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Leselupe.de > Tagebuch - Diary
Ich und das Meer
Eingestellt am 26. 08. 2010 18:39


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mavys
Festzeitungsschreiber
Registriert: Jul 2010

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Ich und das Meer

Wer wie Ich sich vor Wissen str├Ąubt um immer Kind zu bleiben kommt nie ├╝ber wesentliches hinaus, bleibt dumm vor allen Dingen; bleibt stehen mit staunenden Blicken weil nichts diesen Blick versperrt. Ich baut kein Labyrinth aus Information, will es nicht. Ich schwimmt im Strom des Meeres wie ein Tiefseefisch, der keine Mauern kennt und sich geborgen f├╝hlt im Kalten, im Blauen, im Bodenlosen. Wo wohl das Leben entstanden ist, dort gleitet er am liebsten. Bedauert nur, dass Meer nie sein Bleiben ersehnt, sondern ihn zwingt auf zu tauchen um zu atmen und bedauert, dass er es ist, der dieses Meer trinkt wie er die W├Ąlder frisst. Die Erde ist zu klein f├╝r seinen Appetit. Mit der Vergangenheit und der Zukunft wird auch die Gegenwart immer tief im dunklen Blau schweben, dass eigentlich schwarz hei├čt. Denn Himmellicht kennt diese Tiefe nicht. Ich liebt das Meer, seine Farben nah an der Oberfl├Ąche, seinen Geschmack, denn es ist wesentlich, Geburtsort des Lebens. Und obwohl auch das nur eine Vermutung ist, h├Ąlt Ich daran fest. Denn manche Dinge sp├╝rt man erst und dann wei├č man es wirklich. Und so wie das Salz des Meeres eine W├╝rze hat, die sich sogar im Wind verteilt, so sp├╝rt Ich, dass er die gleiche Macht hat, die gleiche dunkle Tiefe. Und so wie Worte niemals den Weg dorthin finden werden, weil sie Farbe an der Oberfl├Ąche sind, steigen seine Gef├╝hle von dort auf und dahin hinab wo es best├Ąndig 4Grad plus ist. Eine K├Ąlte, die n├Âtig ist um soviel Wasser zu sammeln und nicht schwinden zu lassen. Es rauscht das Meer. Es schweigt. Es br├╝llt. Es gibt. Es ist wesentlich. Es ist wesenlos. Es ist ein Wesen. Ich schwimmt und taucht als Teil seines Untergangs und lebt von ihm und seinen Metaphern. Der Respekt vor dem Meer ist gro├č und l├Ąngst nicht genug. Es kann Ich t├Âten wenn Meer will.

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