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Leselupe.de > Gereimtes
Ich weiß nicht wie
Eingestellt am 21. 04. 2003 18:43


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fabian florenz
Autorenanwärter
Registriert: Oct 2002

Werke: 16
Kommentare: 11
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Wörter werden so verführend echt,
wenn ich damit mich umspüle.
Mir geht es gut, mir geht es schlecht;
meinen Atem zuckern die Gefühle.

Ich wasche mein mit Leben,
denn Rinnsale kerben mich.
Wie das Meer beim Gehen,
der Strand verändert sich.

'Auf meinem Weg zum Tod
trifft auf mich das Leben.
Ich habe kein Fünkchen Not
mich ihm hinzugeben?'

Weder Gefühl bin ich,
weder noch Verstand!
Daneben seh' ich mich,
oder hab' ich mich darin erkannt?

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Zeder
Administrator
Fast-Bestseller-Autor

Registriert: Nov 2001

Werke: 14
Kommentare: 3841
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Hallo fabian,

ehrlich gesagt weiß ich auch nicht wie... oder besser ´was´ ich mir bei Deinem Gedicht vorstellen soll. Am besten gehe ich mal Strophe für Strophe durch:

Wörter werden so verführend echt,
--- Du meinst hier "Worte"? ---
wenn ich damit mich umspüle.
--- Eine Welle kann eine Sandburg umspülen oder Deine Füße können von dem Wasser des Baches, in dem Du barfuß läufst, umspült werden - aber Du kannst Dich nicht ´umspülen´!
Also wäre z.B.: "wenn ich von ihnen umspült werde" richtig. ---
Mir geht es gut, mir geht es schlecht;
meinen Atem zuckern die Gefühle.
--- Dieses Bild verstehe ich nicht. Ich kenne Atem, der durch Raureif gefriert, aber durch Gefühle gezuckerter Atem? ---


Ich wasche mein mit Leben,
--- mein WAS? wäschst Du mit Leben? Oder meinst Du ´mich´? ---
denn Rinnsale kerben mich.
Wie das Meer beim Gehen,
der Strand verändert sich.
--- Hier willst Du wohl ausdrücken, dass die Wellen bei Ebbe in den Strand Rillen eingegraben haben? Leben und Gehen sind nun nicht gerade stimmige Reime; hier solltest Du insgesamt noch einmal drüberschauen. ---

'Auf meinem Weg zum Tod
trifft auf mich das Leben.
Ich habe kein Fünkchen Not
mich ihm hinzugeben?'
--- Hier scheinst Du etwas zu zitieren. Allerdings verstehe ich nicht, wieso Du Dich auf dem Weg zum Tod befindest. Zumindest war davon bis jetzt noch nicht die Rede. ---

Weder Gefühl bin ich,
weder noch Verstand!
--- Es heißt ´weder - noch`. Also:
Weder Gefühl bin ich
noch Verstand. ---
Daneben seh' ich mich,
--- Wenn Du Dich ´neben´ Gefühl und Verstand siehst (und nicht dazwischen): WO siehst Du Dich denn dann? Es muss ja eine Lage sein, die weder mit dem einen noch mit dem anderen zu tun hat? ---
oder hab' ich mich darin erkannt?
--- Ja, hier bleibt die Frage: Worin? ---

Viele Grüße,
__________________
"Die Ceder ist ein hoher Baum, oft schmeckt man die Citrone kaum" (Wilhelm Busch)

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