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Leselupe.de > Gereimtes
Ich lebte einst weit fort von hier
Eingestellt am 04. 09. 2008 20:07


Autor
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autumncat
Festzeitungsschreiber
Registriert: Sep 2008

Werke: 3
Kommentare: 4
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Kennst du die gr√ľnen Auen dort am Fluss,
die taubenetzt ihr Lied des Morgens summen,
wo feuchte, k√ľhle Luft das Haar mir streift
und Großstadtlieder ganz und gar verstummen?

Kennst du den Ort, wo fr√ľh noch H√§hne kr√§hn,
im Schornstein pfeifend rauhe Winde wehn,
an Wegesrändern frische Pilze stehn,
und Liebende am Strom spazierengehn?

Weißt du, wo nachts die Grillen zirpen
und morgens uns der Ruf der Amsel weckt,
im Wald die Kiefern sich mit Birken mischen
und jedes Häuserdach in Rot gedeckt?

Nennst du den Namen, kennst du die Magie,
die mich begeleitet, wo ich geh\' und steh\'.
Das Herz mir schlägt um dieses schöne Weh!
Oh ferne Heimat, ich vergess dich nie.

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Walther
Routinierter Autor
Registriert: Sep 2004

Werke: 1535
Kommentare: 9779
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Hi autumncat,

sei willkommen in der Lupe. Wegen der ganzen Abstimmung und viel Diskussionen ist Dein erstes Gedicht beinahe untergegangen.

Naturlyrik, vor allem romantische, ist ein Feld, auf dem sich viele tummeln. Dein Gedicht ist im Wesentlichen metrisch in Ordnung. Gelegentlich steht der Sprachflu√ü dem verwandten f√ľnfhebigen Jambus entgegen.

Das Gedicht hört sich so an, als habe man es schon mindestens 150 Mail gehört. Die Bilder wirken dadurch wenig originell und ziemlich abgenutzt. Irgendwie geht Deinem Text der Pepp ab.

Ich möchte Dir zuraten, etwas mehr zu experimentieren und die ausgetretenen Pfade der deutschen Romantik in ihrem soundsovielten Aufguß zu verlassen. Das Sprachvermögen und das Potenzial kann man bei Dir sicherlich zurecht vermuten.

In diesem Sinne alles Gute bei uns.

Lieber Gruß W.
__________________
Walther
"Gelegenheit.Macht.Dichtung"

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presque_rien
???
Registriert: Feb 2003

Werke: 200
Kommentare: 1762
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Hi autumncat (schöner Nick!),

ich hab's gerne gelesen. Es ist vielleicht nicht sehr originell, aber handwerklich gut gemacht und auch weniger kitschig, als bei dieser Thematik m√∂glich gewesen w√§re. Mir gefallen zum Beispiel die Auen, die "ihr Lied des Morgens summen". Das scheint grade allerdings "in" zu sein - schlie√ü dich da mal mit Peter Waldnacht kurz - bei ihm summen nachts die W√§lder . Vielleicht solltest du lieber "Gro√üstadtweisen" o.√§. schreiben, um "Lieder" nicht zu wiederholen? Die "rauhen Winde" gefallen mir, weil sie das Ganze etwas "entharmonisieren". Auch die "frischen Pilze" tragen zur "Entzuckerung" der Atmosph√§re bei - ich zumindest finde den Pilz-Vers irgendwie witzig. In der letzten Strophe kommt die bei solchen Gedichten fast obligatorische "einpr√§gsame Phrase": "Nennst du den Namen, kennst du die Magie". Nicht √ľberraschend, aber "catchy".

Was mir auch gut gefällt ist, dass du die Strophen formal variierst, so dass jede einen eigenen Charakter hat.

Aber ich gebe auch Walther Recht: Ich denke, du kannst mehr...

Lg presque

PS: Kleiner Rechtschreibfehler: begeleitet.

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