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Leselupe.de > Gereimtes
Ich ging mit Dir die lange Strecke
Eingestellt am 15. 06. 2011 15:50


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Walther
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Ich ging mit Dir die lange Strecke
Des Wegs zu mir und auch zu Dir.
Du kamst um beinah jede Ecke,
War ich auch fort und Du doch hier.

Das Leben sprach ich mit Dir ab,
Du sprachst mir zu und ich von mir.
Ich tänzelte, Du hieltst auf Trab,
Wir spielten solo und Klavier.

Du bist mein Wunder, nächtlich, täglich,
Ich frage mich, was an mir ist,
Bin ich doch nichts, dazu unsäglich,
Gradso, wie Du mein Lotse bist.

Nun sitze ich mit mir allein
Und frage, was noch kommen wird:
Es wird mit Dir ein Suchen sein,
Bei dem ich’s bin, der sich verirrt.

__________________
Walther
"Gelegenheit.Macht.Dichtung"

Version vom 15. 06. 2011 15:50
Version vom 15. 06. 2011 18:42

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Marlene M.
Guest
Registriert: Not Yet

ja, das war schon klar, aber die Beziehung wechselt in ihrer ertigkeit, die Beziehung vom Ich zu Du.
Verstehst du, was ich meine? Und so ganz klar kommt mir der Schlu√ü nicht r√ľber. Mag auch subjektiv sein.
LG von Marlene

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Walther
Routinierter Autor
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Lb. Marlene,

leider kann ich Dir nicht helfen, denn mir schien die Konstruktion logisch. Aber vielleicht täusche ich mir darin.

Vielleicht kann ein weitere/r Leser/in hier einen Hinweis geben? Ich w√ľrde wirklch gerne verstehen, warum dieses Mi√üverst√§ndnis entsteht, damit ich das Problem beseitigen kann.

Danke Dir und in die Runde!

LG W.
__________________
Walther
"Gelegenheit.Macht.Dichtung"

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Marlene M.
Guest
Registriert: Not Yet

ja, so hatte ich es auch verstanden. Ich versuche es mal vom Handwerklichen her aufzuziehen.
Das LI hat einen Lotsen, auf den es sich immer verlassen kann. Das hat er/sie in der Vergangenheit bewiesen
Der Widerspruch entsteht dadurch, dass das LI sich mit diesem Lotsen nicht verirren kann. Hat er ja bisher auch nicht.
Wenn das Lotsen.Du (lächel) nicht mehr da wäre ( lass es sterben oder weggehen) dann wäre es logisch.
Ich hoffe, ich konnte mich nun verständlich machen. GGG
an euch beide von Marlene

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Thylda
???
Registriert: Aug 2002

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Liebe Marlene

quote:
Wenn das Lotsen.Du (lächel) nicht mehr da wäre ( lass es sterben oder weggehen) dann wäre es logisch.

Bei Siamesischen Zwillingen trifft das zu, bei jedem normalen Individuum, das nicht zwanghaft festgehalten wird oder selbst klebt, ist es durchaus vorstellbar, da√ü Jeder parallel zum Anderen seinen Weg geht und zwischendurch immer wieder einmal nachf√ľhlt, ob der Andere noch in die gleiche Richtung unterwegs ist.

quote:
...:
Es wird mit Dir ein Suchen sein,
Bei dem ich’s bin, der sich verirrt.

Der Doppelpunkt l√§utet die Beschreibung ein. Lyri geht MIT Lyrdu (lebendig und anwesend), f√ľrchtet vom gemeinsamen Weg unwillentlich abzudriften und hofft unausgesprochen, da√ü Lyrdu an seiner Seite bleibt, damit Lyri sich gerade nicht verirrt.

Ich hoffe, etwa den von Dir beabsichtigten Sinn gesehen zu haben, Walther

Liebe Gr√ľ√üe
Thylda
__________________
allgemeine Warnung: bei meinen Beiträgen ist Ironie nicht auszuschließen

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Walther
Routinierter Autor
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Lb. Thylda,

Du hast das gut gesehen. Der Doppelpunkt schafft die Schleife zur Lotsenaussage aus S3V4. Diese wird erneut in den letzten beiden Versen der 4. Strophe aufgegriffen und aus der Betrachtung der Vergangenheit und des Heute in die Zukunft geöffne. Das genau war die Absicht dieser beiden Verse.

Danke und lieber Gruß W.
__________________
Walther
"Gelegenheit.Macht.Dichtung"

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