Diese Seite verwendet Cookies. Wenn Sie das nicht akzeptieren, m├╝ssen Sie Cookies in Ihrem Browser verbieten oder diese Seite verlassen.    OK  
 leselupe.de
Werbung
 Meine Leselupe

Mitglieder:   5438
Themen:   92250
Momentan online:
119 Gäste und 6 Mitglieder
Username:
Passwort:
Registrieren
Passwort vergessen?


Leselupe.de > Tagebuch - Diary
Ich will, dass sie lacht. - Adlerkinder
Eingestellt am 01. 03. 2003 23:16


Autor
Ein neues Thema ver├Âffentlichen.     Antwort ver├Âffentlichen.
karlizi
One-Hit-Wonder-Autor
Registriert: Jul 2002

Werke: 13
Kommentare: 13
Die besten Werke
 
Email senden
Hier klicken, um karlizi eine Online-Nachricht zu senden  Online-Nachricht
Profil

"... da turnte sie so rum und fiel hin, genau auf den R├╝cken. Sie war kurz still und schrie dann ganz laut: 'Schei├če, gro├čer Adler, ich hab' mir das Genick gebrochen.'"

Die mit dem gebrochenen Genick war ganz ruhig. Ich habe sie gefragt, ob sie traurig ist, und sie sagte, ja.
Ich sagte, es ist gut, dass du mit mir dar├╝ber sprichst.

Sie, die mit dem gebrochenen Genick, sagte:
"Gro├čer Adler, wenn du einer Frau, die du lieb hast, wehtust, dann werde ich sp├Ąter nie Freunde haben.
So geht man doch nicht mit einer Frau um."

Ich sagte ihnen: "Ich habe einen Fehler gemacht, aber trotzdem war es irgendwo ein kleines St├╝ck richtig. Ich kann es nicht r├╝ckg├Ąngig machen."

"Ich helfe dir," sagte die mit dem gebrochenen Genick. "Ich m├Âchte sie sprechen."
Ich sagte zu ihnen: "Das geht heute nicht. Sie hat gesagt, sie meldet sich." - "Aber, gro├čer Adler, wenn ich sie sprechen m├Âchte, dann ist sie doch da." - "Nein, sie braucht Ruhe."

"Dann werde ich sie morgen fr├╝h anrufen. Ich helfe dir, gro├čer Adler, ich spreche mit ihr und bringe das f├╝r dich wieder in Ordnung," sagte die mit dem gebrochenen Genick.

"Was willst du ihr sagen?" - "Ich wei├č es noch nicht. Und, wenn sie auflegt, werde ich einfach noch mal anrufen. Ich muss sie sprechen." Ich bringe das f├╝r dich wieder in Ordnung.

Ich sagte ihnen, dass der gro├če Adler es nicht anders konnte, dass es Dinge unter dem Federkost├╝m gebe, die man nicht verstecken darf, weil sie viel wertvoller sind, als ein Federkost├╝m.
Ich sagte ihnen, es ist alles sehr schade, aber es ist, wie es ist, anders h├Ątte ich ihr mehr wehgetan.
Sie sagten, wir wollen ein ganzes St├╝ck mit ihr mitfliegen, oder "sie mindestens ab und an mal sehen, sie sagte, sie hat uns lieb."
Ich sagte ihnen, dass ich ihnen das vielleicht auch kaputt gemacht habe.
Ich sagte ihnen nicht, dass das mit der Schlaghose vielleicht nicht klappt.

Ich sagte: "Sie ist eine wunderbare Frau, aber sie fliegt ganz woanders lang." Und irgendwann muss ich woanders lang fliegen und kann sie nicht mehr sehen, wenn sie wegfliegt, nur noch h├Âren, aber rufen nach mir muss sie.
Sie sagten: "Aber warum? Sie ist eine Adlerin, so, wie du ein Adler bist."
Ich sagte: "Nein, sie ist ein wei├čer Adler." Und Adler fliegen oft ganz alleine.
"Und wir?" - "Nun, vielleicht m├╝ssen wir noch einmal ganz von vorne anfangen, denn einen solchen Adler sah ich selbst zum ersten Mal."
Aber vielleicht d├╝rfen wir sie noch einmal sehen?

Sie haben es gelernt Tr├Ąnen zu zeigen, sie haben sie mir nicht gezeigt.

"Gro├čer Adler, mache das nie, nie wieder!" sagten sie.

Sie sind zwar wie M├Ąuse, aber sie denken schon fast wie Adler.

Ich sagte, ich fliege bei Euch, und sah ihre geknickten Fl├╝gel.

Bearbeiten/Löschen   ebook  Druckversion


Zur├╝ck zu:  Tagebuch - Diary Ein neues Thema ver├Âffentlichen.     Antwort ver├Âffentlichen.


Leselupe-Bücher



Amazon



Facebook


Werde Fan der Leselupe auf Facebook!