Diese Seite verwendet Cookies. Wenn Sie das nicht akzeptieren, mĂŒssen Sie Cookies in Ihrem Browser verbieten oder diese Seite verlassen.    OK  
 leselupe.de
Werbung
 Meine Leselupe

Mitglieder:   5439
Themen:   92268
Momentan online:
357 Gäste und 13 Mitglieder
Username:
Passwort:
Registrieren
Passwort vergessen?


Leselupe.de > Gereimtes
Ich ging
Eingestellt am 29. 04. 2005 19:10


Autor
Ein neues Thema veröffentlichen.     Antwort veröffentlichen.
Walther
Routinierter Autor
Registriert: Sep 2004

Werke: 1589
Kommentare: 9730
Die besten Werke
 
Email senden
Hier klicken, um Walther eine Online-Nachricht zu senden  Online-Nachricht
Profil

Ich ging


Ich ging aus diesem Zimmer.
Den Dank hÀtt ich verdient.
Von Danken keinen Schimmer
So mancher, der jetzt grient.

Dir danken musst schon selber.
Den LĂ€chlern gilt die Huld.
Die Menschen sind wie KĂ€lber.
Wer’s tut, ist selber schuld:

FĂŒr andere zu kĂ€mpfen,
Brotlos ist diese Kunst.
Den Einsatz nicht zu dÀmpfen,
Ist Stochern in dem Dunst,

Ist Dummheit eigner Art:
Dich selber musst Du loben,
Doch das ist nicht apart.
Ich wollt, ich könnt jetzt toben!
__________________
Walther
"Gelegenheit.Macht.Dichtung"

Bearbeiten/Löschen   ebook  Druckversion


label
Guest
Registriert: Not Yet

Hallo Walther

nach mehrmaligen lesen denke ich erfasst zu haben, worum es dir in diesem werk geht.

Ich ging aus diesem Zimmer. (beleidigt?)
Den Dank hÀtt ich verdient.
Von Danken keinen Schimmer
Und mancher, der jetzt grient.(warum wird gegrinst? das und verblĂŒfft mich da etwas)

Dir danken musst schon selber.
Den LĂ€chlern gilt die Huld.
Die Menschen sind wie KĂ€lber.
Wer’s tut, ist selber schuldwas tut?)

FĂŒr andere zu kĂ€mpfen, (die ErklĂ€rung zu obigem?)
Brotlos ist diese Kunst.
Den Einsatz nicht zu dÀmpfen,
Ist Stochern in dem Dunst,

Ist Dummheit eigner Art:
Dich selber musst Du loben,
Doch das ist nicht apart.
Ich wollt, ich könnt jetzt toben!

öhm, ja, das humorsatirige teilt sich dem leser nur sehr zaghaft mit

liebe grĂŒĂŸe
label

Bearbeiten/Löschen    


Walther
Routinierter Autor
Registriert: Sep 2004

Werke: 1589
Kommentare: 9730
Die besten Werke
 
Email senden
Hier klicken, um Walther eine Online-Nachricht zu senden  Online-Nachricht
Profil

Hallo, Label!

quote:
UrsprĂŒnglich veröffentlicht von label
... nach mehrmaligen lesen denke ich erfasst zu haben, worum es dir in diesem werk geht.

quote:
UrsprĂŒnglich veröffentlicht von label
... Ich ging aus diesem Zimmer. (beleidigt?)...
Nein.

quote:
UrsprĂŒnglich veröffentlicht von label ...Den Dank hĂ€tt ich verdient.
Von Danken keinen Schimmer
Und mancher, der jetzt grient.(warum wird gegrinst? das und verblĂŒfft mich da etwas)
Mich nicht. Es beschreibt die Lage und sorgt fĂŒr's Metrum.

Ganz einfach: Sich engagiert, herausgelehnt, was bewegt. Dabei tritt man immer Leuten auf die FĂŒĂŸe, und diese sehen sich zurĂŒckgesetzt. Wenn man dann den Abgang macht, grienen immer welche. Noch nie ausprobiert? Noch nie engagiert!
quote:
UrsprĂŒnglich veröffentlicht von label ... Dir danken musst schon selber.
Den LĂ€chlern gilt die Huld.
Die Menschen sind wie KĂ€lber.
Wer’s tut, ist selber schuld : (was tut?)

FĂŒr andere zu kĂ€mpfen, (die ErklĂ€rung zu obigem?)...
Richtig erkannt, daher der Doppelpunkt. Sonst hÀtte der ja keinen Sinn.
quote:
UrsprĂŒnglich veröffentlicht von label ...Brotlos ist diese Kunst.
Den Einsatz nicht zu dÀmpfen,
Ist Stochern in dem Dunst,

Ist Dummheit eigner Art:
Dich selber musst Du loben,
Doch das ist nicht apart.
Ich wollt, ich könnt jetzt toben!

öhm, ja, das humorsatirige teilt sich dem leser nur sehr zaghaft mit. ...

"Humor ist, wenn man trotzdem lacht." Das oben ist Deine Meinung, die ich natĂŒrlich respektiere. Vielleicht liegt's daran, daß man, um das Gedicht zu verstehen, die Situation am eigenen Leibe, mehr als einmal bitte, erlebt oder miterlebt haben muß.

Jedenfalls werde ich mich bessern, was die VerstÀndlichkeit des doppelten Bodens angeht.

Eine mögliche Regieanweisung wÀre:

SĂŒffisant vorlesen. (Sich) ernstnehmen ist nicht gestattet.

Danke fĂŒr Deine MĂŒhe, die Du Dir mit diesem unscheinbaren kleinen Reimgedicht gemacht hast. Es tut immer gut, wenn sich jemand mit einem Eintrag beschĂ€ftigt. Selbst dann, wenn die Kommentare nicht so sind, wie der Autor sie sich erhofft hĂ€tte. Und das war jetzt richtig ernst gemeint.

Liebe GrĂŒĂŸe

W., gehend, Grienende zurĂŒcklassend ...

__________________
Walther
"Gelegenheit.Macht.Dichtung"

Bearbeiten/Löschen    


label
Guest
Registriert: Not Yet

hallo Walther

quote:
Und mancher, der jetzt grient.

das finde ich immer noch falsch am platz, das und

so mancher , der jetzt grient - wÀre meines erachtens verstÀndlicher

und setzt etwas anderes voraus, eine verbindung die aus den ersten 3 zeilen nicht so ohne weiteres ablesbar ist und sich erst viel spĂ€ter erschließt.
Bis dahin aber war ich auf der falschen fĂ€hrte und möglicherweise fĂŒr die gemeinten zusammenhĂ€nge vernagelt.

ĂŒbrigens:
grin|sen [V.1, hat gegrinst; o.Obj.] breit lĂ€cheln; boshaft, schadenfroh, vergnĂŒgt g.; er grinste ĂŒbers ganze Gesicht
Grinsen (2) Ein vergnĂŒglicher und erregter, mit Zuneigung assoziierter Seelenzustand



label

Bearbeiten/Löschen    


Walther
Routinierter Autor
Registriert: Sep 2004

Werke: 1589
Kommentare: 9730
Die besten Werke
 
Email senden
Hier klicken, um Walther eine Online-Nachricht zu senden  Online-Nachricht
Profil

Moinmoin, Label.

mit der nachstehenden Formulierung bin ich einverstanden.

quote:
so mancher , der jetzt grient
Das spart ein "Und", das hĂ€ufig als SilbenfĂŒller fĂŒr's Metrum herhalten muß. Danke fĂŒr den Hinweis.

Es wÀre - meine ich - zu einfach, wenn man bei der Humoristik gleich draufkÀme, oder?

Liebe pfingstliche GrĂŒĂŸe an Dich sowie die Lesenden und die Lupenden!

W.

PS: Hab's eingebaut!
__________________
Walther
"Gelegenheit.Macht.Dichtung"

Bearbeiten/Löschen    


label
Guest
Registriert: Not Yet

Hallo Walther

erst jetzt habe ich mitbekommen WIE du dein Werk verÀndert hast.

nachdem sich mein erster anflug von verĂ€rgerung gelegt hat, möchte ich dir doch sagen, daß ich deine art zu antworten als herablassend empfunden habe; deiner erheiterung ĂŒber meine begriffsstutzigkeit hast du ja ausreichend raum gegeben.
Auch arbeitest du mit der unterstellung, wenn dein gedicht nicht verstanden wird, könne es nur daran liegen dass der leser diese situation nicht kennt, oder nachvollziehen kann.
du beziehst textkritik offenbar auf deine person.
bist DU dein text?
des weiteren bitte ich dich zu ĂŒberdenken, ob ein nichterfassen eines textes zwangslĂ€ufig auf beschrĂ€nktheit beim empfĂ€nger zurĂŒckzufĂŒhren ist.
jedenfalls entnehme ich deiner reaktionsweise, dass du deine Texte allenfalls beipflichtender kritik ausgesetzt wissen möchtest.
Ich werde deine texte gar nicht mehr kommentieren.

mit freundlichen grĂŒĂŸen

Bearbeiten/Löschen    


ZurĂŒck zu:  Gereimtes Ein neues Thema veröffentlichen.     Antwort veröffentlichen.


Leselupe-Bücher



Amazon



Facebook


Werde Fan der Leselupe auf Facebook!