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Leselupe.de > Ungereimtes
Ich staune...
Eingestellt am 28. 05. 2006 11:30


Autor
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erbsenrot
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Ich staune...


Verschlief…
Viele Jahre
Meines Lebens

Fiel…
In den tiefen Schlaf
Der
Tausendjährigen
Trauer

Erwachte…
Kurz
Vorm Sterben

Seitdem…
Lebe ich
In einem Zustand
Des
Fortwährenden
Staunens





(c)Hilda Röder
__________________
Mein neuer Roman (Lesung auf der Buchmesse Leipzig 2014) auf YouTube Hilda Röder

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erbsenrot
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Hallo JoteS,

es w√§re schon sinnvoll f√ľr mich, wenn du mir sagen k√∂nntest, warum du mir eine 2 gibst.

Bin sehr verwundert √ľber die Bewertungspraxis hier.
Dieses Gedicht habe ich am gleichen Tag auf Hier klicken veröffentlicht und dort bekomme ich 15 positive Kritiken und sogar noch eine Empfehlung.

Ich verstehe es einfach nicht...

Danke dir im voraus... ich möchte gern dazu lernen!


Eine staunende und zugegebenerma√üen etwas verwirrte Erbsenrot gr√ľ√üt freundlich...


__________________
Mein neuer Roman (Lesung auf der Buchmesse Leipzig 2014) auf YouTube Hilda Röder

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JoteS
Foren-Redakteur - tippende Inquisition
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Hallo Erbsenrot

Ich finde keinen roten Faden in Deinen unnötig vielen Zeilen.
Ohne die zweite Strophe ginge es ja noch einigermassen. Diese finde ich mehr als seltsam. Nicht genug damit, dass der Protagonist zuerst mal ganz einfach sein halbes Leben verschlafen hat, nein: eine Strophe später fällt er grad nochmal in den "Schlaf der Trauer" und als ob das noch nicht genug wäre, muss der auch noch so lange wie das dritte Reich hätte dauern sollen währen.

√úberhaupt: "Schlaf der Trauer" - Tal der Trauer, O.K. aber Schlaf? Die aufw√ľhlende Trauer und der friedliche Schlaf? Nein! Und wenn diese seltsame Metapher schon sein muss, dann braucht der Schlaf unbedingt noch ein entsprechendes Adjektiv, damit er sich nicht mit der Trauer so grausam beisst.

Das "vorm" will in seiner Umganssprachlichkeit auch nicht so recht zum sonstigen Pathos passen....

Nochmal zur Story: Erst verpennt, dann auch noch ins Trauertal gest√ľrzt, Notbremse gezogen und dann endlich gelebt. Neeee, zuviel des Schlechten und wahrscheinlich auch nicht das, was Du sagen wolltest.

Bei allen auch hier herrschenden Missständen ist das hiesige Niveau immer noch deutlich höher als das der Lyrikecke. Mich und meine Bewertungen darfst Du aber nicht als Massstab nehmen. Ich bin nur einer, der ,auch wenn es der Bewertung der eigenen Werke extrem schadet, einfach frei heraus auch schlechte Bewertungen abgibt. Ich finde, auch das bin ich dem Autor schuldig. Wir wären doch alle eitle Dummköpfe, wären wir nur hier um gelobt zu werden.

Gruss

J√ľrgen




__________________
Oh lodernd Feuer! (Ustinov als Nero)

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bonanza
Guest
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ich staune auch, erbsenrot. wenn es dasselbe staunen ist,
welches du in deinem gedicht meinst. ich denke: verschlief
ich mein leben? wo ist es hin? die vergangenheit erscheint
wie ein traum, und ich, gerade erwacht, staune, in der
wirklichkeit angekommen zu sein und muß mich erstmal
orientieren.
form und sprachstil deines gedichts sagen mir nicht zu.
inhaltlich kommt es aber an. der darin enthaltene gedanke
ist schön.

bon.

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Cosi
Wird mal Schriftsteller
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Liebe Erbsenrot,

in der inhaltlichen Aussage gef√§llt mir dein Werk gut, in der Umsetzung weniger. Ich f√ľhlte mich durch den tausendj√§hrigen Schlaf an Dornr√∂schen erinnert, obwohl diese ja nur 100 Jahre verschlief. Die Ernsthaftigkeit deiner Aussage rutscht somit f√ľr mich in eine Art Situationskomik, wenn ich mir das vorstelle und ich denke, dies liegt nicht in deinem Sinne.
Wer nicht Staunen kann, der ist schon Tod, er schl√§ft dann aber meines Erachtens nicht in seiner Trauer. Mir ist klar, dass du die innerliche "Starre" beschreiben wolltest, trotzdem f√§nde ich es g√ľnstiger, wenn du auf die zweite Strophe ganz verzichten w√ľrdest. Ich hoffe, du nimmst meine Kritik nicht pers√∂nlich, denn so ist sie ganz sicher nicht gemeint.


Verschlief…
Viele Jahre
Meines Lebens

Erwachte…
Kurz
vor meinem Tod

Seitdem…
Lebe ich
In einem Zustand
Des
Fortwährenden
Staunens


Zu deinem Link:
Ich pers√∂nlich bezeichne die LE f√ľr mich als ‚ÄěWir haben uns alle lieb Forum‚Äú. Dies ist f√ľr mich keinesfalls abwertend gemeint. Ich m√∂chte vielmehr damit ausdr√ľcken, dass es in diesem Forum weniger um konstruktive Kritik und Textarbeit geht, als um das menschliche miteinander. Es ist f√ľr mich nix dagegen einzuwenden, im Gegenteil, was ich sagen m√∂chte ist, dass die gro√üen Lyrikforen mit ihren Mitgliedern, eben unterschiedliche Schwerpunkte in der Form ihrer Kommentare, ihrer Kritik und ihrem Verst√§ndnis von Textarbeit haben.


LieGr√ľ Cosi





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erbsenrot
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Hallo J√ľrgen,

danke dir, dass du kommentiert hast

Zuerst dachte ich, die 2 ist ein Racheakt von dir, weil ich dir bei deiner "Werbung" eine 4 gegeben habe (was durchaus als Joke gemeint war). Aber jetzt lese ich, dass du mein Gedicht wirklich grottenschlecht findest. Und o.k., dann ist die 2 von dir geklärt.

Der Inhalt meiner Zeilen ist mehr als authentisch und wohl nicht f√ľr alle Leser zu verstehen. Das muss ich ber√ľcksichtigen und wohl noch viel lernen.

Ich bin nicht hier auf der LL um nur gelobt zu werden... ganz und gar nicht... sondern freue mich √ľber sachliche Kritik jeder Art, wenn sie nicht verletzend ist.

In diesem Sinne will ich weiter schreiben und lernen... danke

Liebe Gr√ľ√üe
erbsenrot
__________________
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