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Leselupe.de > Erotische Geschichten
How will I laugh tomorrow...
Eingestellt am 01. 05. 2002 04:02


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subliminalKid
AutorenanwÀrter
Registriert: May 2002

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How will I laugh tomorrow...

Ich trete in meine manische Sexphase ein.
Ich bin bereit, mich von jedermann vergewaltigen zu lassen und jedermann zu vergewaltigen.
Marcel Duchamp



Du stehst auf SchwÀnze?
Ja.
Soll ich Dich auch ficken?
Nee, hab ich noch nie gemacht.
Aber Du blÀst mir einen?
Ja.
Der andere zieht die Hose runter. Sein Schwanz ist noch nicht richtig hart.
Er kniet sich vor ihn.
Es ist eng auf der Toilettenkabine und sein Knie schmerzt höllisch.
Er denkt, mit 26 zu alt fĂŒr Sex auf der Toilette?
Doch eigentlich denkt er nicht mehr ironisch, als er den Schwanz des anderen in den Mund nimmt.
Erst jetzt wird er geil.
Nicht wegen dem anderen oder dessen Schwanz, sondern wegen der Situation.
Hast Du ein Kondom?

Er kniet heute also vor dem anderen auf der Toilette der UniversitÀt. Die Toilette im Keller philosophischen FakultÀt ist sehr gross, wird aber kaum im herkömmlichen Sinne benutzt!
Die meisten, die hier herkommen um ihr GeschÀft zu erledigen, finden es nicht so erregend dabei beobachtet zu werden.
Durch Löcher in der Wand.
Indem man ĂŒber die KabinenwĂ€nde lugt.
So ging es ihm auch, doch jetzt kniet er hier und lutscht an einem Schwanz, der mittlerweile hartgeworden ist.
Er war genervt gewesen, als er die Augen an den Löchern bemerkte.
Einmal hatte er sich nur hingesetzt und abgewartet.
Und dann hat es ihn erregt, dass da Leute schauen, suchen , sehen wollen, spannen.
An den Zeitpunkt als Ekel in Interesse umschlug, kann er sich nicht mehr erinnern.

Er hat die Erregung gezeigt.
Man schaut durch die Löcher.
PrÀsentiert den eigenen Schwanz.
Andere schauen beim Wichsen zu.
Das hat ihn so angemacht, dass er sĂŒchtig nach dieser Zeigefreude wurde.
Er musste weiter gehen!
So kniet er nun vor dem anderen in einer engen Toilettenkabine.

Hier hat er zum ersten mal einen Mann wirklich angefasst und ein ein Mann ihn.
Das war im Sommer 1999.
Er bringt seine Freundin morgens um 5 Uhr zum Flughafen.
Sie wird fĂŒr ein halbes Jahr weg sein.
Deswegen haben sie kaum geschlafen.
Er fĂŒhlt sich wie im Rausch. Treibt sich rum.
Erst auf dem Flughafen, dann lange im Stadtpark.
Sexuell erregt.




Er frĂŒhstĂŒckt etwas in der NĂ€he der UniversitĂ€t.
Es zieht ihn zur Toilette, zum Schwulentreffpunkt fĂŒr schnellen Sex.
Er will ĂŒber die Grenze gehen.Immer noch wie im Rausch.
Ihm kommen ein paar SĂ€tze von David Lynch in den Sinn.

Bei vielen Dingen weiss ich nicht, was sie bedeuten. Ich spĂŒre nur, dass sie richtig oder nicht richtig sind.

Er denkt, dass er nicht mehr spĂŒrt was richtig ist und was nicht.
Er spĂŒrt nichts ausser der Erregung.
Er hat keine Tabus mehr.

Auf einer anderen Toilette zieht er sich T-Shirt und Unterhose aus. Nur noch Leinenschuhe, eine sehr dĂŒnne Stoffhose und ein luftiges Hemd trĂ€gt er jetzt.
Schon das macht ihn geil.
Er packt die Sachen in seine Tasche und schliesst diese in ein Schliessfach ein.
So geht er los.
Es ist sehr heiss und er schwitzt etwas, als er ĂŒber das UnigelĂ€nde geht. Auf dem Weg zum GebĂ€ude der philosophischen FakultĂ€t denkt er, alle starren ihn an.
Kann man seine Erregung sehen?
Die Toilette ist vollkommen leer. Es ist kĂŒhl hier.
Er setzt sich in eine Kabine und wartet.
Nichts. Er öffnet seine Hose und zieht sie herunter, nimmt seinen Schwanz in die Hand und fÀngt an daran zu reiben.
Jetzt hört er etwas. Er betĂ€tigt die SpĂŒlung, zieht die Hose an und geht aus der Kabine um die Ecke zu den Waschbecken.
Ein anderer steht bei den Becken wÀscht sich die HÀnde . Das tut er auch.
Sie schauen sich an. Der andere schaut ihm auf die Hose. Man sieht, dass sein Schwanz hart ist.
Dass der andere dies sieht, steigert die Geilheit.
Sie gehen um die Ecke. Er steht zum ersten mal einem Mann gegenĂŒber mit dem er Sex haben will.
Der andere ist kleiner als er selbst, aber gut gebaut, schick angezogen und arrogant.
Diese Arroganz stört ihn jetzt nicht. Er kann auch nicht sagen, ob sein gegenĂŒber gut aussieht. DafĂŒr hat er bei MĂ€nnern noch kein GefĂŒhl. Noch nicht?
Auch das ist ihm jetzt egal.
Es geht nur um Sex!

Der andere fasst ihn in den Schritt.
Keine klaren Gedanken mehr im Kopf, sie rasen jetzt wie sein Herz.
Er macht seine Hose auf und zeigt dem anderen seine steifen Schwanz. Dann fÀngt er an, sich vor dem anderen selbst zu befriedigen.
Der knöpft ihm das Hemd auf und zieht es aus.
Er steht jetzt fast ganz nackt in seinen Schuhen mit heruntergelassener Hose auf der Toilette der philosophischen FakultÀt und stöhnt.
Der andere spielt an den steifen Nippeln und greift ihm hart an den Arsch, ohne seinen arroganten Ausdruck zu verlieren.

Jeder, der reinkommt wĂŒrde sie so sehen.
Und so spritzt er laut stöhnend ab.

Sie gehen schnell auseinander, den Blickkontakt meidend. Ohne Worte.
Er geht in eine Kabine, der andere raus und die Treppen hoch.
Er fĂŒhlt jetzt diese Leere.
Wie immer danach.
Sehr schnell kommt noch das andere GefĂŒhl dazu.
The feeling is back. Er muss an dieses Lied denken.
`cause the feeling is back and you just can`t stop it.

Er wartet eine Weile. Der andere soll wirklich weg sein.
Verschwunden, aus den Augen aus dem Sinn.
Scheisse, denkt er.
Der Kick ist schon vergessen.
Er fĂŒhlt sich beschissen. Wie ein Versager.
Wieso?

Dann geht er schnell aus der Toilette. Oben an der Treppe steht der andere und raucht. Der andere schaut demonstrativ arrogant. Ihre Blicke treffen sich.
Bastard.
Bist Du was besseres?
Er fĂŒhlt sich verletzlich und haut ab.
Nur schnell weg, die Sachen holen, zum Auto und nach Hause.

Wieder dieses GefĂŒhl. Es geht nicht um die HomosexualitĂ€t.
Das ist ihm scheissegal.
Es ist jedesmal das gleiche .
Immer.

Im Auto dreht er die Musik so laut es geht.
Aber Musik stoppt die Gedanken auch nicht!
Und denken ist nicht das Schlimmste.
Scheisse.

How will I laugh tomorrow..., kommt aus den Lautsprechern.
Mit 16 war das ein Lieblingslied.
Mit 16 war auch noch alles in Ordnung. War es so? Auf jedenfall war es anders, aber was hat sich geÀndert?
...when I can`t even smile today.

Jetzt ist er wieder hier und kniet vor dem anderen. Einem anderen?
Mittlerweile lutscht er lustvoll an dessen Schwanz. Der andere stöhnt.

Die Strophe beginnt:
The clock keeps ticking, but nothing else seems to change
Problems never solved just rearranged
And when I think about all the times I had
So few good
-so many bad.

How will I laugh tomorrow -
when I can`t even smile today









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Denken ist nicht das Schlimmste!

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inken
Guest
Registriert: Not Yet

Hallo Sub.Kid

Wunderschön und sehr ehrlich geschrieben. Endlich lassen wir "die Hosen runter" und zeigen unsere ehrlichen, wahren GefĂŒhle und Begegnungen. Vielen Dank! Liebe GrĂŒĂŸe und einen schönen Mai-Feiertag. Inken.

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subliminalKid
AutorenanwÀrter
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Hallo Inken!

Mehr als die Ehrlichkeit der GefĂŒhle kann ich nicht fĂŒr die Geschichte vorbringen!
Es freut mich natĂŒrlich , wenn jemand das fĂŒhlt.

Es geht aber auch darum, eine andere Seite der SexualitÀt zu beschreiben. Ich nenne sie nicht die "Dunkle Seite" oder Schattenseite der SexualitÀt, das wÀre zu trivial.
Es geht um Ängste, ZwĂ€nge, Gedanken , Bedenken.
Aber auch um Langeweile, Zwanghaftigkeit, Gedankenlosigkeit und Sucht!

Gruss subliminalKid
( habe den Feiertag vor allem schlafend verbracht!)

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Aceta
???
Registriert: Apr 2002

Werke: 122
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Hi,

diese Seite der SexualitĂ€t habe ich noch nie so bedacht. HomosexualitĂ€t unter Frauen stelle ich mir vielleicht irgendwie zĂ€rtlich vor - die SexualitĂ€t von MĂ€nnern ist - sorry - darf ich das so ausdrĂŒcken ? - eher "am Akt an sich" orientiert - meine Erfahrung ist, ZĂ€rtlichkeit muß frau oftmals erst lehren, um sie in der Beziehung zu einem Bestandteil zu machen - und wenn mann da tatsĂ€chlich schon gewisse QualitĂ€ten hat, dann doch nur deshalb, weil mann gute Lehrmeisterinnen hatte ??!!
Wohin aber fĂŒhrt eine SexualitĂ€t, der diese Meisterinnen (*lĂ€chel* - wegen des Ausdruckes) fehlen??
In eine triebhafte Befangenheit - ist es das, was hier beschrieben wird? -
Dieses Werk vermittelt ein beklemmendes GefĂŒhl - es macht verdammt nachdenklich - und es ist irgendwie d'ran an meiner vagen Vorstellung einer rein mĂ€nnlich geprĂ€gten SexualitĂ€t - wie auch immer und wenn es mir ĂŒberhaupt zusteht, davon eine Vorstellung haben zu wollen (steinigt mich bitte nicht!).

MĂ€nnliche HomosexualitĂ€t reizt mich nicht sonderlich - ich vermisse da meine Rolle (*lĂ€chel*) - aber dieses Werk ist wohl absolut spitzenmĂ€ĂŸig geschrieben, genau darĂŒber nachzudenken!

Aceta

PS: ich kann es mir nicht verkneifen: die sensiblere und erotischere SexualitÀt ist wohl die in Beziehungen, bei denen wenigstens eine Frau beteiligt ist ... (lÀchel*) -
bitte nicht schlagen ;-}}


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subliminalKid
AutorenanwÀrter
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Hallo Aceta!

Es gibt viel zu antworten...packen wir es an!

Aber geschlagen und gesteinigt wirst Du nicht! :-)


1. Es geht hier nicht nur um Triebhaftigkeit, ZwĂ€nge und Sucht, sondern auch um Scham, Ängste und Verzweiflung.
Ich glaube diese GefĂŒhle sind vielen Frauen bekannt, gerade im Zusammenhang mit SexualitĂ€t. Kann es nicht fĂŒr eine Frau noch viel schwieriger sein, Lust sich selber zuzugestehen. Werden Frauen nicht viel schneller stigmatisiert (...geht ja mit jedem ins Bett...wir kennen doch SprĂŒche wie diesen, oder nicht?)?
Ich könnte mir diese Geschichte sehr wohl auch aus der Sicht einer Frau vorstellen, nur ich könnte sie nicht schreiben!
Eine Frau, die sich "bekennt" schnellen, unpersönlichen Sex zu wollen wird im besten Falle als Schlampe, wenn nicht als Hure bezeichnet. Im schlimmsten Falle allerdings sogar als krank. Nicht alle sind aufgeklÀrt und emanzipiert.
Was fĂŒr KĂ€mpfe spielen sich in ihren Köpfen ab?

2. Wir sollten diese klaren Aufteilungen vermeiden, wie ich sie etwas aus Deiner Antwort herauslesen kann.
Dieses (typisch europĂ€ische) "Entweder-Oder"-Denken fĂŒhrt in die Irre!

MĂ€nnlich - weiblich
hart - zÀrtlich
gut - schlecht
muss lernen - bringt bei

Diese ZustÀnde können sicher sehr zutreffend sein, aber gestehen wir doch MÀnnern und auch Frauen mehr zu !

Viele lesbische Paare hassen es, wenn ihnen nachgesagt wird sie hĂ€tten "nur" BlĂŒmchensex und seien immmer zĂ€rtlich.
Sie bestehen darauf harten schnellen Sex haben zu dĂŒrfen!!

Das an sensibler und erotischer SexualitÀt mindestens einen Frau beteiligt sein soll... diese Aussage ist schlicht unverschÀmt. Und ich will mal ganz primitiv antworten:
Woher willst Du das wissen? :-)

(trotzdem wirst Du nicht geschlagen!!)

GrĂŒssend und dankend fĂŒr die (teilweise provozierende)Antwort
subliminalKid
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Denken ist nicht das Schlimmste!

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Aceta
???
Registriert: Apr 2002

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Hi,

gute Antwort - ich lerne dazu ... ;-}}

Liebe GrĂŒĂŸe

Aceta
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