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Leselupe.de > Gereimtes
Ihr erster Reim
Eingestellt am 16. 06. 2009 00:16


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Herr M├╝ller
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Ihr erster Reim

"Ich muss dichten", sprach die Greisin,
"meine Tage werden kurz,
etwas Schreiben f├╝r die Nachwelt",
und dies lie├č sie nicht mehr los.

Und sie schrieb es, ganz von innen,
tief in Herbstblut eingetr├Ąnkt.
Dieser Reim wird nie zerrinnen,
denn im Grabstein steht versenkt:

"Wenn ich das hier richtig sehe,
sucht der Herr jetzt meine N├Ąhe."







__________________
Wer das Wort sucht, wird den Reim ernten.

Version vom 16. 06. 2009 00:16
Version vom 16. 06. 2009 13:20
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Version vom 16. 06. 2009 21:42

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presque_rien
???
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Hallo Herr M├╝ller,

leider f├Ąllt meine Bewertung nicht so gut aus, denn ich h├Ątte eine Pointe am Ende erwartet.

Au├čerdem st├Ârt mich der unreine Reim in der ersten Strophe und der Holperer in V7. In V1 m├╝sste "Dichten" klein geschrieben werden, und danach ein Komma. "Zweilzeil" klingt leider eher bem├╝ht. Und ich habe nicht verstanden, was "das hier" im vorletzten Vers ist.

Lg presque

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Heidrun D.
Guest
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Mich begeistert das Gedicht auch nicht.

Zu den bereits von presque_rien aufgezeigten Fehlern kommt noch das "lie├č" hinzu. - In der 2. Strophe stimmt das Metrum nicht, und die Pointe klingt f├╝r mich nicht ├╝berzeugend.

Das kannst du bestimmt besser ...

Liebe Gr├╝├če
Heidrun

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Herr M├╝ller
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So ihr Lieben,

das war sicherlich von der Rechtschreibung/Grammatik kein Meisterst├╝ck, was mir da gestern Nacht aus der Hand lief. Ich habe es schleunigst korrigiert.

Erstmal freue ich mich sehr, ├╝ber die rege Korrektur. Das macht mir wirklich Freude, ehrlich. Und ich kann es nachvollziehen, wenn jemand das Gedicht nicht versteht. Dieser Zweizeiler am Ende soll eigentlich nicht unbedingt eine Pointe sein.

Urspr├╝nglich war es viel trauriger:

Ewig alt, das w├Ąre sch├Ân.
Leider muss ich vorher geh┬┤n

Es sollte gar nicht lustig werden, sondern sollte nachdenklich stimmen ├╝ber verschenkte M├Âglichkeiten, dass man sich mal wieder aufrafft, etwas schreibt.

Ich habe irgendwann meinen ersten Eingebungen nicht mehr vertraut und korrigiert, bis das unverstandene Werk heraus kam.

Die erste Strophe habe ich bewusst ungereimt stehen lassen, des Klanges wegen.
Ich bin f├╝r weitere Hinweis offen. Vielen Dank noch mal.

Viel Gr├╝├če aus Dresden


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Zeder
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Hallo Herr M├╝ller,

wenn du weiterhin ├╝berarbeiten magst: Ich habe noch ein paar Vorschl├Ąge:

"Ich muss dichten", sprach die Greisin,
"meine Tage werden kurz,
etwas Schreiben f├╝r die Nachwelt",
und dies lie├č sie nicht mehr los.

Einen Zweizeil, einen netten,
einen, der das Herz erfreut,
der die Kritik, dieser fetten
Arroganz nicht g├Ąnzlich scheut.


Und sie schrieb ihn es, ganz von innen,
tief in Herzblut eingetr├Ąnkt.
Dieser Reim wird nie zerrinnen,
denn im Grabstein steht versenkt:

"Wenn ich das hier richtig sehe,
sucht der Herr jetzt meine N├Ąhe."

Gr├╝├če von Zeder

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Herr M├╝ller
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Hallo Zeder,

das ist es. Ich habe es sofort ├╝bernommen. Besten Dank.
So macht es Spa├č.

Henrik
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