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Leselupe.de > Experimentelle Lyrik
Ich bin frei (ich bin ein Stern)
Eingestellt am 11. 05. 2002 20:52


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Sternenstaub
One-Hit-Wonder-Autor
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Ich bin frei, ich bin ein Stern

Scheint Sterne fangen wir, mit Blicken, hoch hinauf
Sieht aus als ob sie tanzen und hör'n gar nimmer auf.

möcht' lösen mich vom Boden und leuchten was ich kann,
fühl Sterne in mir taumeln, sie ziehn mich in den Bann.

Auch bunte Sterne gibt's am Himmel, heute seh ich drei,
soviel Lichter über mir, sie rufen: "Ich bin frei!"
__________________
ich wäre zu gerne....
Staub der Sterne...

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Bernd
Foren-Redakteur
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Hallo Sternenstaub,

das Gedicht besteht eigentlich aus zwei Teilen, den ersten beiden Strophen, die in einem ganz klassischen Format kommen, und der letzten Strophe, die in freiem Rhythmus geschrieben ist.
Liedhaft melodisch der erste Teil, fast tanzend, dann folgt, wie ein Kommentar, die dritte Strophe.

Die beiden ersten Strophen geben genaue Form, spiegeln wohl innerlich die Gesetze der Bewegungen der Sterne. Damit aber gibt sich Sternenstaub nicht zufrieden, in schöne, idyllische Formen gepresst zu werden - ein befreiender Rundumschlag in der dritten Strophe, ich kann tun, was ich will, dieser Tanz ist ausgetanzt, dieser Traum des Festen, Vorbestimmten, wo jede Silbe, jeder Takt seinen Platz hat, überwunden.

Heute tun die Sterne, was sie wollen: in freiem Rhythmus rufen sie, jeder für sich: „Ich bin frei“, dabei bleibt aber immer noch der Reim. Ist die Freiheit scheinbar? Nur im Blick nach oben? Im flimmernden Licht der durch die Luft verzerrten Abbilder?
Der Bann löst es auf, das Gedicht, es kann nicht mehr klassisch sein, wie am Anfang, der erste Wunsch wurde erfüllt. Zwei sind noch übrig.

Viele Grüße von Bernd
__________________
Copy-Left, samisdada, Dada Dresden

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Sternenstaub
One-Hit-Wonder-Autor
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hallo du!

danke fuer deine ausfuehrliche interpretation meines gedichts. es kam aus dem herzen und ich hab demnach beim schreiben laengst nicht so viel darueber nachgesinnt, wie du im nachhinein und du hast den Sinn meiner Zeilen zudem noch sehr praezise ergruenden koennen, danke.
Was ich schade finde ist, dass aus deiner Interpretation nicht deine persoenliche meinung zu dem gedicht hervorgeht


Liebe Gruesse, SternenStaub

PS: die letzte strophe soll beschreiben, wie die freude und ueberschwenglichkeit abrupt abnehmen und sich nun eine art melancholie einschleicht, davon wird jedoch zuerst durch das beschreiben drei bunter sterne abgelenkt
__________________
ich wäre zu gerne....
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Bernd
Foren-Redakteur
Routinierter Autor

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Hallo, Sternenstaub,

der Titel hat mich angeregt, das Gedicht zu lesen.

Mir hat das Gedicht insgesamt gut gefallen, aber am Anfang haben mir, ehe ich weiter darüber nachsann, nur die ersten beiden Strophen gefallen, die dritte hat mich anfangs enttäuscht. Dann bemerkte ich, dass da doch noch mehr drin ist, als ein Bruch des Schreibstils.

Viele Grüße von bernd
__________________
Copy-Left, samisdada, Dada Dresden

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Fantasygirl1
Wird mal Schriftsteller
Registriert: May 2002

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Schöööönn!!!!

Hallo Sternenstaub!

Dein Gedicht gefällt mir wirklich total gut.
Es klingt so melodisch und auch ein wenig Sehnsüchtig, aber ist voller Freude.
Ein wirklich schönes Gedicht!
__________________
"Handle nur nach derjenigen Maxime, von der du zugleich wollen kannst, daß sie ein allgemeines Gesetz werde."

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