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Leselupe.de > Krimis und Thriller
Hotelzimmer 6
Eingestellt am 07. 09. 2002 16:44


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Rems Florian
Wird mal Schriftsteller
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Hotelzimmer 6



von Florian Rems





Es war Erholung, was sie hier suchte. Und dieses ruhige, kleine Hotel abseits der gro√üen Verkehrswege war genau der richtige Ort daf√ľr. Das dachte die Komissarin Eva Harmann jedenfalls.
Gutgelaunt verlie√ü sie eines Abends ihr Hotelzimmer, um sich dem Abendessen im hoteleigenen Restaurant zu widmen. Als sie die aus Naturholz gefertigte Treppe hinunterging, schnappte sie unweigerlich einige Wortfetzen eines Streits zwischen dem Portier und einem Zimmerm√§dchen auf. Es ging wohl darum, dass das M√§dchen, eine zierliche Person namens Anna mit blonden, schulterlangen Haaren, in einigen Hotelzimmern hermugeschn√ľffelt habe. Der Portier, der auch der Hotelbesitzer war, zeigte sich ziemlich ver√§rgert. Was Eva im vorbeigehen noch geh√∂rt hatte, war: „Du machst uns jedesmal √Ąrger. Wenn das noch einmal vorkommt, dann bring ich dich um!“
Eva nahm es mehr im Unterbewusstsein war. Als Teil des tagtäglichen Hotelbetriebs. Schließlich widmete sie sich dem Abendbrot.

Gleich am nächsten Morgen unternahm Eva einen Waldspaziergang. Das Wetter war geradezu ideal. Sie sog die frische Luft durch die Nase und genoss den Duft der Natur.
Vergn√ľgt wie ein Kind schlenderte sie √ľber den weichen Waldboden und schob das feuchte Laub vor sich her. Pl√∂tzliche stie√ü sie mit der Fu√üspitze auf etwas. Und w√§re sie nicht daran gew√∂hnt gewesen, h√§tte sie das Grauen gepackt. Da lag eine weibliche Leiche, halb in den Waldboden eingegraben und dann, wie es schien, hastig mit Laub bedeckt. Als Evas berufliche Professionalit√§t zu Tage trat und sie n√§her an die Leiche heranschritt, erkannt sie, um wen es sich handelte. Es war das Zimmerm√§dchen Anna. Das getrocknete Blut am Kopf machte die Todesursache offensichtlich: Erschlagen mit einem stumpfen Gegenstand.
Eva besann sich auf ihr n√§chstes Handeln. Zuerst musste sie ihre Kollegen verst√§ndigen. Sofort eilte sie ins Hotel zur√ľck.

Als sie dem Portier entgegenkam schoss ihr pl√∂tzlich dessen Streit mit Anna durch den Kopf. Eva versuchte sich nichts anmerken zu lassen und fragte: „Wissen sie eigentlich wo ihr Zimmerm√§dchen Anna ist?“
Der Hotelbesitzer antwortete grimmig: „Ich hab‘ keine Ahnung. Sie ist nicht im Hotel, obwohl sie genug Arbeit h√§tte. Manchmal glaub‘ ich, dass es ohne sie weniger √Ąrger hier g√§be...“
Das Telefon an der Rezeption klingelte. Der Portier st√∂nte: „Nicht noch einer.“, und hob ab.
„Ja, bitte....Ja, ich werde das sofort in Ordnung bringen lassen...das ist mir klar...ich bitte sie vielmals um Entschuldigung.“
„Was ist denn los?“, fragte Eva Harmann.
„Ach, gestern Abend sind scheinbar die Zimmer ab Nummer sieben nicht hergerichtet worden. Betten und so...H√§tte eigentlich mein liebes, nettes und flei√üiges Zimmerm√§dchen machen m√ľssen, diese...“
„Verstehe!“, nickte Eva. Der Portier war auf alle F√§lle ein, wenn nicht sogar, der Verd√§chtige.
In diesem Moment kamen zwei junge M√§nner die Treppe herunter. Beide machten einen freundlichen und sympathischen Eindruck. Sie waren eben im Urlaub und mussten sich √ľber ihren Alltag keine Sorgen machen. Einer der beiden gab den Hotelschl√ľssel ab und sagte: „Wir fahren nur schnell in die Stadt. Sind bald wieder da!“
Nachdem die Beiden das Hotel verlassen hatten fragte Eva nebenbei: „Wer sind Die eigentlich?“
„Diese Herren teilen sich ein Zimmer. Ich glaube, die sind vorgestern Nachmittag angekommen.“
Eva versuchte im Gesicht des Portiers zu erkennen, ob dieser ein Mörder war. Doch es gelang ihr nicht. Bevor sie sich wieder der Leiche im Wald widmete, erledigte sie noch ein Telefonat.

Evas langjähriger Kollege Komissar Hartberg schneuzte gerade in ein Taschentuch, als sie die Beamten im Wald bei der Leiche traf.
„Und, wie weit seit ihr?“, fragte Eva.
„Nun ja, die Leiche ist defenitiv das Zimmerm√§dchen, wie du uns gesagt hast. Das haben wir √ľberpr√ľft. Auch deine Vermutungen die Todesursache betreffend sind korrekt. Ein Schlag mit einem stumpfen Gegenstand auf den Kopf. Jetzt wird’s interessant. Schau‘ dir das mal an.“
Hartberg drehte die linke Hand der Leiche um, sodass Eva die Handfläche sehen könnte.
V√∂llig erstaunt sagte die Komissarin: „Da hat sie sich ja was aufgeschrieben. Eine Zahl: 239. Was kann das bedeuten?“
„Wir haben keine Ahnung was diese Zahl in ihrer Handfl√§che soll.“, fuhr Hartberg fort: „Hast du schon irgendeine Idee?“
„Vielleicht hab‘ ich bereits einen Verd√§chtigen, aber diese Zahl...“

Völlig gedankenverloren marschierte sie in Richtung Hotel. War es der Portier? Und was sollte diese Zahl? Das war der einzige Anhaltspunkt. Da musste Eva weitermachen, es war ihre einzige Chance.
Eine dreistellige Zahl! Sie konnte alles bedeuten. Langsam ordnete Eva ihre Gedanken. Wo hatte sie eine solche Zahl schon einmal zu Gesicht bekommen? Und dann traf es sie wie ein Blitz. Eva hatte solch eine Ziffernfolge erst vor kurzem gesehen. Es war im Bahnhof bei der Ankunft gewesen. Ein Schließfach!
Wie von der Tarantel gestochen jagte Eva los. Im Hotel telefonierte sie noch einmal, dann musste sie so schnell wie m√∂glich zum Bahnhof gelangen. Und irgendwie sp√ľrte sie Gefahr bei diesem Unternehmen.

Tats√§chlich. Es gab am Bahnhof ein Schlie√üfach mit der Nummer 239. Einige Minuten vergingen bis sie mithilfe eines Ditrichs das Schloss geknackt hatte. Als sie die kleine T√ľr √∂ffnete fand sie eine Sporttasche vor und darin. . . Geld. Viel Geld. Eva versuchte zu sch√§tzen. Es waren wohl um die 300 000 Euro. Auf dem gro√üen Bildschirm in der Haupthalle des Bahnhofs liefen gerade die aktuellen Nachrichten. Und als dort von einem Bank√ľberfall vorgestern Mittag berichtet wurde, f√ľgte sich das Puzzle pl√∂tzlich zu einem klaren Bild.
Doch dann h√∂rte sie die Stimme von einem der beiden jungen M√§nner, die sie an der Rezeption getroffen hatte. Langsam drehte sich Eva um und sah sie. Beide hatten eine Pistole in der Hand und ein tiumphierendes L√§cheln auf den Lippen: „Wirklich gute Arbeit Frau Komissarin Eva Harmann. Sie sehen, wir haben uns ausreichend √ľber sie informiert!“
„Ihr wart es also! Das hab‘ ich mir schon gedacht!“
„Ach wirklich? Und wie sind sie darauf gekommen?“
„Vorgestern Mittag“, mit dem Kopf zeigte Eva auf den gro√üen Bildschirm in der Haupthalle: „habt ihr die Bank √ľberfallen. Anschlie√üend seit ihr hierhergefahren, habt das Geld in diesem Schlie√üfach versteckt, und habt euch vorgestern Mittag ein Zimmer im Hotel genommen. Irgendwann gestern Abend habt ihr wohl in eurem Zimmer von jenem Schlie√üfach gesprochen, w√§hrend das Zimmerm√§dchen ohne eures Wissens anwesend war. Vielleicht im Bad. Ihr habt sie bemerkt und erschlagen. Was ihr nicht bemerkt habt war, das sich Anna noch die Nummer des Schlie√üfachs in die Hand geschrieben hatte, bevor ihr sie erwischt habt. Wenn ich mich recht entsinne,“, Eva dachte an den Schl√ľssel, den einer der M√§nner an der Rezeption abgegeben hatte und auf dem die Zimmernummer stand: „dann hattet ihr das Zimmer mit der Nummer sechs. Und alle Hotelg√§ste ab Zimmer sieben beschwerten sich dar√ľber, dass kein Zimmerm√§dchen da gewesen war. Eins bis sechs hatte Anna ja noch erledigen k√∂nnen, aber dann war sie tot...Da so sp√§t Abends im Hotel wenig los ist, konntet ihr die Leiche schnell im Wald verschwinden lassen. Nicht besonders gr√ľndlich, wenn ich das sagen darf!“
„Sehr gut. Wirklich beeindruckend. Nur leider werden auch sie bald eine Leiche sein!“
„Das glaube ich nicht!“, sagte Eva selbstsicher.
„Was?“, lachte einer der M√§nner ungl√§ubig als pl√∂tzlich das Entsicherungsknacken einiger Handfeuerwaffen hinter den M√§nnern zu h√∂ren war. Die Waffen geh√∂rten etwa einem Dutzend Polizisten, darunter Evas Kollege Hartberg, der bemerkte: „Frau Harmann, also irgendwie haben sie ein Gesp√ľr f√ľr sowas!“
Eva zuckte lächelnd mit den Schultern.




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Phantom
Guest
Registriert: Not Yet

Hi Florian,
Herzlich Willkommen in der Krimi-Ecke. Gestatten, Phantom! :-)
Hier meine Tipps...

"‚ÄěDu machst uns jedesmal √Ąrger. Wenn das noch einmal vorkommt, dann bring ich dich um!‚Äú" , ich find das ganz sch√∂n heftig von dem Portier so etwas zu sagen, zwar bringt ihn das auf die Liste der Verd√§chtigen, doch w√ľrde "Wenn das noch einmal vorkommt, fliegst du hier raus" nicht viel besser passen???

"Eva versuchte im Gesicht des Portiers zu erkennen, ob dieser ein M√∂rder war. " Hmm, so was merkw√ľrdiges hab ich noch nie geh√∂rt, eine Komissarin blickt jemanden ins Gesicht und versucht so zu erkennen, ob er ein M√∂rder ist, oder nicht. Das ist doch ein bisschen zu √ľbertrieben, ist deine Eva nebenbei "Hypn√∂se"...??? :-)

Das mit der Zahl in der Handfl√§che des toten Zimmerm√§dchens ist 'ne interessante Idee, doch warum hat sich Anna die Nummer auf die Hand geschrieben??? Sie h√§tte f√ľr jeden sichtbar an ihrer Hand geprangert, wenn sie nicht gestorben w√§re, und jeder h√§tte die Zahlen entdecken k√∂nnen...
Warum hat sie sich die Zahlen nicht merken können, oder sie irgendwo auf einen Zettel geschrieben???

Ich finde es auch ein bisschen seltsam, wie Eva Harmann darauf kommt das diese Zahl zu einen Schlie√üfach zum Bahnhof f√ľhrt, hat sie da auch was deponiert??? Ich w√ľrde mir im Vorbeigehen nicht die Zahlen merken k√∂nnen, geschweige denn davon Notiz nehmen...W√§re nicht 'ne Zimmernummer, oder die Hotelsafenummer besser geeignet??? Ausserdem, ist sie √ľberhaupt je mit dem Zug angekommen??? In der Geschichte steht nichts davon, sie h√§tte ja auch einen Wagen nehmen k√∂nnen.

Es ist ein bisschen schade, das du die (Spannungs-)Momente nicht so sehr auslebst. Das Finale am Ende, Eva Harmann gegen zwei Bankr√§uber, w√ľrgst du einfach ab, indem pl√∂tzlich dutzende Polizisten mit gez√ľckten Pistolen hinter den beiden Verbrechern erscheinen. Machen die denn keinen L√§rm??? Die Verbrecher h√§tten das doch l√§ngst bemerkten m√ľssen...ausserdem befinden die sich doch auf einem Bahnhof, da muss doch wenigstens einer der Verbrecher schmiere stehen, wie es so sch√∂n heisst.
Du k√∂nntest auch noch ein bisschen an deinem Stil feilen... er wirkt so n√ľchtern, so berichtend, nicht sehr spannungsgeladen, wenn ich bemerken darf.

Noch kein Meister ist von Himmel gefallen, Florian. Mit ein bisschen Arbeit, kannst du noch mehr aus der Geschichte herausholen, sie spannender f√ľr den Leser gestalten.

Gruß Phantom

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Rems Florian
Wird mal Schriftsteller
Registriert: Dec 2001

Werke: 4
Kommentare: 19
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Hi Phantom,

erst einmal vielen Dank f√ľr deine Antwort.(Ich glaube, so viel Zuwendung habe ich bis jetzt noch nicht bekommen).


Die Drohung des Portiers ist vielleicht doch etwas heftig. Da war ich mir auch beim Schreiben nicht ganz sicher. √Ąnderung wird vorgenommen.

Zum zweiten Punkt. Vielleicht wäre es besser "...,ob dieser ein Mörder war." in "..., ob dieser ein Mörder sein konnte." abzuwandeln. Ich denke allerdings, wenn man jemanden eines Mordes verdächtigt, so sieht man denjenigen doch anders. Man fragt sich, was ihn von anderen unterscheidet. Ob er es fertig bringen könnte, einem anderen Menschen das Leben zu nehmen.

Drittens. Die Zahl hätte sie sich nicht merken können, da Anna dieses Wissen im toten Zustand nun wirklich niemandem mehr mitteilen könnte.
Hätte sie die Zahl auf einen Zettel geschrieben, hätten ihn die Mörder gefunden.
Wenn sie zuf√§llig noch ein Stift in der Tasche der Bluse hat, dann ist es doch naheliegend sich die Zahl in die Handfl√§che, damit bezeichnet man die Innenfl√§che der Hand, zu schreiben. Wenn man die Hand locker l√§sst, kr√ľmmen sich die Finger ein wenig nach Innen. Genauso wie bei einer Toten. So w√ľrden die Ziffern √ľberhaupt nicht auffallen.

In der Geschichte steht "Es war im Bahnhof bei der Ankunft gewesen." Sagt dieser Satz nicht aus, dass Eva am Bahnhof angekommen ist?
Nun hast du recht: "Eva hatte solch eine Ziffernfolge erst vor kurzem gesehen." Dieser Satz f√ľhrt zu einem Missverst√§ndnis. Ich meinte damit nicht DIE Ziffernfolge, sondern einfach eine dreiziffrige Zahl, von denen sie eben Hunderte an den Schlie√üf√§chern beim Vorbeigehen gesehen hatte. Sie hat einzig und allein bemerkt, dass es am Bahnhof Schlie√üf√§cher gibt, und dass diese dreiziffrige Nummern haben. Au√üerdem handelt es sich um einen kleinen Ort "abseits der gro√üen Verkehrswege", also wird es so viele Assoziationen mit drei Ziffern in der N√§he nicht geben. Die Unklarheit werd' ich ab√§ndern.

Du hast recht. Gerade am Schluss fehlt jedes Spannungsgef√ľhl. Dies mag allerdings auch eine Nebenerscheinung sein. Der Text war n√§mlich ursrp√ľnglich f√ľr eine andere Art der Ver√∂ffentlichung gedacht(eine niveaulose Illustrierte), f√ľr die ein W√∂rterlimit eingehalten werden musste.
Ich werde mich auch um diesen Punkt bem√ľhen.
Allerdings glaube ich, dass ge√ľbte und bereits dar√ľber informierte Polizisten durchaus ger√§uschlos an zwei Menschen herankommen k√∂nnen.


Nochmal Danke f√ľr deine Antwort.


Gruß

Rems Florian


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Phantom
Guest
Registriert: Not Yet

Gerngeschehen, hier im Krimiforum (find ich zumindestens) geht man sehr lasch mit Rezensionen um. Es ist schade wenn gerade mal ein User (wenn es hochkommt zwei) mir seine Gedanken mitteilt. Man braucht mehr Rezensenten (wenigstens 4 oder 5), erst dann kann man sich eine Meinung √ľber seinen Text bilden, ob er gelungen ist, oder nicht. So geschah es bei meiner Kurzgeschichte "Das perfekte Messer". Erst folgte eine sehr zur√ľckhaltende Rezension, doch dann folgten vier weitere, die die Geschichte sehr lobten...(vielleicht lag es auch daran, das die Story so kurz war :-) )
Gruß Phantom

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Michael Schmidt
Manchmal gelesener Autor
Registriert: Jan 2002

Werke: 43
Kommentare: 1979
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Du strapazierst den Kommissar Zufall ganz sch√∂n. Nicht nur, dass die liebe Kommissarin das Gespr√§ch zwischen Portier und Zimmerm√§dchen mit bekommt, nein, sie findet auch die Leiche. Auf dem R√ľckweg trifft sie dann die Bankr√§uber ( und schaut nicht auf die Schl√ľsselnummern? - dachte ich erst, aber in der Schlu√üszene wu√üte sie die Zimmernummer doch). Dann f√§llt ihr nat√ľrlich ein, es k√∂nnte das Schlie√üfach sein und √∂ffnet dieses mit dem Dietrich ( warum besorgt sie sich keinen Schl√ľssel, war die Zeit zu knapp? Oder wolltest du den Leser verwirren, damit er nicht ahnt, dass die restlichen Polizisten bereit stehen? ).

Die ganze Geschichte wirkt arg konstruiert, wahrscheinlich, weil du (wie selbst schon angemerkt ) eine Wortbegrenzung hattest.
Wenn du es ausf√ľhrlicher machst, kannst du auch die Drohung des Portiers verwenden, wenn die beiden sich ordentlich streiten, kann schon mal eine solche Drohung vorkommen ( vielleicht ist der Portier ja ziemlich grob und dr√ľckt sich immer etwas √ľbertrieben aus).
Machen die Zimmerm√§dchen abends sauber? Ich denke, eher nicht. Abends sind die G√§ste zu Hause oder auch nicht, aber gereinigt wird wohl √ľberwiegend tags√ľber.

Und die Sache mit der Nummer auf der Hand. Wußte Anna das sie stirbt? Warum sonst sollte sie die Nummer aufschreiben?

Ach ja, du solltest den Text nochmals auf Rechtsschreibfehler √ľberpr√ľfen.

Michael

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Hannes Nygaard
Autorenanwärter
Registriert: Sep 2002

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Hi Florian,

gar nicht so einfach, einen Krimi so hinzu basteln, dass er nicht nur spannend lesbar ist, sondern auch noch einen Überraschungseffekt auslöst...

Meine Vorrenzensenten haben bereits vortrefflich und sachkundige Anregungen vermittelt, weshalb ich mich auf eine bildliche Darstellung beschränken möchte.

Du kannst ein Haus bauen, indem Du viele vorgefertige Teile aneinander f√ľgst. Gestaltest Du es aber mit vielen kleinen Erkern, S√§ulen, und anderen Dingen aus, wirkt das gleiche Haus ganz anders auf den Betrachter. Wenn Du bei Deinen Geschichten vielleicht ein paar "Erker" mit einbaust, k√∂nnte die Darstellung noch mehr gewinnen.

Aber, nichts f√ľr ungut, kein Architekt erlernt sein Handwerk in den ersten zwei Tagen.

Weiterhin viel Spass und Erfolg
Hannes


__________________
Hannes Nygaard

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