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Leselupe.de > Gereimtes
Ich gehe mit dir unter Sternen
Eingestellt am 09. 08. 2004 19:11


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Wilhelm Riedel
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Ich gehe mit dir unter Sternen,
die Nacht ist so weich und mild,
wir suchen im Nahen und Fernen
unser gemeinsames Bild.

Dort oben die Kassiopeia,
sie wiegt ihr sch├Ânes Kind
mit Summen und Heiapopeia
und sch├╝tzt es vor Regen und Wind.

Hell leuchtet der J├Ąger, der wilde,
du wendest schaudernd dich ab,
er bringt auf dem Himmelsgefilde
manches Tier in das Grab.

Das ist ein gewaltiges Brodeln
da drau├čen im Weltraum, mein Schatz,
wir lassen uns schwerlich modeln
und meinen, f├╝r uns sei kein Platz.

Da schaust du mir tief in die Augen,
sie sind wie Sterne so klar,
sie sollen als Leitbild mir taugen
und f├╝hren mich mutig und wahr.
__________________
Wilhelm Riedel

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Dorothea
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Hallo Wilhelm,

Deine Verse gefallen mir gut wegen der Ideen zu den Sternbildern. Aber ich bin mir sicher, dass Du das Metrum noch optimieren k├Ânntest, damit es wie ein vollkommenes Lied unter den Sternen klingt.
Liebe Gr├╝├če.
__________________
Dorothea Gebauer
----------------------
Sein ist mehr als Haben.

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Wilhelm Riedel
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Liebe Dorothea,
es ist sch├Ân, dass dir mein Sternengedicht gef├Ąllt.
Deine Kritik am Metrum kann ich nicht nachvollziehen. Jeder Vers hat drei Hebungen, es wechseln Jamben und Anap├Ąste. Vielleicht kannst du Beispiele nennen, an denen zu erkennen ist, was dir am Metrum missf├Ąllt.

Gr├╝├če von Wilhelm.
__________________
Wilhelm Riedel

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Dorothea
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Metrum

Lieber Wilhelm,

vielleicht liegt ja der Fehler bei mir (zu kleinkariert, dogmatisch?). Ich ging davon aus, dass die Strophenform eine metrische Gleichgestaltung aller Strophen erfordere.
Der letzte Vers der ersten Strophe ist aber geringf├╝gig anders gestaltet als die letzten Verse der restlichen Strophe.

Liebe Gr├╝├če.
__________________
Dorothea Gebauer
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Wilhelm Riedel
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Liebe Dorothea,
du hast die Verse richtig beobachtet, der vierte Vers in der dritten Strophe - auch der vierte in der dritten - hat, abweichend von den anderen, keinen Auftakt.
Ich k├Ânnte das ├Ąndern: wir suchen im Nahen und Fernen/gemeinsam unser Bild. Durch die Verschiebung des Taktes erh├Ąlt "unser" in der urspr├╝nglichen Fassung ein starkes Gewicht.
├ťberhaupt denke ich, dass der gleichm├Ą├čige Takt Variationen braucht, um nicht gleichf├Ârmig zu werden.

Liebe Gr├╝├če von Wilhelm.
__________________
Wilhelm Riedel

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