Diese Seite verwendet Cookies. Wenn Sie das nicht akzeptieren, mĂŒssen Sie Cookies in Ihrem Browser verbieten oder diese Seite verlassen.    OK  
 leselupe.de
Werbung
 Meine Leselupe

Mitglieder:   5438
Themen:   92255
Momentan online:
259 Gäste und 8 Mitglieder
Username:
Passwort:
Registrieren
Passwort vergessen?


Leselupe.de > Tagebuch - Diary
Ich muss, nur noch eines......
Eingestellt am 04. 12. 2002 23:22


Autor
Ein neues Thema veröffentlichen.     Antwort veröffentlichen.
franz-josef
Schriftsteller-Lehrling
Registriert: Nov 2002

Werke: 19
Kommentare: 7
Die besten Werke
 
Email senden
Hier klicken, um franz-josef eine Online-Nachricht zu senden  Online-Nachricht
Profil

Ich muss nur noch eines....


„Du musst......“
wie oft hörte ich das in meinen Leben.
„Das kannst du nicht machen.....“
wie hasste ich diesen Ausdruck.
„Das macht man nicht....“
Ein Satz der versucht ZwÀnge zu vermitteln, aber gar nichts sagt.

Wie oft hörte ich diese Worte, diese SÀtze.
Ich will diese SĂ€tze nicht hören, weil ich das GefĂŒhl habe, dass ZwĂ€nge bei mir ausgelöst werden sollen.

Jahrelang bin ich in meiner Jugend und als junger Erwachsener vor mir und meinen GefĂŒhlen geflĂŒchtet,
geflĂŒchtet um obige sinnlose Thesen zu verwirklichen.
Mich an Normen und GefĂŒhle Dritter zu halten und deren Erwartungen zu erfĂŒllen.

Was bzw. wer blieb auf der Strecke?
Ich,
aber das war fĂŒr diejenigen, die obiges zu mir sagten uninteressant.
Sie, waren nur daran interessiert, dass ich ihren Normen und GefĂŒhlen entsprach.

Warum habe ich mich nicht frĂŒher dagegen ausgesprochen.
War ich zu schwach?
Wollte ich Anerkennung erreichen?
Anerkennung, die ich aber nie hÀtte erreichen können.
War mein Verhalten ein stummer „Schrei“ nach Liebe und Anerkennung?

Heute will ich keine Anerkennung mehr von diesen Personen erreichen,
heute möchte ich mein Leben genießen,
meine GefĂŒhlen, die eigentlich so „einfach“ sind "leben" und erleben.

Ich weiß selber, was ich nicht machen soll,
Aber ich entscheide nach meinen GrundsÀtzen,
ich entscheide, welche „GrundsĂ€tze der Moral“ ich akzeptiere,
und wo ich die Grenzen setze.

Und „mĂŒssen“...muss ich nichts.
Alles was ich mache, tue ich freiwillig.

Das einzige was ich noch „muss“ ist irgendwann sterben.
Aber bis dahin vergehen hoffentlich noch viele Jahre.

Und kommt der Tag, wo ich evtl. Abschied nehmen muss,
möchte ich das GefĂŒhl spĂŒren, gelebt zu haben,
und nicht das GefĂŒhl
fĂŒr die GefĂŒhle anderer,
mich auf meiner Seele,
getreten lassen zu haben.

f-j




__________________


"Warum soll ich fĂŒr die spĂ€tere Zukunft leben, wenn der Tod kommt, wann er will und sich an das Wort "spĂ€ter" nicht hĂ€lt.

Bearbeiten/Löschen   ebook  Druckversion


ZurĂŒck zu:  Tagebuch - Diary Ein neues Thema veröffentlichen.     Antwort veröffentlichen.


Leselupe-Bücher



Amazon



Facebook


Werde Fan der Leselupe auf Facebook!