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Leselupe.de > Kindergeschichten
Hugo der Mäuseritter 4. Teil
Eingestellt am 21. 07. 2005 20:33


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BeLu
Festzeitungsschreiber
Registriert: Jul 2005

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Hugo und der Riese Grummel

Und wieder waren Hugo der Mäuseritter und sein Pferd Agatha unterwegs zu neuen Abenteuern. Sie ritten durch einen schönen Wald und unterhielten sich über ihr letztes Abenteuer, als Hugo eine schöne Tasche an einem Baum hängen sah. „Sieh mal Agatha, wer wirft denn so eine schöne Tasche fort? Die ist doch noch ganz. Die nehme ich mit.“
Er befestigte die Tasche am Sattel und Agatha lief weiter.
Es dauerte nicht lange und Agatha sagt zu Hugo: „Hugo, da sitzt ein Vogel mitten auf dem Weg. Sieht total erschöpft aus.“
Hugo ging auf den Vogel zu, der total müde und kraftlos wirkte. „Was ist denn mit dir los?“
„Hallo, ich bin Sylvia Schwalbe. Ich kann nicht mehr. Im Frühjahr geht es von Afrika nach Europa, Nachwuchs großziehen. Im Herbst geht es dann wieder von Europa nach Afrika, dort wird auch Nachwuchs großgezogen. So geht es Jahrein, Jahraus. Ich kann nicht mehr, ich brauche eine Pause.“
„Dann mach doch einfach mal eine Pause. Ich habe hier eine große Tasche, setz dich da rein und schlaf ein paar Stunden.“
Und so schlief in der Tasche, die am Sattel von Agatha festgemacht war, Sylvia Schwalbe und erholte sich von der Fliegerei zwischen Afrika und Europa.
Und wenn man mit so wachen Augen durch die Welt reist wie Hugo und Agatha, findet man die tollsten Sachen, denn es dauerte nicht lange, da lag am Wegesrand ein funkelniegelnagelneuer Schwamm.
„Weißt du, was ich mit diesem Schwamm mache, Agatha?“, wollte Hugo von seinem Pferd wissen.
„Na, ich nehme an, du duschst damit“, sagte Agatha.
„Nein, der Schwamm ist für dich. Wenn du nassgeschwitzt bist, reibe ich dich damit ab und du bist wieder trocken.“
Das gefiel Agatha, einen eigenen Schwamm, nur für sie. Das wollte sie auch gerade Hugo sagen, als auf einmal ein riesengroßer Riese vor ihnen den Weg versperrte.
„Grummel, Grummel, wen haben wir denn da? Ein Pferd und eine Maus. Euch beide kann ich gut für meine Suppe gebrauchen, da fehlt nämlich noch Fleisch.“
Und bevor Hugo und Agatha auch nur „Schwupps“ sagen konnten, packte sie der Riese und nahm sie mit.
Nach einiger Zeit kamen sie an eine recht große, aber total verfallene Waldhütte an. Vor der Hütte kochte in einem Topf, der so groß wie ein Regenfass war, eine dünne Suppe vor sich hin.
„Grummel, Grummel“, grummelte der Riese, „ihr zwei kommt jetzt in meine Suppe.“
„Das geht doch nicht“, erwiderte Agatha, „wir sind Hugo der Mäuseritter und Agatha, sein Pferd. Wir wollen doch allen helfen, die Hilfe brauchen.“
„Grummel, Grummel, ihr helft mir doch, ihr werdet meine Mahlzeit werden.“
„Pass mal auf, du großer Riese, wir wollen aber nicht deine Mahlzeit werden, gerade wir Mäuse schmecken nämlich etwas fad, musst du wissen und wir wollen nicht Schuld sein, wenn du morgen Bauchweh hast.“
„Grummel, Grummel, wenn du das hier kannst, lasse ich euch laufen.“
Und der Riese nahm einen Stein und schmiss ihn so weit in den Wald, das man nicht hörte wie er landete.
Agatha schnaubte vor Angst, wie sollte Hugo so etwas schaffen? Aber Hugo wäre nicht Hugo der Mäuseritter, hätte er nicht schon wieder einen guten Einfall gehabt.
Er sah in der Tasche und Sylvia Schwalbe hatte alles mitangehört und zwinkerte ihm mit einem Auge zu. Er nahm sie also und tat so, als hätte er einen Stein und schmiss sie weg. Sylvia flog schnell in die Höhe und keiner konnte sie mehr von unten sehen.
Der Riese, der genau so dumm wie groß war, fand das aber nicht fair.
„Grummel, Grummel, ist doch klar, das du das kannst, du bist ja auch ein Mäuseritter. Ich habe keine Ritterausbildung, ich bin nur ein gewöhnlicher Riese. Mach das mal hier.“
Und wieder nahm der Riese einen Stein und drückte so feste zu, das der Stein in kleine Kiesel zerbröselte.
„Grummel, grummel, das kannst du aber nicht, ha.“
Diesmal war der Riese siegessicher. Aber Hugo nahm den Schwamm aus der Tasche, tauchte ihn in die dünne Suppe und tat so, als würde er ihn mit aller Kraft zusammendrücken. Natürlich tropfte das Wasser aus dem Schwamm. Der Riese traute seinen Augen nicht. Sollte er, der große und starke Riese gegen eine Maus verlieren? Nun ja, immerhin, einen Mäuseritter!
„Grummel, grummel, du bist schon wieder unfair. Kämpfe gegen mich wie ein Riese und nicht wie ein Mäuseritter. Wir beide essen jetzt meine Suppe, und wer zuerst satt ist, der hat verloren.“
Er nahm sich einen Teller für sich, der so groß war, dass man mühelos darin schwimmen konnte und begann zu essen. Auch Hugo hatte einen etwas kleineren Teller voll Suppe. Dieser Teller war zwar kleiner als der von dem Riesen, aber immer noch mit soviel Suppe, das es für die Kinder einer Schulklasse gereicht hätte. Auch wenn Hugo und Agatha zusammen davon gegessen hätten, es wäre viel zuviel gewesen.
Aber Hugo hatte ja noch die Tasche und darin ließ er die Suppe verschwinden.
Nach einer Weile rülpste der Reise so gewaltig, dass die Blätter an den Bäumen im Luftzug raschelten. Und noch einen anderen Wind ließ er, aber diesmal raschelten die Blätter nicht, sondern fielen verzweifelt zu Boden.
„Grummel, grummel, bin satt. Verschwindet ihr zwei, gegen einen Mäuseritter mit seinem Pferd hat auch ein Riese keine Chance. Will jetzt schlafen.“
Sprach´s und schlief auf der Stelle ein.
Und die beiden machten sich sofort auf den Weg, denn irgendwer benötigt bestimmt die Hilfe von Hugo dem Mäuseritter und seinem Pferd Agatha.

__________________
BeLu

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Claudia Donno
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Hallo BeLu

deine Idee für diese Geschichte empfinde ich grundsätzlich als gut. Du könntest aber noch viel mehr herausholen, wenn du den Text nochmals überarbeitest.
Am besten gebe ich dir gleich mal Beispiele an, die mich stutzen liessen.

...Und wieder waren Hugo der Mäuseritter und sein Pferd Agatha unterwegs zu neuen Abenteuern. Sie ritten durch einen schönen Wald und unterhielten sich über ihr letztes Abenteuer, als Hugo eine schöne Tasche an einem Baum hängen sah.
<<im zweiten Satz würde ich "Abenteuer" streichen, da Whg.<<

„Sieh mal Agatha, wer wirft denn so eine schöne Tasche fort? Die ist doch noch ganz. Die nehme ich mit.“
<<hier überlege ich, wie gross die Maus ist, damit sie eine Tasche, die vermutlich einem Menschen gehört vom Baum nehmen kann? Wie ist das möglich? Oder handelt es sich um eine Mäuse Tasche - dann hätte der Vogel keinen Platz darin.<<

Er befestigte die Tasche am Sattel und Agatha lief weiter.
Es dauerte nicht lange und Agatha sagt zu Hugo: „Hugo, da sitzt ein Vogel mitten auf dem Weg.
<<Hier würde ich das erste "Hugo" weglassen<<

Hugo<<<diese Hugo könntest du durch Mäuseritter oder Maus ersetzen, damit etwas Abwechslung reinkommt<<< ging auf den Vogel zu, der total müde und kraftlos wirkte.

verstehst du, was ich meine? Wenn du die Wiederholungen rausnimmst, würde der Text gewinnen.

liebe Grüsse Claudia

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