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Leselupe.de > Erotische Geschichten
Im Garten der Lust
Eingestellt am 30. 05. 2017 22:34


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ackermann
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Ein tiefblauer Himmel wölbte sich an diesem SpĂ€tsommertag ĂŒber dem Ansbacher Land. Kein Wölkchen stand am Himmel und es war angenehm warm. Ein Tag den man einfach in der freien Natur genießen musste. Dieser Meinung waren auch Conrad und Corinna. Es wĂ€re eine SĂŒnde gewesen diesen Tag in Conrads Studierzimmer zu verbringen. Und so waren die Beiden losgefahren, um ein kleines Wasserschloss in der NĂ€he zu besuchen. Zwar war es schon spĂ€ter Nachmittag aber noch lĂ€ngst nicht aller Tage Abend.

Conrad war der etwas missratene Spross einer adeligen Familie. Die meiste Zeit seines Lebens hatte er als ewiger Student an einer Schweizer UniversitĂ€t verbracht – bis ihm mit dreiundfĂŒnfzig Jahren das Geld ausging. Er bezeichnete sich selbst als Privatgelehrter - eine brotlose Kunst wie er sich selber eingestand. Und wĂ€re da nicht seine Tante Tara von Zickwitz gewesen, die ihn seit Jahren mit einer „Apanage“ unterstĂŒtzte, er wĂ€re lĂ€ngst in der Gosse gelandet.
Corinna, eine recht attraktive Frau Mitte Vierzig, war im Moment Conrads einzige Studentin. Im Gegensatz zu Conrad war Corinna Top-Fit und ihre Figur eine einzige Augenweide. Meist gerieten die Nachmittage in Conrads Studierzimmer zu philosophischen Plaudereien ĂŒber die Probleme dieser Welt und nicht zum ersten Mal fragte sich Conrad, was Corinna eigentlich von ihm wollte?
Was Conrad, neben Corinnas Figur, bemerkenswert fand, das waren ihre Haare. Normalerweise waren sie dunkelblond, doch manchmal schimmerten sie in einem leichten Rotton – so wie heute. Conrad fand das faszinierend.

Der Weg zu dem Wasserschlösschen war nicht weit und so stand schon bald Corinnas Auto auf dem kleinen Parkplatz, der zu dem Anwesen gehörte. Conrad hatte kein Auto. Das konnte er sich nicht leisten. Er besaß nur ein altes klappriges Fahrrad. Sie stiegen aus und gingen zum Schloss hinĂŒber. Conrad warf das Brillenband in den Nacken und setzte seine Halbbrille auf die Nase. Dann schlug er ein kleines BĂŒchlein mit buddhistischen Weisheiten auf, das er stets bei sich trug. Und wĂ€hrend sie gingen, rezitierte Conrad mit klarer Stimme seine Weisheiten.

„Oh.“ Corinna blieb stehen, beschattete beide Augen, legte den hĂŒbschen Kopf weit in den Nacken und betrachtete den ziegelgedeckten Rundturm, der wie ein gewaltiger, steinerner Phallus aus der Mitte der Schlossanlage emporragte.
Conrad zog erstaunt die Augenbrauen hoch: „Das ist der Burgfried, meine Liebe. Hier versammelten sich die Bewohner des Schlosses um Schutz zu suchen, wenn es hart auf hart kam.“
Corinna warf Conrad einen bewundernden Blick zu, der merkwĂŒrdigerweise in seinem Schritt endete. Corinna schĂŒttelte den Kopf.
Sie gingen am Wassergraben entlang, der das Schlösschen komplett umgab. Die Frösche, die sich am Wassergraben angesiedelt hatten, sprangen vor lauter EntrĂŒstung ĂŒber diese ungeheure Störung ihrer nachmittĂ€glichen Ruhe ins Wasser. Doch weder Conrad noch Corinna nahmen Notiz davon. Und Conrad rezitierte, die Luft war lau und Corinna warf dem Conrad hin und wieder einen amĂŒsierten Seitenblick zu. Corinna deutet auf die Turmuhr der kleinen Schlosskirche, deren Zeiger schlaff herabhingen.
Conrad nickte bedĂ€chtig: „Kaputt, scheint kaputt zu sein. Schade.“

Im kleinen Schlosspark, der kostenfrei zu besichtigen war, stand ein Pflaumenbaum, dessen Zweige sich unter der Last der reifen FrĂŒchte bogen. In einer ĂŒberaus anmutigen Bewegung streckte sich Corinna nach einer ĂŒberreifen, aufgeplatzten Pflaume, aus der sĂŒĂŸer Saft sickerte, und schob sie sich in den Mund. Dabei schaute sie Conrad mit funkelnden Augen an - so als ob ihr gerade unzĂŒchtige Gedanken durch den Kopf gingen. Conrad bemerkte den Blick wohl. Und auch Corinnas wohlgeformte Schenkel, die sie beim Strecken nach dem PflĂ€umchen bis zum Po-Ansatz entblĂ¶ĂŸt hatte, entgingen ihm nicht. Oh Corinna, dachte er.




Sie gingen weiter hinein in den Schlosspark. Corinna formte eine offene Faust und spuckte den Pflaumenkern durch ihre Faust hindurch auf den Boden. Ja, Corinnas Manieren waren ohne Fehl und Tadel. Ein kleiner, steinerner Springbrunnen, inmitten eines Rosenrondells platziert, plĂ€tscherte leise. Die Rosen im Rondell standen in voller BlĂŒte und verirrte Wassertropfen vom Springbrunnen her netzten die lachsfarbenen BlĂŒtenblĂ€tter.
"Schau nur Conrad, die schönen Rosen", sagte Corinna mit mÀdchenhafter, melodischer Stimme.
"Ja", sagte Conrad und warf Corinna einen liebevollen, ja zĂ€rtlichen Blick zu. "Noch nie habe ich schönere Rosen gesehen. Was fĂŒr ein GlĂŒck, dass uns unser Weg heute hierher gefĂŒhrt hat."
Sie gingen hinĂŒber zu der halbhohen Mauer, die den Park begrenzte und gegen den Wassergraben hin abschloss. Lehnte man sich ein wenig ĂŒber die bemooste Mauer, dann konnte man in den Wassergraben hinabblicken. Corinna beugte sich vor, stĂŒtzte die Unterarme auf den moosigen Mauersteinen auf, streckte sich ein wenig und schaute hinab in den Wassergraben. Und so stand sie da, mit leicht gespreizten Beinen und durchgedrĂŒckten Knien. Und das dĂŒnne Sommerkleidchen mit dem Blumenmuster hatte MĂŒhe ihr wohlgeformtes, dralles Hinterteil, das sich in die laue Sommerluft reckte, zu bedecken. Und Conrad dachte ein ums andere Mal: Oh Corinna.
In Gedanken blĂ€tterte Conrad in dem Katalog an Lebensweisheiten die er stets parat hatte. Doch er fand Nichts was ihm geholfen hĂ€tte, diese unerhörte Provokation zu meistern. So trieb ihn ein innerer Zwang hin zu Corinna und leicht wie eine Feder flog seine linke Hand auf Corinnas Po. Er spĂŒrte den dĂŒnnen Stoff des blumigen Sommerkleidchens unter seiner Hand und ganz selbstverstĂ€ndlich begann er ihre GesĂ€ĂŸbacken zu streicheln.

Der große Zeiger der defekten Kirchturmuhr fing plötzlich an zu zittern, so als ob jemand gerade das Uhrwerk aufzöge.

FĂŒr einen kurzen Moment nahm Conrad seine Hand von Corinnas Po um seine Brille abzusetzen. Just in diesem Moment kam eine Windböe auf, fuhr unter Corinnas Kleidchen, plusterte es auf und blies es ihren RĂŒcken hoch.

Der große Zeiger der defekten Kirchturmuhr zuckte und ruckelte, als ob sich mit einem Mal eine Spannung aufgebaut hĂ€tte, die sich zu entladen suchte, und wanderte behĂ€big entgegen dem Uhrzeigersinn auf die 4.

Plötzlich zerstob Corinnas fliederfarbener String-Tanga in Myriaden glitzerbunter Zauberfunken und ein aufkommender Strudelwind, der zwischen ihre Beine fuhr, trug die Zauberfunken mit sich fort. MerkwĂŒrdigerweise fanden die Glitzerfunken auf ihrem Flug zu ihrer ursprĂŒnglichen Form zurĂŒck, und der Tanga verfing sich in einem nahen Baum. Seltsam, dachte Conrad.
Hui machte der Wind, hui, hui.
Und auch Conrad dachte hui, hui beim Anblick von Corinnas entblĂ¶ĂŸter Pracht.

Und der große, schwere Zeiger der defekten Kirchturmuhr zitterte und bebte, dass es einem Angst und Bange werden konnte.

Der Knopf an Conrads Hose platzte weg, der Reißverschluss zippte auf und die Hose rutschte an seinen Schenkeln herab und blieb in den Kniekehlen hĂ€ngen. Mit einem reißenden GerĂ€usch barst Conrads Slip und fiel zu Boden. Doch ein erneut aufkommender Strudelwind, der ihm zwischen die Beine fuhr, trug den Slip mit sich fort und wehte ihn in den gleichen Baum, in dem auch Corinnas String-Tanga hing.

Mit lautem Knall schnellte der große, schwere Zeiger der Kirchturmuhr auf die 2 und blieb dort stehen - bombenfest.

Und da stand er nun - der Conrad - und reckte sich in die laue Sommerluft. Und Conrad blÀtterte in Gedanken in dem Katalog an Lebensweisheiten die er stets parat hatte. Doch er fand Nichts was ihm geholfen hÀtte.
Nun gut, dachte Conrad, dann soll es wohl so sein. Und so hoppelte er mit hĂ€ngender Hose hinter Corinnas GesĂ€ĂŸ, brachte sich in Position, schmiegte sich an ihren Körper, schmiegte sich in Corinna hinein, glitt in ihren Schoss und verharrte dort mit einem tiefen, brĂŒnstigen Seufzer.
"Oh Corinna."
"Oh du mein großer, starker Conrad", seufzte Corinna mit gutturaler, heißerer Stimme.
Und alle Frösche hatten plötzlich gĂŒldene Krönchen auf dem Haupt und einer nach dem anderen sprang ins Wasser: Platsch, platsch, quatsch, quatsch. Und der kleine Zeiger der defekten Kirchturmuhr fing mit einem Male an zu kreisen und drehte eine Runde nach der anderen.

Schon eine ganze Weile beobachtete die Schlossherrin vom kleinen Balkon im 3. Stock des Haupthauses das Treiben der beiden Menschen tief unter ihr. Die schlohweißen Haare waren zu einem lockeren Zopf geflochten und auf ihrer Hakennase thronte eine goldgerĂ€nderte Halbbrille. In der Hand hielt sie eine wuchtige Kalebasse, die ihr Mann, der Freiherr von Crailsheim, einst von seinen Expeditionen durchs wilde Afrika mitgebracht hatte. Sanft streichelte sie die Unterseite der Kalebasse, immer wieder und wieder. Dann tunkte sie die Kalebasse mit der Öffnung in die Geranien und goß und goß und goß.
Der Springbrunnen im Rosen-Rondell versiegte plötzlich. Doch keine Sekunde spĂ€ter eruptierte er mit elementarer Wucht und ĂŒberschĂŒttete die lachsfarbenen RosenblĂŒten mit einem Schwall schĂ€umenden Wassers. Der große und der kleine Zeiger der defekten Kirchturmuhr sprangen vom Zapfen und fielen scheppernd auf den steinernen Vorplatz des Kirchleins. Ein spitzer Schrei der Lust, gepaart mit einem bĂ€rigen Brummen erfĂŒllte die Luft. FĂŒr einen Moment hielt die Welt den Atem an und die Vögel hörten auf zu zwitschern.

Und die schlohweiße Schlossherrin ging hinein ins Wohnzimmer, schĂŒrzte ihren Rock und setzte sich auf den schlafenden Freiherrn.
__________________
Freiheit, Gleichheit, Mahlzeit!

Version vom 30. 05. 2017 22:34
Version vom 31. 05. 2017 22:19

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rag
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Hallo ackermann,

eine schöne Geschichte.

Es liesse sich aber noch einiges verbessern. Aber will man das ĂŒberhaupt immer? Egal, mir hat es zur Unterhaltung fĂŒr zwischendurch gefallen.

Gestört hat mich die Altersangabe in Klammern.


quote:

Conrad (53) war der etwas missratene Spross einer adeligen Familie. Die meiste Zeit seines Lebens hatte er als ewiger Student an einer Schweizer UniversitĂ€t verbracht – bis ihm das Geld ausging.
quote:


Vielleicht geht es so?

quote:

quote:

Conrad war der etwas missratene Spross einer adeligen Familie. Die meiste Zeit seines Lebens hatte er als ewiger Student an einer Schweizer UniversitĂ€t verbracht – bis ihm mit dreiundfĂŒnfzig Jahren das Geld ausging.
quote:


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rag
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ackermann
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Hallo rag,

danke fĂŒr den Tipp. Ich habe es flugs eingebaut.

Gruß
ackermann


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