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Leselupe.de > Feste Formen
Hymnus an Pegasus (Schüttelsonett)
Eingestellt am 04. 04. 2018 07:15


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Der Lupenleser
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Hymnus an Pegasus

Du warst bereit, mit mir sogleich zu reiten,
du sagtest nur: »Steig auf, fass Zaum und reit.«
Wie schön, mit dir durchs Dichterreich zu gleiten,
ein guter Geist führt uns durch Raum und Zeit.

Du Treuer trägst mich hoch in lichte Weiten,
wo Gottes Auge schaut durch Zeiten weit,
lässt dich von mir, dem armen Wichte, leiten,
zu Zielen in der uns geweihten Zeit.

Die Zeit vergeht, doch schwindet heitre Würde,
wenn sich der Tag aus tiefster Schwärze hebt?
Du überspringst noch jede weitre Hürde
und wieherst froh, dass hoch mein Herze schwebt.

Willst du, mein Lieber, mir den Rücken breiten,
zum Himmel über tausend Brücken reiten?

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Mondnein
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Ein feines Stück! Super!


__________________
sato bandhum asati nir avindan
hridi pratishya kavayo manisha

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Mondnein
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quote:
Ich schreibe allerdings fast ausschließlich Schüttelreime, an denen in einem Lyrikforum nicht unbedingt so großes Interesse besteht.

Du weißt, daß das nicht stimmt. Das Interesse an Deinen Schüttelreimen war, wenn ich mich richtig erinnere, immer sehr groß.
Ich habe es spätestens bei (oder von) Jan Wagner gelernt, "Die Eulenhasser in den Hallenhäusern", daß die Versuche, sich in die schwierigsten Formen zu begeben nicht bloß Spielerei ist, sondern die Klangseite der Lyrik besondert. Es kann eine Heidenarbeit sein, und darf dabei doch niemals bemüht wirken. Man beachte das Lebensende von Theodor Vischhaupt.

Warum hast Du Deine Werke alle gelöscht? Noch einmal: Das Interesse ist immer sehr groß, es gibt viele, die mal nachlesen wollen, wie Du Deine Formen gestaltest.

grusz, hansz


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