Diese Seite verwendet Cookies. Wenn Sie das nicht akzeptieren, müssen Sie Cookies in Ihrem Browser verbieten oder diese Seite verlassen.    OK  
 leselupe.de
Werbung
 Meine Leselupe

Mitglieder:   5437
Themen:   92201
Momentan online:
293 Gäste und 5 Mitglieder
Username:
Passwort:
Registrieren
Passwort vergessen?


Leselupe.de > Kurzprosa
Ignoriere das Banale
Eingestellt am 28. 05. 2004 13:02


Autor
Ein neues Thema veröffentlichen.     Antwort veröffentlichen.
Phaidros
Wird mal Schriftsteller
Registriert: Dec 2000

Werke: 9
Kommentare: 8
Die besten Werke
 
Email senden
Hier klicken, um Phaidros eine Online-Nachricht zu senden  Online-Nachricht
Profil

Am Anfang steht das Wort Am. Das ist banal, aber darf gesagt werden. Alles darf gesagt werden. Alles, was gesagt werden darf, darf auch geschrieben werden. Und das ist gut so, denn auch Zitate dürfen jederzeit verarbeitet werden. Sind es berühmte Zitate, braucht man nicht einmal den Urheber zu nennen, sondern darf gelassen auf die Allgemeinbildung verweisen. Genau in der Mitte steht übrigens ein t. Und wer will sich darüber streiten? In der Banalität steckt die Brutalität des Einfachen. Heute, wo alles schon gesagt, alles geschrieben und endlos diskutiert ist, fällt es schwer sich vom Banalen abzuheben. Abgehobene Gedanken haben den Boden unter den Füßen verloren. Wer will Ihnen folgen? Doch kommt es unweigerlich, im unendlichen Gültigkeitsbereich des Universums, das Ende!

ff, 28.5.2004
__________________
Man muß mit allem rechnen - auch mit dem Schönen !

Bearbeiten/Löschen   ebook  Druckversion


Monfou Nouveau
???
Registriert: Aug 2003

Werke: 2
Kommentare: 497
Die besten Werke
 
Email senden
Hier klicken, um Monfou Nouveau eine Online-Nachricht zu senden  Online-Nachricht
Profil

Hi Phaidros,

ein schöner, einfacher Gedanke. Sehr stringent durchgeführt.

Inhaltlich möchte ich anmerken, dass es bei diesem Zitat ja offenbar um den Anfang des Evangeliums nach Johannes geht (Joh 1,1). Der Anfang wird wie vieles häufig falsch zitiert, wobei ich gar nicht weiß, ob die Zitierenden überhaupt Herkunft und Ursprung des Zitats kennen.

Er heißt jedenfalls nicht „Am Anfang steht das Wort…“, sondern „Im Anfang war das Wort…“.

Auch heißt es statt „Wort“ eigentlich im Original „Logos“, was in manchen Bibelfassungen nicht übersetzt wird. Man kann dieses „Logos“ aber getrost als „Wort“ übersetzen.

Du könntest natürlich überlegen, ob du das "korrekte" Zitat zu Grunde legst. Bis auf die Passage mit dem "t" in der Mitte würde sich ja nicht viel ändern. Statt "am" würde "im" stehen. Na ja, das klingt etwas altertümlicher, so ist das halt mit der Bibelei.

"Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und Gott war das Wort.“

Herzliche Grüße
Monfou Nouveau

Bearbeiten/Löschen    


Zurück zu:  Kurzprosa Ein neues Thema veröffentlichen.     Antwort veröffentlichen.


Leselupe-Bücher



Amazon



Facebook


Werde Fan der Leselupe auf Facebook!