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Leselupe.de > Kurzprosa
Ich glaube, nach sechs Jahren, kann ich meinen momentanen Schulweg schon blind fahren
Eingestellt am 01. 04. 2002 22:46


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nally
Festzeitungsschreiber
Registriert: Apr 2001

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Meine Stadt gefĂ€llt mir am Abend. Da ist das stechende rot, der leuchten Apothekenreklame oder das grĂŒne, TrĂ€ume auslösende Schild „ReisebĂŒro City“, geschmĂŒckt mit zwei „TUI“ Schildern. Die Allee ist gegen 20.00 Uhr wie ausgestorben... vor dem Theater sammeln sich einige wenige Autos an, aus denen meist schlechte Musik schallt. Am Ende befindet sich die Kreuzung zu der es links - in GroßstĂ€dte geht... Berlin winkt mir zu. Rechts - lockt die Altstadt... von dort aus lĂ€chelt mir die BrĂŒcke zu. Geradeaus - kocht das Stahlwerk... es zaubert die smokreichen Wolkenscharren, mit dem Sonnenuntergang zusammen, entstehen die schönsten Bilder. Die Existenz des modernen Kinos und der dorfĂ€hnliche Disco zerstören die Idylle – niemals bin dort. Ich liege oft auf grĂŒne Wiesen mit GĂ€nseblĂŒmchen und halte KaffeekrĂ€nzchen beim BĂ€cker an der Ecke. Mit dem Auto in andere Clubs, mit dem Rad an wundervolle Seen und mit den Gedanken an exotischen Orten, auf der ganzen Welt - doch immer wieder kehr ich nach Haus zurĂŒck.
__________________
"Ich werde nie aufgeben captain, denn ich will im Spiel der MĂ€chte weiter bestehen und meinen Vers dazu beitragen."
Club der toten Dichter

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margot
???
Registriert: Mar 2002

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der duft von frischen brötchen

das scheint ja eine bilderbuch-kleinstadt
aus dem mÀrklin-eisenbahn-modelplatten-paradies
zu sein. schön ĂŒberschaubar, und die bĂ€ckerei-
verkĂ€uferin weiß die letzten neuigkeiten und
kennt natĂŒrlich hinz und kunz.
da erscheint plötzlich die ganze welt wie ein
ĂŒberdimensionales dorf, wo man sich ĂŒberall
zuhause fĂŒhlen könnte. ich kenne diese sehnsucht
nach der ferne, nach romantik und gleichzeitig
die geborgenheit und idylle der kleinen, vertrauten
welt zu spĂŒren, in der man lebt, zur schule geht
und wo man mit namen begrĂŒĂŸt wird, wenn man frische
brötchen kauft ...
liebe nally, sauge weiterhin so farbenfroh das
leben in dich ein. wie es nur der jugend eigen ist.

gruß
margot
__________________
schlagt mich bitte nicht tot. ich bin kitzlig.

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nally
Festzeitungsschreiber
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"wie es nur der jugend eigen ist." margot du beschreibst manchmal weltliches genauso lebendig und bis, find ich, in deinem alter noch ziemlich quick :-). liebe sonnige grĂŒĂŸe.

__________________
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margot
???
Registriert: Mar 2002

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daß alt-werden schön ist, ist ein mythos

danke fĂŒr die blumen, was mein alter
angeht - oder wie ich in meinem alter
auf dich wirke. allerdings spĂŒre ich
schon, daß ich vieles nicht mehr so
leicht nehme, und daß das verstehen
der dinge, den umgang mit ihnen nicht
unbedingt erleichtert. alles wird kom-
plizierter und wird vermehrt von sach-
zwĂ€ngen begleitet. außerdem schwinden
die energieressourcen merkbar.
nĂ€chtelang durchfeiern - danach muß ich
mich tagelang regenerieren ...
(an die wechseljahre, die bald anstehen,
will ich gar nicht erst denken.)
nally, genieße deine jugend und deine
unbeschwertheit.

margot
__________________
schlagt mich bitte nicht tot. ich bin kitzlig.

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