, das ist mein Vorschlag! Wer ist dagegen, soll jetzt sprechen!”
Keiner war dagegen. Auch der BĂŒrgermeister zeigte diesem Vorschlag lebhaften Beifall. Er drĂŒckte Herr Fuchs krĂ€ftig die Hand und beauftragte der SekretĂ€r das gewĂŒnschte Schreiben fĂŒr die Nervenklinik vorzubereiten. In wenigen Minuten war die AufklĂ€rungsschreiben fertig, unterzeichnet und verschlossen im Briefumschlag. Mit eigener Hand schrieb noch der BĂŒrgermeister ein Vermerkt. “Dringende Sache. Bitte sofort öffnen!”
Somit war dieses Problem beseitigt. Wie von einem Stein befreit, gingen alle BĂŒrger auseinander.

Noch am gleichen Tag ging der BĂŒrgermeister zum Herr Unters. Der saß gerade im Wohnzimmer am Tisch beim Lesen und rauchte. Aus der langen Zigarre Qualen mĂ€chtige Rauchwolken vor sich hin. Und als er, der Stadtoberhaupt vor sich stehen sah, sprang er auf, nahm stramme dienstliche Haltung an, wie er es von frĂŒher gewohnt war und erwiderte kurz den HĂ€ndedruck. Der BĂŒrgermeister legte ihm vertraulich die Hand auf die Schulter und erklĂ€rte ihm, der Sachverhalt. “Sie ĂŒbernehmen doch diesen Transport, oder?”
“Aber selbstverstĂ€ndlich, Herr BĂŒrgermeister! Das ist mir eine Ehre, Ihnen zu dienen!”
“Das freut mich. Machen sie Ihre Sache gut und seien Sie nicht zu grob mit dem Mann.”
“Ja!” Erwiderter Herr Unters, und öffnete in strammer Haltung die TĂŒre zum Ausgang.

Am nĂ€chsten Tag in aller Ruhe marschierten Herrn Unters und Herrn Fuchs die Bahnhofstraße entlang. Heute war Herr Unters wieder ein Wichtiger Beamter. Alles blitzte und funkelte an ihm. Sogar seine Augen, die ununterbrochen scharf und bohrend auf den armen Herrn Fuchs hafteten. Sein vor nichts zurĂŒckschreckender Haltung von gestern, hatte Herr Fuchs heute schon mehr Mals zum FĂŒrchten gebracht. Er schwitzte wie ein TanzbĂ€r. Auf dem Bahnhofsplatz hĂ€ndigte der BĂŒrgermeister Herr Unters zwei Fahrkarten aus, und den Briefumschlag mit Anweisung ins Anstalt. Nach dem noch einige verstĂ€ndnisvolle Blicke gewechselt waren, ratterte der Zug auf die Bahnhofgleise in Graubinden.
Herr Unters faßte fest am Kragen der Herr Fuchs, geht mit ihm auf den Bahnsteig hinĂŒber und schnauzte einen Schaffner an. “Ich brauche eine leere Transportkapsel! Schaffner! Hören Sie!”
“Ja! Ja! Beißen Sie mich nicht gleich! Sind alle in dem Nest so freundlich wie Sie!” brummelt der Schaffner zurĂŒck, wĂ€hrend er fĂŒr beide das gewĂŒnschte Abteil anwies. “Soll ich die TĂŒren sperren?” fragte noch der.
“Ist nicht nötig. Der entkommt mir schon nicht!” Entgegneter Herr Unters.
Dann ist noch Frau Fuchs mit großem Esskorb gekommen, und der Zug begann zu rollen. Herr Fuchs hatte das Korb mit Schwung entgegengenommen und setzte sich ans Fenster.
“Vom Fenster weg! Du setzt dich in die Ecke, und probiere nicht aufzustehen!” sagte Herr Unters und drĂŒckte Herr Fuchs ins Eck, wĂ€hrend er sich selbst gegenĂŒber setzte. Ihre Blicke hingen stĂ€ndig aneinander und dem Fuchs pumperte das Herz in grĂ¶ĂŸter Angst. Die Grausige Lage zu besĂ€nftigen wollte Herrn Fuchs ein vertrauliches GesprĂ€ch mit seinen Aufpasser beginnen, denn aber wies ihn sofort mit unfreundlichem Ton zurĂŒck.
“Mund halten! Ich will nichts wissen!”
Herr Fuchs sagte nichts mehr. Er richtete aber seinen Blick auf das Eßkorb. In seinem Kopf wimmelte schlauer Plan “mit einem Wildem Tier konnte man sich nur dann anfreunden, wenn er satt ist.” Und er hatte recht, auch der Aufpasser schielte schon mit Begierde nach dem Korb. “Sollen wir was Essen?” Herr Fuchs traute sich nicht mehr zu Sagen, darum nickte nur mit dem Kopf. Herr Unters fĂ€ngt mit voll Eifer den Korb zu öffnen. Den GrĂ¶ĂŸeren Anteil behielt er fĂŒr sich. Seinem Gefangenen gab er nur eine Brotscheibe, wĂ€hrend er sich die Besten StĂŒcke zu Mund fĂŒhrte. Herr Fuchs hatte gegen solche Teilung nichts einzuwenden. Ihm war es sogar recht, und er wußte, der Aufpasser hatte jetzt sein Ohr nur fĂŒr den Genuss.
Er schluckte den letzten Bissen, als der Zug in den Bahnhof in Haar einfuhr.
“Aussteigen! Alles Aussteigen!” ruft der Schaffner und reißt die AbteiltĂŒren auf.
Mit der Hand am Genick fĂŒhrte Herr Unters sein Opfer durch den Bahnsteig an. Am Bahnhofplatz steigen in das Taxi an, und nach Viertelstunde steigen vor der Anstalt aus.
“Gott sei Dank! Wir sind ohne Probleme an das Ziel angekommen!” sagte Herr Unters mit freundlicher Stimme.
Jetzt standen die beiden im Aufnahmezimmer. Der Aufpasser dummstolz, Herr Fuchs in geduckter, Àngstlicher Haltung.
“So, haben wir wieder die NovitĂ€t bekommen?” sagte der eintretende Betreuer.
“So ist es!” Erwiderter Herr Unters in strammer dienstlicher Haltung, und ĂŒbergab dem der Einlieferungsschein.
Der Betreuer drĂŒckte auf einen Knopf an der Wand, und zwei robuste WĂ€rter sind eingetreten, wovon einer eine Zwangsjacke unter dem Arm trug.
“Wir brauchen keine Zwangsjacken! Mit dem Kasper da, werden wir leicht fertig!” sagte der Betreuer.
“Was Redet er da?” denkt sich Herr Fuchs mit voll Entsetzen in den Augen. “Die werden doch nicht mich zusammenpacken wollen?”
Weiter ist er mit seinen Gedanken nicht gekommen, denn im diesem Moment fĂŒhlte er sich wie ein Handball in die LĂŒfte. Protestieren half hier nichts. Herr Fuchs schimpfte und RĂ€sonierte, und je mehr er schrie und tobte, desto mehr behandelten ihm die WĂ€rter als VerrĂŒckten.
Herr Unters schritt unterdessen mit stolz erhobenem Kopf und mit GemĂŒt treu erfĂŒllter Pflicht, wieder dem Bahnhof zu. Weniger Stunden spĂ€ter stand er in voller LebensgrĂ¶ĂŸe vor dem BĂŒrgermeister und erstattete Bericht. Der drohte vor Schreck umzufallen, als er Herr Unters vor sich sah und seinen Bericht wahrnahm. “O du Heilige Mauritius! Was hast du nur dem armen Fuchs angerichtet!” Sagte der BĂŒrgermeister mit Schreck in den Augen.
Herr Unters war enttĂ€uscht, statt ihm mit Lob ĂŒberschĂŒtten, wurde er schnell und herzlos abgefertigt.
Danach stĂŒrzte sich der BĂŒrgermeister ans Telephon, wĂŒtend stampfte er halbe Stunde lang vor dem Apparat. “So ein Syndikat! Sie sperren mir dem besten Mitarbeiter ein! Und dem Deppen lassen Sie wieder nach Hause! So ein Schabernack! MĂŒnchhausen Unfug!”
Das Telephon klingelt zurĂŒck, “der Direktor persönlich? Ja...!” und hier ergoß sich ĂŒber der armen Anstalt Direktor eine Flut von lobenswerten Titulirungen wie “habt ihr russisches Wodka getrunken!” oder “habt ihr alle nur Pflaumen im Kopf?” und so ging es halbe Stunde lang, worauf der verblĂŒffte Direktor immer nur erwiderte. “Ich bedaure sehr... unendlich...Herr BĂŒrgermeister, mir ist von dieser Sache nichts Bekannt!”

Die vom BĂŒrgermeister abgeschickte AufklĂ€rungsschreiben ist am selben Tag bei der Nervenklinik angekommen, aber, wie es immer im Ämtern erfordert, mußte das Schreiben erst durch Eingangspost gehen. Und so kam es, das diese Schreiben erst am nĂ€chsten Tag auf dem Schreibtisch des Direktors hingelegt wurde. Und weil ein Direktor, einer Nervenklinik bekanntlich sehr viel zu tun hat, bleibt auch die Eilige Schreiben auf dem Schreibtisch liegen. So lange bis die Großen, auf unliebsame Weise daran erinnert wurden. HĂ€ufig am Telephon.
Der ließ sofort Herr Fuchs zu sich kommen, und Entschuldigte sich tausend mal, das an der ganzen Sache nur der blöde SekretĂ€r schuldig seien muß.
Aber was hilft Herr Fuchs jetzt dieser Entschuldigung. Die weißen Haare, die er in diesen zwei Tagen bekommen hat, können ihm kein Kartell von Kopf wegzaubern. Und dann die Schande sich zuhause sagen zu mĂŒssen, das er von einem Narren ĂŒber das Ohr gehauen wurde.
Gebrochen an Leib und Seele verließ Herr Fuchs der Nervenklinik. Und von dieser Stunde an hatte er die BĂŒrgersitzungen an den Nagel gehĂ€ngt. Er hatte keiner Lust mehr, sich jemals wieder an undankbaren GĂŒtertausch “zum Wohl des Volkes” zu beteiligen.
Wer den Hohn hat, braucht sich um Spott nicht zu sorgen.

Und wenn Herr Fuchs noch Interesse fĂŒr sein Umgebung hĂ€tte, so hĂ€tte er in MĂŒnchen, wo sich die ZĂŒge kreuzen, von sein Abteil aus sehen können, wie im anderen Zug sein Aufpasser spĂ€rlich nach Luft schnappte und stöhnend auf einer Sitzbank lag. Gefesselt in einer Zwangsjacke und von starken handfesten MĂ€nnern scharf bewacht.




__________________
CvHoltei

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Marius Speermann
Manchmal gelesener Autor
Registriert: Jul 2005

Werke: 51
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Ich habe Dir 6 Punkte gegeben und grosszĂŒgig die Rechtschreibfehler ignoriert, weil ich denke, dass es sich bei Dir rechtschreibmĂ€ssig um eine besondere Situation handelt.

Deshalb nur die Bewertung der Geschichte selbst. Diese finde ich gut, auch die Idee ist nett. Ich denke auch, dass Du gut erzÀhlen kannst und das im richtigen Tempo machst.
Passt auch gut zu Humor&Satire udn hat etwas vom Till Eulenspiegel- oder Abraham a Sancta Clara Schalk und Humor.

Weiter so...

Marius

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flammarion
Foren-Redakteur
Routinierter Autor

Registriert: Jan 2001

Werke: 278
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langatmig,

die pointe ist sehr bald im voraus klar. satire - ja. aber zu dĂŒnn. Und lass um Himmels Willen deine Werke vorher Korrektur lesen.
lg
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Old Icke

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