Diese Seite verwendet Cookies. Wenn Sie das nicht akzeptieren, m√ľssen Sie Cookies in Ihrem Browser verbieten oder diese Seite verlassen.    OK  
 leselupe.de
Werbung
 Meine Leselupe

Mitglieder:   5563
Themen:   95487
Momentan online:
493 Gäste und 6 Mitglieder
Username:
Passwort:
Registrieren
Passwort vergessen?


Leselupe.de > Experimentelle Lyrik
Ich
Eingestellt am 22. 01. 2012 19:53


Autor
Ein neues Thema ver√∂ffentlichen.     Antwort ver√∂ffentlichen.
Bernd
Foren-Redakteur
Routinierter Autor

Registriert: Aug 2000

Werke: 2330
Kommentare: 11384
Die besten Werke
 
Email senden
Hier klicken, um Bernd eine Online-Nachricht zu senden  Online-Nachricht
Profil

Es wäre schlecht um sie bestellt,
verschwände ich aus dieser Welt.

Zwar: mit mir gingen Gicht und Schichten
von allen möglichen Gedichten.

Fort wär'n Gesichte und Berichte,
Vergessen wär das Zeug von Fichte.

Die Dunkelheit verschwände nicht,
doch sicherlich verschwände Licht.

Zwar gäbe es die Leuchte noch,
im Lichte aber wär ein Loch.

Jedoch: Ein Paradox entsteht,
was ich jetzt merke, fast zu spät.

Verschw√§nde ich f√ľr alle Zeit,
wär gleichfalls fort die Dunkelheit,

die vierte Strophe w√ľrd' verfehlen
mit ihr die ganze Welt zu quälen.

So bleibt verbl√ľfft das Licht zur√ľck,
und mir geht's gut zu meinem Gl√ľck.

Was können wir daraus jetzt lernen?
Ich sollte niemals mich entfernen.

Ich sollte mich jetzt √ľberwinden
und nicht aus dieser Welt verschwinden.







__________________
Copy-Left, samisdada, Dada Dresden

Version vom 22. 01. 2012 19:53

Bearbeiten/Löschen   ebook  Druckversion


gitano
Guest
Registriert: Not Yet

Huhu
Letzte Strophe : im "nicht" steckt auch ein "ich"

und Vorschlag f√ľr den Titel: xichx
weil das "ich" ja immer eingebettet ist.

Schöner Spaß und sehr fein laufen gelassen!
gitano

Bearbeiten/Löschen    


3 ausgeblendete Kommentare sind nur f√ľr Mitglieder und nur mit eingeschaltetem Javascript erreichbar.
Zur√ľck zu:  Experimentelle Lyrik Ein neues Thema ver√∂ffentlichen.     Antwort ver√∂ffentlichen.
Werbung