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Leselupe.de > Gereimtes
Ich hab im Traum geschrien...
Eingestellt am 05. 02. 2003 11:10


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Penelopeia
AutorenanwÀrter
Registriert: Nov 2002

Werke: 149
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Ich hab im Traum geschrien,
mir trÀumte, ich ging aus dem Haus,
die Leute sahn mich und schwiegen
und manche spuckten vor mir aus.

Ich hab im Traum geschrien,
als einer sprach: Der lĂŒgt!
Die SchwÀren und Wunden hat er
sich selber zugefĂŒgt..

Ich hab im Traum geschrien,
das sei nicht wahr, und irr gelacht.
Und staunte, wie alle noch schliefen,
nachdem ich schreiend aufgewacht...



* frei nach H. Heines "Ich hab im Traum geweinet"

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noel
???
Registriert: Dec 2002

Werke: 180
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Es gefÀllt mir, muss nur zu meiner Schande gestehen, dass ich das Original nicht kenne Könntest du es hier posten, damit ich sehen kann, wo genau du dich hast inspirieren lassen. Du schreibst hÀufig frei nach...
Wenn die Frage erlaubt sei, WIESO?
Liebe GrĂŒĂŸe Noel
__________________
© noel
Wir sind alle Meister/innen der Selektion und der konstruktiven Hoffnung, die man allgemein die WAHRHEIT nennt ©noel
NOEL = Eine Dosis knapp unterhalb der ToxizitÀt, ohne erkennbare Nebenwirkung (NOEL - no observable effect level) .

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Penelopeia
AutorenanwÀrter
Registriert: Nov 2002

Werke: 149
Kommentare: 1962
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Das Original...

Hallo Noel,

das Original geht so:

Ich hab im Traum geweinet,
Mir trÀumte, du lÀgest im Grab.
Ich wachte auf, und die TrÀne
Floß noch von der Wange herab.

Ich hab im Traum geweinet,
Mir trĂ€umt', du verließest mich.
Ich wachte auf, und ich weinte
Noch lange bitterlich.

Ich hab im Traum geweinet,
Mir trÀumte, du bliebest mir gut.
Ich wachte auf, und noch immer
Strömt meine TrÀnenflut.

Warum ich so oft "frei nach..." schreibe, ist ganz einfach: Man kann sich an den Originalen schulen, man kann sie analysieren, man kann sie parodieren, ohne sie zu verletzen...Man kann sie gelegentlich auch zerfetzen, wenn man sie nicht mag - das soll ja vorkommen...

Übrigens habe ich unter diesen "Nachdichtungen" tatsĂ€chlich viele, die durch Heine-Texte angeregt wurden. Denn der scheint mir nach wie vor unerreicht hinsichtlich Poesie, Ironie und Klarheit der Worte! Er hatte keine schwer deutbaren Metaphern nötig...

VG Pen

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