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Leselupe.de > Ungereimtes
Ich
Eingestellt am 29. 10. 2006 19:46


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Vera-Lena
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Ich

Du l├Ąsst mich ich sagen,
obgleich Dein.

Auf Deiner Fingerspitze
tanze ich jauchzend
und f├╝hle mich ich,
weil Du mich anschaust.

Alle meine iche
sind in Dir beschlossen,
Du All-Einer.

Nichts wei├č ich von Dir,
aber ich sp├╝re,
dass Du
meiner gew├Ąrtig bist.

In dem Weltenstrom
taste ich nach Dir.

Lichtpunkte durchqueren
das zeitliche D├Ąmmern
und fallen
mitunter
gleich winzigen Samen
in mein Herz.









__________________
Der Mensch ist sich selbst das gr├Â├čte Geheimnis, ein unverzichtbarer Blutstropfen im Universum, ein Spiegel allen Seins.

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lapismont
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Hallo Vera-Lena,

ich sehe Dich richtig experimentierfreudig!
"Du l├Ąsst mich ich sagen,
obgleich Dein."
Sehr spannende Verse, man kann sie sehr unterschiedlich lesen.

Bei All-Einer las ich zuerst All-Eimer, was mich grinsen lie├č.
Aber die Verbindung von Zusammengeh├Ârigkeit und Alleinsein.
Da f├Ąllt mir dann Moustakis "Non, je ne suis jamais seul avec ma solitude." ein.

Der Weltenstrom verlagt ja geradezu nach Nachfrage. "In dem" - in welchem?
Und hat es damit eine Bewandnis?

Alles in allem ein neugieriges und ├╝berraschendes Gedicht.

cu
lap
__________________
Kunst passiert.

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Vera-Lena
Routinierter Autor
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Lieber Lapsi,

danke f├╝r deine Antwort!

Ja das Verschmolzensein von Alllem mit Allem sollte schon in der ersten Strophe zum Ausdruck kommen, wenn das Ich sich ganz hineingenommen f├╝hlt eben in dieses All-Eins-Sein.

Der Eimer w├╝rde dann ja auch dazu geh├Âren.

"Der Weltenstrom" ist eigentlich die Zone, in der man sich gefangen und abgetrennt f├╝hlt und das ALL-Eins-Sein gerade mal nicht mehr wahrnimmt, beziehungsweise meistens nicht mehr wahrnimmt.

Dann bleibt aber noch die M├Âglichkeit, wenn man es denn schon einmal erlebt hat, sich zu erinnern, und erneut danach zu suchen und so gut es geht, seine F├╝hler danach auszustrecken.

Manchmal bekommt man dann wieder einen Kontakt dazu, ein "Lichtp├╝nktchen" und dann hat man die M├Âglichkeit, dieses P├╝nktchen auch noch zu speichern, um beim n├Ąchsten Mal vielleicht wieder schneller einen Kontakt zu bekommen.

So ist das gemeint. Ja, ich bin auch nicht mehr mit meiner Einsamkeit allein.
Dir ganz liebe Gr├╝├če!
Vera-Lena
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bonanza
Guest
Registriert: Not Yet

tut mir leid, aber ich finde das gedicht weder aussage-
kr├Ąftig noch sprachlich ├╝berzeugend.
eine etwas in allgemeinpl├Ątze ausweichende gott-huldigung.

trostlos.

bon.


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Vera-Lena
Routinierter Autor
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bonanza,

tut mir leid, wenn ich Dich in Trostlosigkeit gest├╝rzt habe.

Liebe Gr├╝├če von Vera-Lena
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bonanza
Guest
Registriert: Not Yet

schade, dass du derart auf GOTT abf├Ąhrst

nein, vera-lena, ich bin halt polytheistisch.
dieses naive klammern an EINEN gott macht mir angst.
die monotheistischen religionen sind sehr machtfixiert
und eigentlich weltvergessen.
(zb.: die kirche)

es sieht in mir nicht trostlos aus.
ich sehe so viele g├Âtter um mich herum, dass es mir den
atem raubt.

bon.

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