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Leselupe.de > Ungereimtes
Hunger
Eingestellt am 23. 03. 2005 18:32


Autor
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satyr
Wird mal Schriftsteller
Registriert: Dec 2004

Werke: 4
Kommentare: 8
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Hallo!

der nachfolgende text ist ein entwurf f├╝r einen liedtext meienr band. ich hab ihn geschrieben, w├Ąhrend ich gleichzeitig 'one piece' (anime serie) im fernsehn geguckt gelesen und das neue Eisregen album geh├Ârt hab.

zur Verst├Ąndnishilfe:

Es geht um einen Mann, der auf einer einsamen felsinsel landet...keinerlei flora und fauna...nur steine^^ (hoffe mal, das es nicht zu abwegig ist^^)

Am ersten Tag der Hunger nagt,
am zweiten Tage ich mich fragÔÇÖ
ob ich bereit bin zu erleiden
mir ins eigÔÇÖne Fleisch zu schneiden

Messer rein
Erstes Bein
Es wird gewiss
Sehr nahrhaft sein

SahÔÇÖ ne M├Âwe, klein und fein,
warf nach ihr mit einem Stein
doch nein, das Schicksal mag mich nicht:
brach mir dabei das andÔÇÖre Bein

Messer rein
AndÔÇÖres Bein
Es wird gewiss
Sehr schmackhaft sein

Vor Schmerz und Hunger wird mir warm
Die leere zehrt an meinem Darm
Um den Tod herauszuz├Âgern
Ess ich heutÔÇÖ den linken Arm

Messer rein
Mir wird warm
Und auf meinem Speiseplan
Steht heute mein linker Arm

Von oben fiel ein gro├čer Stein
Schwer auf meinen rechten Arm
Weil ich ihn nicht bewegen kann
Blieb auch er nicht lange dran



Outro :

Heute fuhr ein Schiff vorbei,
fuhr vorbei an meiner Linken
Wollte ihm Signale geben
Doch konnt ich ohne Arm nicht winken



soo....ich brauche jetzt ein paar kritiken,anregungen oder verbesserungsvorschl├Ąge^^


ps: ich bin mir sehr wohl im klaren,da├č er schon l├Ąngst verblutet w├Ąr^^

pps. stilrichtung der band: Metal

pps: Thx im vorraus f├╝r kritiken^^
__________________
Das Leben ist ein Spiel
-Spiel mit!

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Denschie
Guest
Registriert: Not Yet

hallo satyr,
hui, das ist heftig. ich musste etwas
lachen, obwohl es, in der bildlichen
vorstellung, nat├╝rlich alles andere als
lustig ist.

man merkt, dass es ich um einen songtext
handelt. bei einem gesungenen text gibt es
ja immer die m├Âglichkeit, kleine unregel-
m├Ą├čigkeiten auszugleichen.
vielleicht w├╝rde ich an deiner stelle die
silbenzahlen noch einmal ├╝berpr├╝fen, um
es vom liedtext in ein gedicht umzuwandeln.

ansonsten, mir gef├Ąllts. mal etwas
anderes. mut zum ekel.
viele gr├╝├če,
denschie

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MH
Routinierter Autor
Registriert: Jan 2004

Werke: 3
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hallo satyr,

in dem beschriebenen kontext ist der
text sicher eine grundlage f├╝r etwas brauchbares,
jedoch meiner meinung nach ├╝berarbeitungsbed├╝rftig.
ich weiss nichts ├╝ber die melodische/rythmische aufbereitung,
dennoch habe ich das gef├╝hl, dass es an einigen stellen noch
holpert - insbes. die letzten drei strophen.
dem ablauf fehlt die logik, die ich mir auch im skurillen/morbiden bereich erwarten w├╝rde: womit wird der verbliebene rechte arm abgetrennt? die zufallsereignisse, die zum verlust der k├Ârperteile f├╝hren, sind sehr konstruiert und willk├╝rlich und erwecken den eindruck, l├╝ckenf├╝ller zu sein. hier kann man sicher noch eine "stimmungsvolle" l├Âsung finden oder verfeinern.
das winken mit dem nicht mehr vorhandenen arm verfehlt die pointe, das outro - an sich eine gute idee und sicher ein passender beitrag zum lied - h├Ątte besseres verdient.

das grundproblem dieses textes ist aber, dass er beim potentiellen h├Ârerkreis den eindruck der phantasielosen imitation erwecken wird: wer rammstein usw. kennt, kennt eigentlich auch dein gedicht.

f├╝r genre-fremde ist der text jedoch, wie man z.b. an der reaktion von denschie oben sieht, bestimmt eine am├╝sante abwechslung!

mfgMH



__________________
Aberglaube bringt Ungl├╝ck.

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MH
Routinierter Autor
Registriert: Jan 2004

Werke: 3
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nachtrag,

ach ja, das habe ich noch vergessen:
am anfang w├Ąre ein "intro" wohl sinnvoll, das den schiffbruch
beschreibt und damit die kannibalismus-situation begr├╝ndet.

mfgMH
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Denschie
Guest
Registriert: Not Yet

hallo mh,
dein kommentar war sehr erhellend.
ich merkte schon, dass ich mich nicht recht mit
dem thema auskenne, und blo├č "unqualifiziert" loben
kann.
den text nach mh┬┤s vorschl├Ągen zu
├╝berarbeiten kann bestimmt nicht schaden, satyr.
nat├╝rlich bleibe ich dabei, dass er mir gef├Ąllt, weil
er f├╝r mich mal etwas neues thematisiert.
viele gr├╝├če,
denschie

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