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Leselupe.de > Gereimtes
Im Garten meiner Seele
Eingestellt am 05. 05. 2005 14:21


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cara
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Im Garten meiner Seele

Warum irrst du
Garten meiner Seele
durch vielbelaubte Mauern ringsumher?
Und weshalb gehst du fehl
du Pfad meines Herzens
haltlos festgesetzt
in immergr├╝ner Wiederkehr?

Klagendes Rauschen
weht durch die Wipfel
zerzaust die Gedanken -
Wohnstatt nahmen sie dort einst.
So w├╝st f├Ąllt zu Zeiten
meiner Bl├╝ten wildes Wuchern
und doch ist ihre R├╝ckkunft stets gewiss.

In welche Richtung
soll ich mich wenden
in diesem Labyrinth?
Bist du doch ├╝berall wohin ich geh...
__________________
Die Gedichte schreiben mich -
ich f├╝rchte sie nicht mehr.

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Inu
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Liebe Cara


quote:
Im Garten meiner Seele

Warum irrst du
Garten meiner Seele

durch vielbelaubte Mauern ringsumher?
Macht doch wirklich keinen Sinn. Wie kann ein Garten ( auch der der Seele ) ringsumher irren? Und dann auch noch durch Mauern. Geht einfach nicht.

Und weshalb gehst du fehl
du Pfad meines Herzens
haltlos festgesetzt
in immergr├╝ner Wiederkehr?

Klagendes Rauschen
weht durch die Wipfel
zerzaust die Gedanken
-
Wohnstatt nahmen sie dort einst.
K├Ânnen Gedanken durch Rauschen ZERZAUST werden. Und nahmen sie Wohnstadt in den Wipfeln... na ja ...
So w├╝st f├Ąllt zu Zeiten
meiner Bl├╝ten wildes Wuchern
und doch ist ihre R├╝ckkunft
stets gewiss.
Wenn die Bluten gewuchert sind welken sie naturgem├Ą├č und ihre R├╝ckkunft ist eher unm├Âglich. Verstehst Du, es sind solche abenteuerlichen Vergleiche, die dieses Gedicht (f├╝r mich) irgendwie 'unwahr' machen.

In welche Richtung
soll ich mich wenden
in diesem Labyrinth?
Bist du doch ├╝berall wohin ich geh...

Eine sehr komplizierte Lyrik. Bitte nimm Dir doch erst einmal Deine Bilder vor und ├╝berlege, ob sie wirklich echt sind und ob die Metaphern passen. Die Aussage ist ja eigentlich sch├Ân, nur das Drumherum.

Der letzte Vers gef├Ąllt mir gut

Liebe Gr├╝├če
Inu

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cara
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Liebe Inu!

Ich antworte nur kurz (f├╝r meine Verh├Ąltnisse... ;-)):

>>Meine Strophe:

>>Warum irrst du
>>Garten meiner Seele
>>durch vielbelaubte Mauern ringsumher?

>Deine Anmerkung:

>Macht doch wirklich keinen Sinn. Wie kann ein Garten ( auch
>der der Seele ) ringsumher irren? Und dann auch noch durch
>Mauern. Geht einfach nicht.

Der Garten irrt und ist ein Irrgarten/, weil er ein Irrgarten ist.
"durch" kann nicht nur im Sinne von "hindurch" sondern auch im Sinne von "mittels" verstanden werden.

>>Meine Strophe:

>>Klagendes Rauschen
>>weht durch die Wipfel
>>zerzaust die Gedanken -
>>Wohnstatt nahmen sie dort einst.

>Deine Anmerkung:

>K├Ânnen Gedanken durch Rauschen ZERZAUST werden. Und nahmen
>sie Wohnstadt in den Wipfeln... na ja ...

Das Rauschen weht, hat also eine Eigenschaft des Windes, welcher zerzausen kann (zB Haare); die Wipfel sind der oberste Teil der B├Ąume, dort haben die Gedanken ├ťberblick und Freiheit.

>>Meine Strophe:

>>So w├╝st f├Ąllt zu Zeiten
>>meiner Bl├╝ten wildes Wuchern
>>und doch ist ihre R├╝ckkunft
>>stets gewiss.

>Deine Anmerkung:

>Wenn die Bluten gewuchert sind welken sie naturgem├Ą├č und
>ihre R├╝ckkunft ist eher unm├Âglich. Verstehst Du, es sind
>solche abenteuerlichen Vergleiche, die dieses Gedicht (f├╝r
>mich) irgendwie 'unwahr' machen.

Das Wuchern f├Ąllt w├╝st, Punkt eins (siehe Bezug; "meiner Bl├╝ten" ist Genitiv). Sicher kehren die Bl├╝ten nach dem Winter zur├╝ck (man denke zB an Tulpenzwiebeln), habe nie was von "welken" geschrieben, auch nicht, dass es *dieselben* Bl├╝ten sind, die zur├╝ckkehren.

>Deine Schlussanmerkung:

>Eine sehr komplizierte Lyrik.

So kompliziert wie die verantwortliche Muse.

>Bitte nimm Dir doch erst einmal Deine Bilder vor und
>├╝berlege, ob sie wirklich echt sind und ob die Metaphern
>passen.

Sie sind echt - zumindest f├╝r mein Empfinden, also das, was ich empfinde - nur recht ungew├Âhnlich... aber dann hab ich ja auch keinen Prosa-Text verfasst...

>Die Aussage ist ja eigentlich sch├Ân, nur das Drumherum.

Ich finde die Aussage gr├Â├čtenteils eher be├Ąngstigend...

>Der letzte Vers gef├Ąllt mir gut.

Danke dir. :-) F├╝r die komplette Kritik und dein genaues Lesen vor allem.

Ganz liebe Gr├╝├če,
cara
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Inu
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Hallo Cara

Du kannst Dich gut wehren und trotzdem ├╝berzeugst Du mich nicht
weder mit dem Garten 'Deiner' Seele noch mit den Bl├╝ten...

Eine gute Nacht w├╝nscht Dir
Inu

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cara
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Liebe Inu!

Du hast geschrieben:

>Du kannst Dich gut wehren

Ich wollte mich nicht wehren, besser gesagt, das war nicht
meine Grundintention; wollte nur das Eine oder Andere
zu bedenken geben...

>und trotzdem ├╝berzeugst Du mich nicht

Aber das muss ich ja auch nicht, oder?

>weder mit dem Garten 'Deiner' Seele noch mit den Bl├╝ten...

Das bleibt dir unbenommen, ist oft ja auch Geschmacks-
sache. :-) Wieso hast du das 'Deiner' in Apostrophe
gesetzt?

>Eine gute Nacht w├╝nscht Dir

W├╝nsche, wohl geruht zu haben. :-)

Liebe Gr├╝├če,
cara
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Inu
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Hallo Cara


quote:
Wieso hast du das 'Deiner' in Apostrophe
gesetzt?

Weil Du als Person ja nicht gemeint bist, sondern Dein Erz├Ąhler, Dein lyrisches Ich.

LG
Inu

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Perry
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Hallo Cara,
deine Art zu schreiben und die Bilder zu erkl├Ąren hat mich angesprochen. Besser w├Ąre es nat├╝rlich, wenn die Bilder ohne Erkl├Ąrung auskommen k├Ânnten.
Mir sind folgende Unsch├Ąrfen (auch durch Inus Hinweise) aufgefallen:
Durch Mauern (Stein) kann man nicht irren, vielleicht zwischen oder durch ÔÇ×gr├╝neÔÇť Mauern.
Der Garten deiner Seele kann nicht selbst irren, vielleicht solltest Du eher die Gedanken des lyrischen Ichs (siehe 3. Vers) durch den Garten der Seele irren lassen.
Es sind eigentlich nur Kleinigkeiten, die den Text aber transparenter machen w├╝rden.
Vielleicht konnte ich Dir ein paar n├╝tzliche Anregungen geben.
LG
Manfred

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