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Leselupe.de > Gereimtes
Ich irrte
Eingestellt am 29. 12. 2003 17:51


Autor
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gefallener Krieger
Autorenanw├Ąrter
Registriert: Sep 2003

Werke: 34
Kommentare: 21
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ich sagte einmal
dass mein gl├╝ckliches Spiegelbild
in deinen Augen
das sein wird,
was ich am meisten vermissen werde
doch nun wei├č ich, dass ich irrte

ich vermisse nicht mein L├Ącheln
sondern deines welches mir
erst meines erm├Âglichte

Gott hatte einen Engel geschaffen
und sandt ihn zu mir
doch meine Augen
waren noch nicht bereit,
sein Werk zu erkennen

ich verstie├č ihn,
w├Ąhrend meiner seelenlosen Reise
auf der ├ťberholspur des Lebens

sie f├╝hrte mich zum Flu├č
voll dunkler Trauer
und man h├Ârte nur
den leisen Regenschauer

welcher wie man sagte,
die Tr├Ąnen des Engels waren
der versuchte das Feuer
seiner Sehnsucht zu l├Âschen


__________________
Death makes angels of us all/ and gives us wings/ were we had shoulders/ smooth as raven┬┤s/ claws
Jim

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IKT
Guest
Registriert: Not Yet

Hallo gefallener Krieger, ein sehr sch├Ânes, wenn auch trauriges Gedicht. Oft wei├č man erst hinterher, was man hatte. Aber solange es Sehnsucht gibt, gibt es auch Hoffnung - oder? Also Inhalt -top, aber die Form wirkt ein wenig holprig. Woran das liegt, kann ich aber auch noch nicht sagen. Sch├Ânen Abend und guten Rutsch w├╝nscht IKT

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Stoffel
gesperrt
One-Hit-Wonder-Autor

Registriert: Jun 2002

Werke: 468
Kommentare: 8220
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Hallo,

ich glaube, ich kann mich dran erinnern.
Nun, selbst Hesse gab zu sich zu widersprechen. Und ich denke, man darf seine Meinung ├Ąndern, mit jeder neuen Erfahrung die man macht.

"Ich sagte einmal,
da├č mein gl├╝ckliches Spiegelbild
in deinen Augen..."

Ich w├╝rde das "beim Blick" weglassen.
Is irgendwie doppeltjemobbelt.

Gott "sandte" mir einen Engel...?

In der vorletzten Zeile reimt sich was, was dann aber nicht zu dem andren passt.

Ansonsten sehr sch├Ânes Bild, wenn auch traurig. Aber Erkenntnisse sind oft f├╝r beide traurig.

lG
Stoffel

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La Noche
???
Registriert: Feb 2001

Werke: 114
Kommentare: 640
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Hallo Krieger,
Sch├Ânes Gedicht. An das Spiegelbild erinnere ich mich, was das Ganze noch ein bisschen trauriger macht
Du benutzt viele gute Bilder, die in der Form auch wirklich zur Geltung kommen. Trotzdem gibt es ein paar hoprige Stellen, ich bin mir nicht ganz sicher, woran das liegt, im Moment glaube ich, dass es etwas mit dem Strophenaufbau zu tun hat. Die Zeilenspr├╝nge sind vielleicht nicht immer g├╝nstig. Vielleicht w├╝rde auch eine andere Gliederung der Zeilen zu Strophen helfen. Den Reim in der vorletzten Strophe w├╝rde ich auch vermeiden, wie Stoffel schon sagt, er passt nicht ganz zum Rest.

Mmh ... ich bin zwar in Sachen Rechtschreibung keine Expertin, aber ein paar Sachen sind mir aufgefallen:

ich sagte einmal,
dass mein gl├╝ckliches Spiegelbild
beim Blick in deine Augen
das sein wird, was ich am meisten vermissen werde
doch nun wei├č ich, dass ich irrte

ich vermisse nicht mein L├Ącheln,
sondern deines welches mir
erst meines erm├Âglichte

Gott hatte einen Engel geschaffen
und sandt/ sandte ihn zu mir
doch meine Augen waren noch
nicht bereit, sein Werk zu erkennen

ich verstie├č ihn,
w├Ąhrend meiner seelenlosen Reise
auf der ├ťberholspur des Lebens

sie f├╝hrte mich zum Flu├č
voll dunkler Trauer
und man h├Ârte nur
den leisen Regenschauer

welcher wie man sagte,
die Tr├Ąnen des Engels waren
der versuchte das Feuer
der Sehnsucht zu l├Âschen


Jetzt ist mein Gemeckere schon wieder viel l├Ąnger als mein Lob, was eigentlich gar nicht stimmt. Bis auf ein paar kleine Schnitzer finde ich dein Gedicht wirklich gef├╝hlvoll und gelungen

Lieber Gru├č,
La Noche

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Schakim

Wird mal Schriftsteller

Registriert: Jan 2002

Werke: 3
Kommentare: 2501
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Hallo, gefallener Krieger


Sehnsucht zieht Dich hinaus in die Ferne!
Sehnsucht treibt dich auch wieder heim.
Sehnsucht sind Dir zwei Augensterne -
Die Nahrung der Liebe - im Herz w├Ąchst der Keim!
Flucht vor Dir selber, Du willst es nicht wissen!
Doch Engelstr├Ąnen wollen Dich k├╝ssen!
Pl├Âtzlich stammelst Du leicht verlegen -
Die Sterne sollen Dein Schicksal pflegen.

VG
Schakim
__________________
┬ž┬ž┬ž> In jeder Knospe zeigt sich ein kleines Wunder beim Aufbl├╝hen <┬ž┬ž┬ž

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gefallener Krieger
Autorenanw├Ąrter
Registriert: Sep 2003

Werke: 34
Kommentare: 21
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Hallo,

ITK
Habe die Form ein wenig ver├Ąndert, hoffe es dadurch verbessert zu haben.

Stoffel
La Noche

Danke f├╝r eure Hinweise, habe die Rechtschreibfehler verbessert.
Den Reim habe ich jedoch beibehalten, da er mir eigentlich ganz gut gef├Ąllt.



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Jim

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