Diese Seite verwendet Cookies. Wenn Sie das nicht akzeptieren, müssen Sie Cookies in Ihrem Browser verbieten oder diese Seite verlassen.    OK  
 leselupe.de
Werbung
 Meine Leselupe

Mitglieder:   5538
Themen:   94794
Momentan online:
316 Gäste und 15 Mitglieder
Username:
Passwort:
Registrieren
Passwort vergessen?


Leselupe.de > Kurzgeschichten
Im Keller (gelöscht)
Eingestellt am 20. 10. 2017 19:00


Autor
Ein neues Thema veröffentlichen.     Antwort veröffentlichen.
Silbenstaub
Häufig gelesener Autor
Registriert: Oct 2017

Werke: 12
Kommentare: 78
Die besten Werke
 
Email senden
Hier klicken, um Silbenstaub eine Online-Nachricht zu senden  Online-Nachricht
Profil

Der Text wurde vom Autor gelöscht.
Gemäß den Forenregeln bleiben die Kommentare jedoch erhalten.

Bearbeiten/Löschen   ebook  Druckversion


DocSchneider
Foren-Redakteur
Häufig gelesener Autor

Registriert: Jan 2011

Werke: 136
Kommentare: 2448
Die besten Werke
 
Email senden
Hier klicken, um DocSchneider eine Online-Nachricht zu senden  Online-Nachricht
Profil

Hallo Silbenstaub, herzlich Willkommen in der Leselupe!

Schön, dass Du den Weg zu uns gefunden hast. Wir sind gespannt auf Deine weiteren Werke und freuen uns auf einen konstruktiven Austausch mit Dir.

Um Dir den Einstieg zu erleichtern, haben wir im 'Forum Lupanum' (unsere Plauderecke) einen Beitrag eingestellt, der sich in besonderem Maße an neue Mitglieder richtet. Hier klicken

Ganz besonders wollen wir Dir auch die Seite mit den häufig gestellten Fragen ans Herz legen. Hier klicken

Deine Geschichte ist sehr unheimlich und ich verstehe sie nicht so ganz - sie ist ohne Ausweg. Bin gespannt, was andere dazu sagen!


Viele Grüße von DocSchneider

Redakteur in diesem Forum

Bearbeiten/Löschen    


Carmen Engel
Häufig gelesener Autor
Registriert: Aug 2017

Werke: 3
Kommentare: 40
Die besten Werke
 
Email senden
Hier klicken, um Carmen Engel eine Online-Nachricht zu senden  Online-Nachricht
Profil

Hallo Silbenstaub,

habe Deine Geschichte mit Interesse gelesen. Den Einstieg finde ich gut, danach hatte ich etwas Mühe durchzuhalten. Aus meiner Sicht ist der Abschnitt über Paderborn nicht zwingend notwendig. Ein, zwei erklärende Sätze reichen für den Zusammenhang. Als der Protagonist über seine Kindheit berichtet, wurde es wieder interessanter. Da steckt das Motiv drin.
Doch das Ende haut mich nicht so um. Okay, die Tat wird (unbeabsichtigt?) vereitelt. Aber was passiert dann mit dem Eingeschlossenen? Mir fehlt da etwas.
Zwischendurch gelingt es Dir gut, eine unheimliche Stimmung aufzubauen. Das hat mir gefallen und hielt mich beim Lesen. Insgesamt denke ich, dass Du den Text an einigen Stellen kürzen könntest. Das würde ihn dichter machen.

Viele Grüße
Carmen

Bearbeiten/Löschen    


Ord
One-Hit-Wonder-Autor
Registriert: Feb 2017

Werke: 3
Kommentare: 36
Die besten Werke
 
Email senden
Profil
Im Keller

Hallo Silbenstaub,

danke für Deine Geschichte.

Du beschreibst eine Figur, die mehrere Probleme hat: eine extrem starke Lesebrille, die sie meiner Meinung nach sehr behindern dürfte, die Erinnerung an die Enttäuschung der Eltern über eine Tochter als Nachwuchs, fehlendes Spielzeug und fehlende Freunde in der Kindheit.
Der Hauptkonflikt ist die Wut einer erwachsen Frau, die unter den Folgen sexueller Übergriffe aus Kindertagen leidet. Sie plant die Ermordung ihres früheren Peinigers.

Die Protagonistin scheint sich an ihrem Arbeitsplatz im Keller des Museums regelrecht zu verkriechen in ihrem stickigen, fensterlosen, nur spärlich beleuchteten Raum. Die Atmosphäre hast du gut beschrieben.
Sie scheint als selbständige Kustodin zu arbeiten, da sie die Zeitschriften gekauft hat. Und den Raum hat sie eventuell angemietet, sonst wären solche Arbeitsbedingungen nicht zu erklären.
Nach meinem Geschmack ist jedoch die Einleitung etwas zu ausschweifend geraten.

Plötzlich taucht ein Messer auf, das machte mich neugierig auf die weitere Handlung.

Seit zwei Jahren beobachtet sie ihren Peiniger regelmäßig, hat vor drei Wochen den Entschluss gefasst, ihn zu töten.
Ich frage mich, ob die Protagonistin ihren geplanten Mord wirklich durchführen will, oder ob sie sich nur einreden möchte, dass sie alles versucht hat, ihn umzubringen und am Ende froh ist, dass sie ihn verpasst hat und er nun außer Reichweite ist, denn sie sah ihn ja schon letzte Woche seinen Koffer in aller Eile packen. Er dürfte kaum noch anzutreffen sein.

Ich finde es unlogisch, dass die Tür plötzlich verschlossen ist, und die Protagonistin dadurch an der Durchführung ihres Plans gehindert wird. Eine Brandschutztür, die man nur von außen öffnen kann? Unwahrscheinlich.
Die Tür könnte sich durch den heftigen Aufprall an die Wand leicht verzogen haben und nun klemmen.
Dann würde sie jedoch von dem kleinen Mädchen am nächsten Morgen nicht aufgestemmt werden können. Und was hat das Kind morgens um acht im Keller eines Museums zu suchen? Gibt es keinen Pförtner?
Eine Lösung wäre, einen Sicherungskasten im Kellerraum zu platzieren. So kann die Protagonistin am nächsten Tag auf sich aufmerksam machen und durch einen Museumsmitarbeiter befreit werden.

Schön, dass Du die Figur am Ende Deiner Geschichte die Sonne genießen lässt nach all der Aufregung.

Noch drei kleine Anmerkungen:
- Ein kleiner Fehler ist mir aufgefallen: Baisserhaube: Baiserhaube.
- Ich würde die Fliege nicht flattern sondern summen lassen.
- Die Beschreibung der „glibberigen“ Hand und der Vergleich mit der Qualle wirkt seltsam auf mich.
Ich empfehle Folgendes:
Er lauerten mir auf und ich ekelte mich vor seiner verschwitzten Hand, die wie aus dem Nichts auftauchte.

Ich habe Deine Geschichte gern gelesen.
Viel Freude bei der Textarbeit!

Ord

Bearbeiten/Löschen    


Silbenstaub
Häufig gelesener Autor
Registriert: Oct 2017

Werke: 12
Kommentare: 78
Die besten Werke
 
Email senden
Hier klicken, um Silbenstaub eine Online-Nachricht zu senden  Online-Nachricht
Profil

Hallo Ord,
vielen Dank, dass du dich so ausführlich mit meinem Text beschäftigt hast.
Kustoden sind meistens angestellt, haben aber große Freiheiten, was die inhaltliche Arbeit anbelangt, und verfügen über einen eigenen Anschaffungsetat. Museumsmagazine sind oft im Keller und ziemlich spooky.
Die Sache mit der Tür muss ich noch mal überdenken. Das Mädchen am Schluss soll auf jeden Fall bleiben. Aber was hat sie im Keller zu suchen und kann sie die Tür aufstemmen? Muss ich auch mal drüber nachdenken.
Die ganze Szenerie habe ich natürlich bewusst grotesk und seltsam anmutend angelegt.
Baiserhaube,ja,die ist nicht an der Börse.
Flattert oder summt die Fliege, bin noch unentschlossen.
Die glibberige Hand und die Quallenhand, das ist auf jeden Fall redundant. Wobei mir „verschwitzt“ zu wenig ist. Ich nehme Quallenhand. Solche Hände gibt es. Habe ich mal bei einem Kollegen erlebt. Zur großen Freude aller, hat er irgendwann auf das Händeschütteln verzichtet.

Einen guten Wochenstart wünscht Silbenstaub

Bearbeiten/Löschen    


aligaga
One-Hit-Wonder-Autor
Registriert: Sep 2014

Werke: 76
Kommentare: 4568
Die besten Werke
 
Email senden
Hier klicken, um aligaga eine Online-Nachricht zu senden  Online-Nachricht
Profil

Einer der Mängel dieses doch recht dem aktuellen Zeitgeist nachgeschriebenen Textes ist die offenbar völlig unreflektierte Neigung der Protagonistin zur Selbstjustiz bis hin zum viehischen Mord.

Wer aufgeweckteren Lesern begreiflich machen möchte, dass es vertretbar sei, Vergangenheitsbewältigung mit dem Küchenmesser zu betreiben, müsste bessere Argumente anbringen als jene, von denen wir hier hören. Wo kämen wir wohl hin, wenn jeder Lüstling, der seine Pratzen nicht im Zaum hat, gleich aufgeschlitzt würde? Mag ja sein, dass solche Rigorosität in gewissen Kreisen inzwischen als gesellschaftsfähig angesehen wird und Bestnoten bekommt; wirklich hoffähig wird sie aber außerhalb eines Prekariates nicht.

Die "Geschichte", mit der wir hier konfrontiert werden, ist demnach keine literarische, sondern eine den Zeitgeist widerspiegelnde, nicht besonders durchdachte Nummer, die allerlei Requisiten anschleppt, ohne damit aber auch nur im allergeringsten zu erklären, wie man dazu kommt, einen Mord zu planen. Wirklich "interessant" an einer Bluttat sind doch nicht der Akt selbst und die minutiöse Beschreibung einer Kulisse, sondern die wahren Hintergründe der Tat. Die Latte hängt dabei ziemlich hoch; dass es für einen Mord eigentlich gar keine Rechtfertigung gibt, hat sich schon der olle Raskolnikow sagen lassen müssen.

TTip: Das G'schichterl wenigstens so erzählen, dass ein Richter ggf. auf Totschlag plädieren könnte. Das hölfe vielleicht.

Heiter

aligaga


Bearbeiten/Löschen    


5 ausgeblendete Kommentare sind nur für Mitglieder und nur mit eingeschaltetem Javascript erreichbar.
Zurück zu:  Kurzgeschichten Ein neues Thema veröffentlichen.     Antwort veröffentlichen.
Werbung