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Leselupe.de > Erotische Geschichten
Im Club
Eingestellt am 10. 02. 2003 21:07


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Strider
Festzeitungsschreiber
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Im Club

Judith sa├č an der Bar, leicht zur Seite geneigt, mit einem Arm am Tresen lehnend. Sie mochte Ende zwanzig sein. Sie trug ein ├Ąrmelloses kurzes schwarzes Kleid, dessen Saum sich von ihren nackten glattrasierten Beinen gut abhob. Ihre F├╝├če steckten in flachen schwarzen Schuhen, nackenlanges blondes Haar umspielte offen ihr Gesicht, die rot geschminkten Lippen sogen von Zeit zu Zeit an einer Zigarette. Sie war schlank mit einem fast unmerklichen Ansatz zur Molligkeit, der ihr Gesicht voll erscheinen lie├č und ihrer Erscheinung eine gewisse frivole Note gab, die durch ihre Haltung, den etwas nachl├Ąssigen Sitz ihres Kleides, die nicht mehr ganz neuen Schuhe noch unterstrichen wurde. Ihre Augen waren von einer dunklen Sonnenbrille verdeckt, die sie trotz der ged├Ąmpften Beleuchtung nicht abgenommen hatte.

Leise Musik drang aus Lautsprechern, erf├╝llte den Raum, in dem jetzt laufend neue G├Ąste eintrafen. Judith hatte sich sorgf├Ąltig f├╝r diesen Abend hergerichtet, jedem Detail Aufmerksamkeit geschenkt. Lange vor der vereinbarten Zeit war sie gekommen, um sich einzustimmen, ganz in die Atmosph├Ąre des Clubs einzutauchen. Sie bemerkte, wie sie die Blicke der Anwesenden beiderlei Geschlechts auf sich zog.

Judith liebte diese Aufmerksamkeit. Sie konnte stundenlang so an der Bar sitzen, den Blickkontakt mit anderen G├Ąsten suchen, sich in belanglose Gespr├Ąche einlassen, charmante Flirts, sie liebte es, sich langsam auf das Ziel zutreiben zu lassen, ohne feste Absichten, doch auch ohne Hemmungen, ihre Freiheiten zu leben. Doch heute wartete sie ab, beantwortete fragende Blicke mit kaum merklichen, aber klaren ablehnenden Gesten. Die dunkle Brille half ihr, sich die Nervosit├Ąt, die Schmetterlinge im Bauch, die Vorfreude nicht anmerken zu lassen. Sie z├╝ndete sich eine neue Zigarette an, blies blaue Wolken in die Luft.

Endlich kamen sie herein. Grete war eine gro├čgewachsene dunkelhaarige Scb├Ânheit in einem roten Kleid, Peter ein schlanker trainierter junger Mann von gut einen Meter neunzig. Wie Judith trug auch er eine dunkle Sonnenbrille, ├╝ber seinem nackten Oberk├Ârper ein schwarzes Leinensakko, dazu eine ebenso schwarze Bundfaltenhose. Hand in Hand n├Ąherten sie sich Judith, setzten sich zu beiden Seiten von ihr an die Bar. Beide k├╝ssten sie auf die Wange, er bestellte Drinks, man stie├č zu dritt an. Mehr und mehr Blicke der Umstehenden richteten sich auf das auff├Ąllige Trio.

Die drei sprachen kein Wort miteinander. Peter streichelte mit einer Hand z├Ąrtlich ├╝ber Judiths Knie, lie├č sie ├╝ber ihre Schenkel gleiten, w├Ąhrend Grete hinter ihr sa├č, die eine Hand locker auf ihre Schulter legte, sanft ihren Oberarm entlangfuhr, mit der anderen ihre H├╝fte hielt. Judith blieb passiv, f├╝hlte Gretes Atem in ihrem Nacken, genoss es, wie eine leichte Erregung langsam von ihrem K├Ârper Besitz ergriff. Sie nahm die Umgebung immer weniger wahr, lie├č sich im Strom ihrer Gef├╝hle treiben, Peter und Grete wurden unwichtig, nur Werkzeuge, es war ihr, als geh├Ârte sie allen.





Schlie├člich hatte man ausgetrunken. Peter stand auf, reichte Judith die Hand und f├╝hrte sie zu einem gro├čen, mit weichen Matten ausgelegten Bereich in der N├Ąhe der Bar. Die ged├Ąmpfte Unterhaltung der anderen G├Ąste verstummte allm├Ąhlich, als Grete ihnen auf die Matte folgte, sich hinter Judith stellte.

ÔÇ×Zieh sie bitte ausÔÇť, sagte Peter zu Grete, mit der gr├Â├čten Selbstverst├Ąndlichkeit, f├╝r jedermann h├Ârbar. Ein Schauer durchlief Judith, als Grete von hinten an sie herantrat, den Verschluss ihres Kleides ├Âffnete, es langsam ├╝ber ihren Kopf zog. Judith hob ihre Arme, f├╝hlte, wie sich ihre Nippel aufstellten, als der weiche Stoff ├╝ber ihren K├Ârper glitt. Ihre vollen, aber festen Br├╝ste waren nun den Blicken der anderen ausgesetzt, sie war nur mehr mit einem schwarzen Spitzenh├Âschen bekleidet. Grete kniete nieder, fasste den Saum des H├Âschens mit beiden H├Ąnden und zog es langsam die wohlgeformten Beine entlang zu Boden. .

Die ungeteilte Aufmerksamkeit der anderen G├Ąste war den dreien nun sicher. Grete stellte sich wieder hinter Judith, fasste sie mit beiden Armen um ihren Oberk├Ârper, kniete mit einer eleganten Bewegung nieder, zog Judith r├╝cklings mit sich auf die Matte und bettete deren Kopf auf ihren Scho├č. Judith hob ihre Arme hinter ihren Kopf, hielt sich an den H├╝ften der anderen fest. Ihre Knie hatte sie leicht angewinkelt, die Beine etwas gespreizt, ihre Lippen leicht ge├Âffnet, die sinnlichen Reize ihres erregten K├Ârpers unverh├╝llt f├╝r jedermann sichtbar. Fast wie in Trance nahm sie wahr, dass die Dunkelhaarige sie nun leicht zu streicheln begann , auf Armen, Wangen, Br├╝sten, w├Ąhrend Peter zwischen ihren Beinen niederkniete und die Innenseiten ihrer Schenkel mit seinen H├Ąnden zu liebkosen begann. Das Sakko hatte er schon ausgezogen, sodass sein nackter Oberk├Ârper sie an ihren intimsten Stellen ber├╝hrte, als er sich ├╝ber sie beugte, ihren Bauch, ihren Nabel k├╝sste, schlie├člich seinen Mund tiefer wandern lie├č. Judith st├Âhnte leise auf, als seine Lippen, seine Zunge, das Ziel seiner Begierde fanden, ihre unbehaarte Vagina, sie zu liebkosen, zu erforschen begannen, w├Ąhrend Gretes z├Ąrtliche H├Ąnde wohlige Schauer durch ihren Oberk├Ârper jagten.

Die Zuschauer hatten mittlerweile einen Kreis um das Trio gebildet, Grete nahm Judith nun die dunkle Sonnenbrille ab. Erst jetzt f├╝hlte sie sich vollkommen nackt, des letzten Schutzes beraubt, f├╝hlte die gierigen Blicke der Umstehenden auf ihrem K├Ârper brennen. Sie versuchte den Kopf abzuwenden, doch Grete lie├č ihr diese Freiheit nicht, hielt sie sanft, aber bestimmt in Position, zwang sie, den l├╝sternen Blicken der anderen G├Ąste standzuhalten. Schlie├člich stand Peter auf, streifte seine Hose ab, sein erigierter Penis ragte steif in die Luft. Judiths Augen fixierten ihn, als er wieder niederkniete, sein K├Ârper dem ihren immer n├Ąher kam. Sie streckte ihm ihr Becken gierig entgegen, klammerte sich an Grete fest, ein kleiner Schrei entfuhr ihren Lippen, als er m├╝helos in sie eindrang und das Liebesspiel begann. Ihr K├Ârper wand sich bald unter seinen sanften St├Â├čen, w├Ąhrend sie sich an den H├╝ften der Dunkelhaarigen festhielt, die sie ihrerseits weiter streichelte, auf Mund und Wangen k├╝sste, ihr das Haar aus der Stirn strich. Das Gef├╝hl, nicht nur von den beiden, sondern von allen besessen zu werden, f├╝llte Judith nun ganz aus, Gesichter verschwammen, der Rhythmus der Musik verschmolz mit dem Peters zu einer endlosen Abfolge von Wogen, die ihren K├Ârper und ihren Geist ├╝berfuteten, von denen sie sich tragen und treiben lie├č, immer weiter fort, der Erf├╝llung entgegen. Schlie├člich lie├č sie sich ganz fallen, ihr K├Ârper b├Ąumte sich auf, sie schrie laut auf, als sich beider Lust unter Peters gewaltigen St├Â├čen entlud.

Als sie sich schlie├člich voneinander l├Âsten, brandete Applaus auf. Die drei standen auf, die Dunkelhaarige noch immer in ihrem roten Kleid, die anderen beiden nackt, verbeugten sich l├Ąchelnd und gingen wieder an die Bar. Nach einer weiteren Runde Drinks, den sie wortlos miteinander tranken, verlie├čen sie den Club, gefolgt von den Blicken der anderen G├Ąste, die langsam wieder ihre eigenen Aktivit├Ąten aufgenommen hatten.

ÔÇ×Danke, PeterÔÇť, sagte Judith sp├Ąter am Abend zu ihrem Verlobten, in der kleinen Wohnung, die sie vor einigen Wochen gemeinsam bezogen hatten. ÔÇ×Und auch dir, GreteÔÇť, sagte sie und l├Ąchelte in die Richtung seiner Schwester, ihrer besten Freundin, die noch immer das rote Kleid trug. ÔÇ×Ich gehe jetzt, bis morgen, ihr beidenÔÇť, sagte diese l├Ąchelnd und lie├č die beiden allein, als der Vorabend ihrer Hochzeit langsam in eine lange Nacht ├╝berging. ÔÇ×Du hast genauso ausgesehen wie damals, LieblingÔÇť, l├Ąchelte er sie an, dachte an den Tag vor einigen Jahren, an dem er die junge, leicht mollige blonde Frau an der Bar des Clubs zum ersten Mal gesehen hatte. ÔÇ×So schlie├čt sich der KreisÔÇť, antwortete sie und k├╝sste ihn z├Ąrtlich. Eng aneinandergeschmiegt schliefen sie ein.

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Amalaswintha
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Hallo Strider...!!

Sehr sch├Âne runde Geschichte...!!*g* Du schreibst sehr sinnlich und auch der Schlu├č gef├Ąllt mir...Polterabend mal ganz anders...!!*g*

Liebe Gr├╝├če
Amalaswintha
__________________
Ich schreibe also bin ich

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kaffeehausintellektuelle
Guest
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Lieber Strider


Ein paar widerspr├╝che sind mir schon aufgefallen bei deinem text.


Sie war schlank mit einem fast unmerklichen Ansatz zur Molligkeit, der ihr Gesicht voll erscheinen lie├č
Ja, da hab ich so das gef├╝hl, du kannst dich nicht wirklich entscheiden, weil wenn das gesicht voll erscheint und da ein ansatz zur molligkeit ist, warum ist sie dann schlank. Und warum ist der ansatz fast unmerklich, wenn wir ihn doch so sehr merken, dass das gesicht voll erscheint.


Leise Musik drang aus Lautsprechern, erf├╝llte den Raum,
kann leise musik einen raum wirklich erf├╝llen? Und w├Ąre ÔÇ×f├╝llteÔÇť den raum nicht richtiger? Erf├╝llung verbinde ich ├╝blicherweise nicht mit r├Ąumen.


Sie konnte stundenlang so an der Bar sitzen, den Blickkontakt mit anderen G├Ąsten suchen,
wie geht das mit der dunklen sonnenbrille?

Peter ein schlanker trainierter junger Mann von gut einem Meter neunzig. Wie Judith trug auch er eine dunkle Sonnenbrille,
ja, die sonnenbrille kommt mir ein bisschen abartig vor, und ich finde leider auch nackte oberk├Ârper in leinensakkos und m├Ąnner in bundfaltenhosen nicht wirklich erotisch, aber gut, das ist geschmacksache.

setzten sich zu beiden Seiten von ihr an die Bar ......... w├Ąhrend Grete hinter ihr sa├č,
aha, ich dachte, sie sitzt an ihrer seite?


Die ungeteilte Aufmerksamkeit der anderen G├Ąste war den dreien nun sicher.
Ein bisschen zu viel ungeteilte aufmerksamkeit, die hast du oben schon.

Ja, die paarungsszene ist mir pers├Ânlich ein bisschen zu lang, erstens muss ich mich da immer so konzentrieren, wer jetzt welche stellung hat bei so genauen beschreibungen. Es ist nicht so, dass ich es pervers oder so finde, aber ich find auch nicht in die stimmung hinein, das liegt wahrscheinlich daran, dass amalaswintha und ich andere vorstellungen von erotik haben.

Und noch eine frage: gibtÔÇÖs in solchen clubs tats├Ąchlich applaus von den voyeuren oder ist das nur eine phantasievorstellung?

Im ├╝brigen glaub ich, dass die ehe nicht lange h├Ąlt. Aber das ist nur meine bedeutungslose meinung.


Die k.


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Strider
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Hallo und Danke, liebe Kaffeehausintellektuelle,

ja, wie die meisten meiner Geschichten ist auch die eine romantisierende Idealisierung der Wirklichkeit (wozu sonst sollte man erotische Geschichten schreiben? ). Meine Voyeure (sind es Voyeure?) applaudieren eben, in meinem Club geht es charmant und liebensw├╝rdig zu, in meinem Club gibt es keine Schwabbelb├Ąuche ...

Schlank oder nicht schlank? Wenn eine Wienerin (z.B.) 170 mit 70 kg ist, ist sie dann schlank oder nicht schlank? Wir w├╝rden sagen, ja, aber es reicht, ihr so ein wenig ein volles, ├╝ppiges Aussehen zu geben. Jedenfalls ist sie nicht mollig im eigentlichen Sinn, schon gar nicht fett, f├╝r hiesige Begriffe, oder?

F├╝llte: ok, danke f├╝r den Hinweis.

Sonnenbrille: ich dachte, es kommt r├╝ber, dass sie heute nicht flirtet, sondern auf die beiden wartet. Signalisieren, vor allem Ablehnung, kann sie so auch.

Ungeteilte Aufmerksamkeit: die kommt doch nur einmal vor, oder?

Ob die Ehe halten wird? Wer wei├č das schon, jedenfalls ist ein derart inszenierter Abschied von der Vergangenheit nicht der schlechteste Neubeginn, wenn man die Geschichte so verstehen will. Oder es ist nur eine von vielen Episoden, eine Inszenierung, dann ist es die Frage, ob eine dann notwendigerweise offene Ehe eine haltbare Konstruktion ist.

Aber wie gesagt: romantische Idealisierung, reine Phantasie. Ich hab auch nicht extra in derartigen Clubs recherchiert, muss ich zugeben.

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Amalaswintha
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Liebe Kaffeehausintellektuelle...!!

Sch├Ątze mal...dass die Vorstellungen und Phantasien was Erotik betreffen...schwer verallgemeinert werden k├Ânnen...!! Niemand wird es je schaffen eine Geschichte zu schreiben...die jeder Leser erotisch findet...!!
Au├čerdem spricht jeder Mensch auf andere Reize an...und was die Phantasie erlaubt...muss nicht unbedingt immer mit der realen Umsetzung einhergehen...ganz im Gegenteil...die Phantasie ist frei...und viele Dinge sind da wesentlich erregender und erotischer als wenn sie real passieren w├╝rden...!! Ich ├╝berlege...wenn ich eine Geschichte lese...(oder auch schreibe...*g*)...nicht immer gleich...w├╝rde ich das auch machen...?? W├╝rde mir das gefallen...?? Ist das mit den Moralvorstellungen unserer Gesellschaft zu vereinbaren...?? Ich lese...ich lebe...ich schreibe....ich lache...und genie├če...

Liebe Gr├╝├če
Amalaswintha
__________________
Ich schreibe also bin ich

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Renee Hawk
???
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Nachstend meine bescheidene Meinung zum Text:


Im Club

Judith sa├č an der Bar, leicht zur Seite geneigt, mit einem Arm am Tresen lehnend. Sie mochte Ende zwanzig sein. Sie trug ein ├Ąrmelloses [KOMMA] kurzes [KOMMA] schwarzes Kleid, dessen Saum sich von ihren nackten [KOMMA] glattrasierten Beinen gut abhob. Ihre F├╝├če steckten in flachen schwarzen Schuhen, nackenlanges blondes Haar umspielte offen ihr Gesicht, die rot geschminkten Lippen sogen von Zeit zu Zeit an einer Zigarette. zuerst die F├╝├če, dann die Haare – man schaut sich also die Frau von unten herab an? Die Beschreibung anders herum und in einer logischen Reihenfolge w├╝rde sich besser lesen lassen Sie war schlank mit einem fast unmerklichen Ansatz zur Molligkeit, der ihr Gesicht voll erscheinen lie├č und ihrer Erscheinung eine gewisse frivole Note gab, die durch ihre Haltung, den etwas nachl├Ąssigen Sitz ihres Kleides, die nicht mehr ganz neuen Schuhe noch unterstrichen wurde. was f├╝r ein Satz, und ich kann mir nichts darunter vorstellen Ihre Augen waren von einer dunklen Sonnenbrille verdeckt, die sie trotz der ged├Ąmpften Beleuchtung nicht abgenommen hatte. das ist unlogisch, denn hinter einer dunklen Sonnenbrille in einem Raum, der mit ged├Ąmpftem Licht ausgef├╝llt ist, kann man nichts sehen, eine leicht get├Ânte Brille h├Ątte es auch getan

Leise Musik drang aus Lautsprechern, erf├╝llte leise den Raum, in dem jetzt laufend neue G├Ąste eintrafen. Judith hatte sich sorgf├Ąltig f├╝r diesen Abend hergerichtet, jedem Detail Aufmerksamkeit geschenkt welches Detail, ich will beim Wort Detail genaue Einzelheiten h├Âren. Lange vor der vereinbarten Zeit war sie gekommen, um sich einzustimmen, ganz in die Atmosph├Ąre des Clubs einzutauchen. Sie bemerkte, wie sie die Blicke der Anwesenden beiderlei Geschlechts auf sich zog.

Judith liebte diese Aufmerksamkeit.[ABSATZ] Sie konnte stundenlang so an der Bar sitzen, den Blickkontakt mit anderen G├Ąsten suchen, sich in belanglose Gespr├Ąche einlassen, charmante Flirts, sie liebte es, sich langsam auf das Ziel zutreiben zu lassen, ohne feste Absichten, doch auch ohne Hemmungen, ihre Freiheiten zu leben. Der Satz ist zu lang, dadurch wirkt er konstruiert, teile ihn in der Mitte und erschafft einen neuen Blickwinkel Doch heute wartete sie ab, beantwortete fragende Blicke mit kaum merklichen, aber klaren ablehnenden Gesten. Die dunkle Brille half ihr, sich die Nervosit├Ąt, die Schmetterlinge im Bauch, die Vorfreude nicht anmerken zu lassen. Sie z├╝ndete sich eine neue Zigarette an, blies blaue Wolken in die Luft.

Endlich kamen sie herein. Grete war eine gro├čgewachsene dunkelhaarige Scb├Ânheit Sch├Ânheit in einem roten Kleid, Peter ein schlanker [KOMMA] trainierter junger Mann von gut einen Meter neunzig. Wie Judith trug auch er eine dunkle Sonnenbrille, ├╝ber seinem nackten Oberk├Ârper ein schwarzes Leinensakko, dazu eine ebenso schwarze Bundfaltenhose So wie der Satz aufgebaut ist, tr├Ągt auch Judith ein Leinensakko und eine Buntfaltenhose. Hand in Hand n├Ąherten sie sich Judith, setzten sich zu beiden Seiten von ihr an die Bar. Beide k├╝ssten sie auf die Wange, er bestellte Drinks, man stie├č zu dritt an Drei Themen in einem Satz ist ungl├╝cklich gew├Ąhlt und wirkt konstruiert, so, als w├Ąre dir nichts mehr eingefallen beim schreiben. Mehr und mehr Blicke der Umstehenden richteten sich auf das auff├Ąllige Trio.

Die drei sprachen kein Wort miteinander. Peter streichelte mit einer Hand z├Ąrtlich ├╝ber Judiths Knie, lie├č sie ├╝ber ihre Schenkel gleiten, w├Ąhrend Grete hinter ihr sa├č, die eine Hand locker auf ihre Schulter legte, sanft ihren Oberarm entlangfuhr entlang fuhr, mit der anderen ihre H├╝fte hielt. Judith blieb passiv, f├╝hlte Gretes Atem in ihrem Nacken, genoss es, wie eine leichte Erregung langsam von ihrem K├Ârper Besitz ergriff. Sie nahm die Umgebung immer weniger wahr, lie├č sich im Strom ihrer Gef├╝hle treiben, Peter und Grete wurden unwichtig, nur Werkzeuge, es war ihr, als geh├Ârte sie allen.

Schlie├člich hatte man ausgetrunken. Peter stand auf, reichte Judith die Hand und f├╝hrte sie zu einem gro├čen, mit weichen Matten ausgelegten ausgelegtem Bereich in der N├Ąhe der Bar. Die ged├Ąmpfte Unterhaltung der anderen G├Ąste verstummte allm├Ąhlich, als Grete ihnen auf die Matte folgte, sich hinter Judith stellte.

„Zieh sie bitte aus“, sagte Peter zu Grete, mit der gr├Â├čten Selbstverst├Ąndlichkeit, f├╝r jedermann h├Ârbar. Ein Schauer durchlief Judith, als Grete von hinten an sie herantrat, den Verschluss ihres Kleides ├Âffnete, es langsam ├╝ber ihren Kopf zog. Judith hob ihre Arme, f├╝hlte, wie sich ihre Nippel aufstellten, als der weiche Stoff ├╝ber ihren K├Ârper glitt. Ihre vollen, aber festen Br├╝ste wie jetzt? Bitte keine Schwammigkeiten, sag’ wie die Br├╝ste sind: voll, schlaff, klein, niedlich, rund, gro├č, sehen sie aus wie, Birnen, Mirabellen, Melonen, Pflaumen, ├äpfeln, Kirschen, Pfirsichen, usw waren nun den Blicken der anderen ausgesetzt, sie war nur mehr mit einem schwarzen Spitzenh├Âschen bekleidet. Grete kniete nieder, fasste den Saum des H├Âschens mit beiden H├Ąnden und zog es langsam die wohlgeformten Beine entlang zu Boden.

Die ungeteilte Aufmerksamkeit der anderen G├Ąste war den dreien nun sicher. Grete stellte sich wieder hinter Judith wie? Stand sie mal woanders?, umfasste sie mit beiden Armen um ihren Oberk├Ârper, kniete mit einer eleganten Bewegung nieder, zog Judith r├╝cklings mit sich auf die Matte und bettete deren Kopf auf ihren Scho├č. Judith hob ihre Arme hinter ihren Kopf, hielt sich an den H├╝ften der anderen fest. Ihre Knie hatte sie leicht angewinkelt, die Beine etwas gespreizt, ihre Lippen ok, ich stelle mich bl├Âd beim lesen, die Schamlippen oder meinst du den Mund? leicht ge├Âffnet, die sinnlichen Reize ihres erregten K├Ârpers unverh├╝llt f├╝r jedermann sichtbar Wiederholung, wir wissen mittlerweile, das wir in einem Swingerclub sind. Fast wie in Trance nahm sie wahr, dass die Dunkelhaarige sie nun leicht zu streicheln begann , auf Armen, Wangen, Br├╝sten, w├Ąhrend Peter zwischen ihren Beinen niederkniete und die Innenseiten ihrer Schenkel mit seinen H├Ąnden zu liebkosen begann. Das Sakko hatte er schon ausgezogen, sodass sein nackter Oberk├Ârper sie an ihren intimsten Stellen ber├╝hrte, als er sich ├╝ber sie beugte, ihren Bauch, ihren Nabel k├╝sste, schlie├člich seinen Mund tiefer wandern lie├č. Judith st├Âhnte leise auf, als seine Lippen, seine Zunge, das Ziel seiner Begierde fanden, ihre unbehaarte Vagina tolles Wort, so richtig wissenschaftlich – ich bin froh, dass ich lesen durfte, das hat mir zu diesem Anschauungsbericht noch gefehlt – sei nicht so gehemmt, geh’ als Schreiber mehr aus dich heraus oder schreibe keine erotischen Texte, deren du dich sch├Ąmen k├Ânnest, sie zu liebkosen, zu erforschen ja, lass den jungen Wissenschaftler die H├Âhle erforschen begannen, w├Ąhrend Gretes z├Ąrtliche H├Ąnde wohlige Schauer durch ihren Oberk├Ârper jagten.

Die Zuschauer hatten mittlerweile einen Kreis um das Trio gebildet, Grete nahm Judith nun die dunkle Sonnenbrille ab. a.) Satz teilen, er beinhaltet zwei verschiedene Themen, b.) wir sind noch immer in einem Swingerclub? Erst jetzt f├╝hlte sie sich vollkommen nackt, des letzten Schutzes beraubt, f├╝hlte die gierigen Blicke der Umstehenden auf ihrem K├Ârper brennen. Sie versuchte den Kopf abzuwenden, doch Grete lie├č ihr diese Freiheit nicht, hielt sie sanft, aber bestimmtbestimmend in Position, zwang sie, den l├╝sternen Blicken der anderen G├Ąste standzuhalten ja, wir wissen wo wir uns befinden und das dort Umstehende Menschen sind. Schlie├člich stand Peter auf, streifte seine Hose ab, sein erigierter Penis ragte steif in die Luft sehr sch├Ân formuliert, geht es noch etwas unerotischer?. Judiths Augen fixierten ihn, als er wieder niederkniete, sein K├Ârper dem ihren immer n├Ąher kam kommend. Sie streckte ihm ihr Becken gierig entgegen, klammerte sich an Grete fest, ein kleiner Schrei entfuhr ihren Lippen, als er m├╝helos in sie eindrang und das Liebesspiel begann. Ihr K├Ârper wand sich bald unter seinen sanften St├Â├čen, w├Ąhrend sie sich an den H├╝ften der Dunkelhaarigen festhielt, die sie ihrerseits weiter streichelte, auf Mund und Wangen k├╝sste, ihr das Haar aus der Stirn strich. Das Gef├╝hl, nicht nur von den beiden, sondern von allen besessen zu werden, f├╝llte Judith nun ganz aus JAAAAAAAAAAAAAA, wir wissen es nun endlich, es ist anstrengend immer das gleich zu lesen, Gesichter verschwammen, [der Rhythmus der Musik verschmolz mit dem Peters] was will uns dieser Nebensatz sagen? ... der Rhythmus der Musik verschmolz mit den Bewegungen Peters zu einer Symbiose; sie wurden zu einer Abfolge von Wogen ... zu einer endlosen Abfolge von Wogen, die ihren K├Ârper und ihren Geist ├╝berfuteten ├╝berfluteten, von denen sie sich tragen und treiben lie├č, immer weiter fort, der Erf├╝llung entgegen. Schlie├člich lie├č sie sich ganz fallen, ihr K├Ârper b├Ąumte sich auf, sie schrie laut auf, als sich beider Lust unter Peters gewaltigen St├Â├čen entlud. Hatte sie einen Orgasmus?

Als sie sich schlie├člich voneinander l├Âsten, brandete Applaus auf. Das ist nicht dein Ernst? Wie l├Ącherlich und unglaubw├╝rdig dieser eine Satz die gesamte Geschichte macht Die drei standen auf, die Dunkelhaarige noch immer in ihrem roten Kleid, die anderen beiden nackt, verbeugten sich l├Ąchelnd und gingen wieder an die Bar. Nat├╝rlich muss man sich auch verbeugen, wenn man Applaus gespendet bekommt – das nimmt der Gesichte nicht allein die Glaubw├╝rdigkeit, nein es nimmt dem Autor auch seine Seriosit├Ąt Nach einer weiteren Runde Drinks, den sie wortlos miteinander tranken, verlie├čen sie den Club, gefolgt von den Blicken der anderen G├Ąste, die langsam wieder ihre eigenen Aktivit├Ąten aufgenommen hatten.

„Danke, Peter“, sagte Judith sp├Ąter am Abend zu ihrem Verlobten, in der kleinen Wohnung, die sie vor einigen Wochen gemeinsam bezogen hatten. „Und auch dir, Grete“, sagte sie und l├Ąchelte in die Richtung seiner Schwester, ihrer besten Freundin, die noch immer das rote Kleid trug. „Ich gehe jetzt, bis morgen, ihr beiden“, sagte diese l├Ąchelnd und lie├č die beiden allein, als der Vorabend ihrer Hochzeit langsam in eine lange Nacht ├╝berging. „Du hast genauso ausgesehen wie damals, Liebling“, l├Ąchelte er sie an, dachte an den Tag vor einigen Jahren, an dem er die junge, leicht mollige blonde Frau an der Bar des Clubs zum ersten Mal gesehen hatte. „So schlie├čt sich der Kreis“, antwortete sie und k├╝sste ihn z├Ąrtlich. Eng aneinandergeschmiegt schliefen sie ein. Dialoge in einem Flie├čtext lassen sich sehr schwer lesen und heben nicht deutlich hervor, wer was zu wem sagt.


Ich w├╝rde mich ├╝ber eine ├ťberarbeitung und Ausfeilung der Geschichte freuen, den die Idee - Polterabend in einem Swingerclub - fand ich reizvoll.

Gru├č
Rene├Ę

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