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Leselupe.de > Ungereimtes
Ich kann nicht mehr
Eingestellt am 12. 10. 2003 18:36


Autor
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OmaOnline
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Registriert: Mar 2003

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Ich kann nicht mehr

Du sagst mir, sterben will ich
Dann lass mich bitte leben
Was kann ich denn noch tun f├╝r dich
Hab ich dir nicht schon Alles gegeben

Was ist das f├╝r ein Gef├╝hl
keinen Ausweg mehr zu sehen
Mit meinem Schmerz bin ich schon am Ziel
Nur Angst, weiter kann ich nicht mehr gehen

Es ist dein Wille, ich lasse dich nun los
Keine Tr├Ąne weiss, wie sehr ich leide
Es scheint, mein Selbstschutz ist gnadenlos
Ich will nicht auch noch auf der Strecke bleiben

Wenn du nicht mehr willst
dann leb wohl mein FreundÔÇŽÔÇŽ

__________________

Du hast meine Seele ber├╝hrt.....

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Zeder
Administrator
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Registriert: Nov 2001

Werke: 14
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Hallo OmaOnline,

dem ist nichts mehr hinzuzuf├╝gen!
"Es scheint, mein Selbstschutz ist GNADENLOS" - so scheint es nur, denn der ├ťberlebenswille des mit hinein gezogenen Freundes/Partners muss irgendwann einsetzen. Sehr treffend, das "gnadenlos"!

An einer Stelle w├╝rde ich es sogar "unbarmherziger" formulieren: Anstelle von "Nur eine Tr├Ąne wei├č..." k├Ânnte auch "Keine Tr├Ąne wei├č..." stehen. Und "ich will nicht auch noch auf der Strecke bleiben" ist durch das ┬┤gnadenlos`hinreichend impliziert; es k├Ânnte entfallen.
(Dies sind aber nur Vorschl├Ąge).

Sehr, sehr gut!

Viele Gr├╝├če,
__________________
"Die Ceder ist ein hoher Baum, oft schmeckt man die Citrone kaum" (Wilhelm Busch)

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roland
???
Registriert: Aug 2003

Werke: 1
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OmaOnline schreibt einen Beitrag, in dem Trennung und Abschied
angesprochen werden. Sie w├Ąhlt daf├╝r die Abteilung „Betroffenheitslyrik“,
nicht „Jux und Trallala“.
Verabschieden und Sterben sind Gr├Â├čen, die nicht auf Heino und Schnulze
reduziert werden sollten. (Weil: den B├╝hnenkaspern nimmt man die
innere Bewegung kaum ab, allgemein erwartet man von solchen Werken
nur den Anschein von „Wind“, „Tr├Ąnen“, „Herz“ und nicht ein echtes Gef├╝hl.
Bei OmaOnline lesen wir hingegen, da├č alles schon im Keller ist,
da├č jemand, den sie lieb hat, vom eignen Tod zu ihr sprach.)
Ich halte es f├╝r nicht angebracht, die Wortwahl ihres Beitrags mit der von Schnulzen zu vergleichen.

OmaOnline, wenn ich Deinen Text richtig verstanden habe,
hattest / hast Du eine schwere Zeit und vielleicht steht eine noch schwerere bevor. Ich sag Dir ehrlich, da├č ich mit Dir nicht tauschen m├Âchte; wei├č auch, da├č dar├╝ber vom „Schicksal“ bestimmt wird.
Vielleicht begannen die Abschiede f├╝r Dich schon vor einiger Zeit oder finden sich jetzt immer ├Âfter ein.
Ich lese in Deinem Text viel von Verantwortung tragen und sp├╝re etwas, was ich (mit Ehrfurcht) „Haltung“ nennen w├╝rde. Bei aller Zerrei├čkraft Deiner Lasten h├Ąltst Du stand.
LG Roland

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Kinghorst
Routinierter Autor
Registriert: Sep 2003

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Sorry, bitte um Entschuldigung.
Da hatte ich wohl was missverstanden. Habe es nur f├╝r eine der vielen Meine-Beziehung-ist-kaputt-und-jetzt-hat-sie-mich-verlassen-Weltschmerzdichtungen gehalten, in denen mal wieder das Bild der Tr├Ąnen herhalten musste.
Mea Culpa. Ich nehme alles zur├╝ck. H├Ątte das Gedicht ├Âfter lesen sollen. Noch mal: Bitte um Verzeihung.

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OmaOnline
Autorenanw├Ąrter
Registriert: Mar 2003

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Ich kann nicht mehr

Hallo Zeder

ich danke dir sehr f├╝r deinen Kommentar. Ich habe deinen Vorschlag angenommen, denn du hast recht, es klingt noch unbarmherziger, wie du sagst.
Ich musste es mir einfach von der Seele schreiben.
Eine sehr bittere Erfahrung f├╝r mich.

Liebe Gr├╝sse
Carmen

__________________

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OmaOnline
Autorenanw├Ąrter
Registriert: Mar 2003

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Ich kann nicht mehr

Hallo Roland

Ich danke dir sehr, dass du mich so verteidigt hast. Es hat mich in der Tat etwas geschockt, diesen 'Kommentar' zu lesen.
Zu meinem Gedicht:
Es geht um einen guten Freund, der mit seinem Leben nicht mehr klar kommt. Es ist nicht das erstemal, dass er mir sagt... ich kann nicht mehr.
Und wie oft habe ich gelitten und um ihn gebangt. Es kostete viel Kraft.
Nun sagt er wieder...ich gehe, wir werden uns wohl nicht mehr sehen. Willst du ewig leben ?
Und jetzt kann ich nicht mehr und will es auch nicht mehr.
Denn ich habe alles getan, was ich tun konnte.
Ich w├╝nsche ihm nur, dass er seinen Frieden findet.

Lieben Gruss
Carmen


__________________

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