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Leselupe.de > Gereimtes
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Eingestellt am 26. 08. 2004 17:06


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Woschanova
???
Registriert: Jan 2002

Werke: 56
Kommentare: 98
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unter nebeln mal verborgen
auch glänzend in der sonne scheinend
verziert mit kleinen wunderburgen
lädst du mich immer wieder ein.

der sehnsucht weiter horizont
schenkt träume, auch von dir
der wellenschlag der flut
schenkt pures leben mir.

verliebt in deine ganze weite
bei sturm und hohem wasser auch
mag ich dich so sehr
mein geliebtes wattenmeer.

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Duisburger
Häufig gelesener Autor
Registriert: Nov 2002

Werke: 82
Kommentare: 2116
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Hallo Woschanova,

du wolltest deine Liebe zum Wattenmeer
lyrisch darstellen, doch das ist dir
leider nur unvollkommen gelungen.

Hier war zuviel der guttönende Vers der Vater des Gedankens, dabei blieb das Bild, welches du dem Leser vermitteln wolltest. weitgehend auf der Strecke.
Ich möchte nachfolgend versuchen, die meine Kritik zu erläutern

quote:
unter nebeln mal verborgen
auch glänzend in der sonne scheinend
ein unglĂĽcklicher Sprung, hier sollte
das "auch" durch "mal" ersetzt werden,
wobei das "mal" in der ersten Zeile
durch "oft" ersetzt werden sollte,
mit es hier keine Doppelung gibt.

verziert mit kleinen wunderburgen
lädst du mich immer wieder ein.
die "wunderburg" ist eine schöne Methapher,
doch ist der Folgesatz wieder unlyrisch.
"ziehst immerfort mich zu dir hin" wĂĽrde
das selbe aussagen, hätte aber einen lyrischen Klang.

der sehnsucht weiter horizont
schenkt träume, auch von dir
wieso "auch"? Von wem noch? Diese Zeile wirft
Fragen auf, die nicht beantwortet werden.
Sie wirkt ein wenig unbeholfen.

der wellenschlag der flut
schenkt pures leben mir.
Dir? Das die Flut dem Wattenmeer das Leben bringt,
ist nachvollziehbar. Nun eine Hommage an die Flut?

verliebt in deine ganze weite
bei sturm und hohem wasser auch
wieder dieses unglĂĽckliche "auch".
Sturm = kein hohes Wasser? Ein Widerspruch.

mag ich dich so sehr
mein geliebtes wattenmeer.
Wie weiter oben auch verfällst du hier
unbemerkt in den Reim, was zum Rest so gar nicht passt.
"mag dich so sehr" klingt dann auch fĂĽr eine Hommage
als Abschluss reichlich dĂĽnn und wenig lyrisch.


Du solltest dein Werk nocheinmal grĂĽndlich ĂĽberarbeiten.
Versuche vor allem, dem Leser Raum fĂĽr seine Phanasie zu geben, es darf nicht wie eine Beschreibung klingen. Lass im Kopf des Lesers jene Bilder entstehen, welche du mit deiner Liebe zum Wattenmeer verbindest.
So erreichst du den Leser viel eher und nachhaltiger.

lg Uwe
__________________
Unter den Kastraten ist der eineiige König (unbekannter Gas- und Wasserinstallateur).

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