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Leselupe.de > Kindergeschichten
Ich bin etwas verwirrt und irritiert (liebe Leser erbitte Eure Kritik)
Eingestellt am 13. 11. 2001 18:59


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rabi
One-Hit-Wonder-Autor
Registriert: Nov 2001

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Sanne Benz hat sich nun sehr viel M√ľhe gemacht, meine gesamte Geschichte vom Kleinen Vogel umzuschreiben. Danke, Sanne. Trotzdem bin ich nun verunsichert. Ich lerne ja gerne dazu und m√∂chte die Leser fragen, ob und inwiefern die nachstehende Version meines M√§rchens ausdruckst√§rker ist als das von mir geschriebene Original.


HIER DER TEXT VON SANNE:

Es war einmal ein kleiner Vogel, der lebte zusammen mit vielen anderen V√∂geln in einem Wald. All seine Artgenossen bauten sich eifrig Nester f√ľr sich und ihre Vogelfamilien.Leider warebn diese Nester nicht sehr stabil und flogen oftmals von den √Ąsten. Oder aber es kamen andere Tiere und r√§uberten sie aus und fra√üen die Jungen.

Als der kleine Vogel dies sah,besann er sich eines besseren und fing an,sich einen Käfig zu bauen.
Im laufe der Zeit wurde der K√§fig immer gr√∂√üer und der kleine Vogel versah in mit goldenen Gitterst√§ben.Dies war ihm noch nicht genug und so verzierte er die kleine T√ľr mit pr√§chtigen Edelsteinen. Alle Tiere des Waldes beneideten den kleinen Vogel um seinen goldenen K√§fig, was ihn sehr freute.
Da sich der kleine Vogel sehr wohl in seinem K√§fig f√ľhlte,folg er nur noch zur Futtersuche hinaus.
Eines Tages jedoch flog der kleine Vogel aus dem Wald heraus und kam in einen wunderschönen Garten, in dem er sich neugierig nieder liess.

Plötzlich hörte er ein Zwitschern hinter sich, und als er sich umsah, erblickte er eine Meisendame. "Hallo", sagte der kleine Vogel, "kommst du öfter hierher?" - "Ja", sagte die Meisendame, "aber ich kenne noch viele andere schöne Plätze hier in der Nähe".
"Oh toll"; sagte der kleine Vogel, "dann lass uns doch zusammen die Gegend erkunden.Bisher kannte ich nur meinen Wald und bin sehr neugierig,was es noch schönes auf der Welt gibt."

Und seit diesem Tag trafen sich der kleine Vogel und die Meisendame jeden Tag in dem Garten, wo sie gemeinsam spielten.Flogen zusammen √ľber Wiesen und T√§ler, und des abends kehrte der kleine Vogel zufrieden und ersch√∂pft in seinen goldenen K√§fig zur√ľck.

Da der kleine Vogel nun aber nicht mehr den ganzen Tag in seinem Käfig verbrachte, sondern viel umherflog, lernte er auch, fröhliche Lieder zu zwitschern, und ward so ein lustiger Geselle, Nun beneideten ihn die anderen Vögel nicht nur wegen seines goldenen Käfigs,sondern auch wegen seines wunderschönen Gesanges.

Als der kleine Vogel eines Tages wieder in den Garten flog, stellte er traurig fest,das seine Freundin die Meise nicht da war. Weit und breit war von ihr nichts zu sehen und zu hören und alles suchen half auch nicht.So erging es ihm auch die darauf folgenden Tage und er wurde immer trauriger das auch die nächsten Tage.

Der kleine Vogel wurde nun immer trauriger und zog sich immer mehr in seinen goldenen K√§fig zur√ľck, den er schlie√ülich nur noch zur Nahrungsaufnahme verlie√ü.

W√§hrend alle anderen V√∂gel vergn√ľgt und fr√∂hlich um ihn herum zwitscherten, verschlug es dem kleinen Vogel immer mehr und mehr die Stimme(anderer ausdruck,f√§llt mir nicht ein)und er wurde immer einsamer und einsamer in seinem goldenen K√§fig, um den ihn einst alle beneideten.
Auch konnte sich der kleine Vogel sich √ľberhaupt nicht mehr √ľber den K√§fig erfreuen,der nun noch prinkvoller in der Sonne gl√§nzte und blickte traurig durch die Gitterst√§be zu all den anderen,die er nun beneidete.
Vor lauter Traurigkeit wurden seine Fl√ľgel immer lahmer, so dass er bald gar nicht mehr richtig fliegen konnte, sondern nur noch ungelenk durch den Wald tappelte,wenn er auf Beerensuche war.

Eines Tages erblickte der kleine Vogel durch die Gitterst√§be seines K√§figs einen jungen Zaunk√∂nig, der etwas unbeholfen in einer Hecke umherh√ľpfte. Der Zaunk√∂nig versuchte, von der Hecke auf einen nahestehenden Baum zu fliegen, doch er verfehlte den Ast und purzelte auf den Boden.

Der kleine Vogel verließ seinen Käfig und tappelte zu dem jungen Zaunkönig.
"La√üt uns gemeinsam fliegen", sagte der kleine Vogel, "und die Welt entdecken". - "Einverstanden", erwiderte der junge Zaunk√∂nig, "wir k√∂nnen es zusammen probieren". Und beide versuchten, von der Hecke auf den Ast zu fliegen. Der junge Zaunk√∂nig schlug mit einen Fl√ľgeln und landete sicher auf dem Ast.

Der kleine Vogel schwang sich von der Hecke, doch da seine Fl√ľgel durch die lange Ruhezeit noch etwas unbeweglich waren, schlingerte er unter dem Ast hindurch und plumpste auf den Waldboden.

"Ach du dummer kleiner Vogel", sagte der junge Zaunkönig, "wie willst du mir das Fliegen beibringen, wenn du selber nicht einmal fliegen kannst wie ein Vogel. Ich fliege jetzt allein weiter und entdecke die Welt."

Da wurde der kleine Vogel wieder ganz traurig.
"Laß nicht das Köpfchen hängen", sagte der junge Zaunkönig zum kleinen Vogel, "irgendwann komme ich mal wieder vorbei an dieser Hecke, und dann können wir uns wieder sehen." Und damit verschwand der junge Zaunkönig hinter der Hecke.

Der kleine Vogel kroch zur√ľck in seinen K√§fig. Wie gerne h√§tte er doch zusammen mit dem jungen Zaunk√∂nig die Welt entdeckt.

Stattdessen blickte er wieder tr√ľbselig durch die St√§be seines K√§figs und beobachtete die anderen Tiere im Wald, wie sie fr√∂hlich miteinander spielten.

__________________
rabi

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Stormyweathers
Guest
Registriert: Not Yet

Welches Kinderalter

Halo Rabi,

ich habe leider dein Orginal nicht gelesen und weiß auf die Schnelle nicht, wo ich es im Forum finden könnte, vielleicht finde ich es aber noch.

Ich frage mich gerade, f√ľr welches Alter die Kindergeschichte geschrieben ist, denn je nachdem, w√ľrde ich die Sprache in der Version von Sann an manchen Stellen doch noch ver√§ndern.

Nur ein kleines Beispiel; f√ľr den Fall das die Geschichte f√ľr Kinder im Alter unter 6 geschrieben sein sollte, dann w√ľrde ich √ľberlegen, ob ich die Stelle drin lassen w√ľrde, in der steht, dass die kleinen V√∂gel in den Nestern von anderen Tieren gefressen wurden.

Was mir auch noch auff√§llt ist, dass die Geschichte sehr viel erz√§hlt, wor√ľber ich denke, dass Weniger Mehr ist, besonders weil es klarer sein kann.

Ich wei√ü auch nicht genau, ob das Ende, was die Geschichte jetzt hat, so bleiben soll, oder ob es noch ver√§ndert werden soll. Am Ende w√ľrde ich n√§mlich auch etwas klarer werden, was die Aussage der Geschichte betrifft und das nicht nur weil ich denke, dass Kinder Klarheit brauchen.



Gr√ľ√üe,

Stormyweathers

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rabi
One-Hit-Wonder-Autor
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Re: Welches Kinderalter

Das Original von "Der kleine Vogel" steht in der gleichen Rubrik (Kindergeschichten ) im Augenblick unter "Ich bin verwirrt..." Es ist immer etwas schwer, die richtige Rubrik zu finden. Als ich die Geschichte schrieb, war sie absolut nicht als Kindergeschichte gedacht, sondern sollte eher ein Gleichnis f√ľr Erwachsene sein, zeigen, da√ü auch Wohlstand die Einsamkeit nicht aufw√§gt.

Außerdem geht das Original noch weiter. Sanne hatte nur den ersten Teil neu geschrieben, nicht den Schluß, deshalb habe ich diesen auch nicht nochmal hier zitiert.
__________________
rabi

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