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Leselupe.de > Ungereimtes
Im Nebel
Eingestellt am 27. 02. 2003 13:57


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Cora Horn
H├Ąufig gelesener Autor
Registriert: Mar 2002

Werke: 20
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Als ich dich sah, standst du allein im Nebel
Nasser Tau k├╝sste dein Haar
Ich sah in Augen, die nicht wirklich waren
Sie waren gr├╝n und tief - so klar

Die Welt, in der du lebtest, war die meine
Ich konnte dir vertrauen, du warst f├╝r mich da
Die Einsamkeit schwand lange, f├╝r Sekunden
Als ich bei dir stand, wurde mir klar

Dass du nie existieren w├╝rdest.

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Klabautermann
???
Registriert: Feb 2003

Werke: 4
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Hallo Cora,

sch├Ân geschrieben, hab ein paar kleine Anmerkungen nur zu machen:

1. Als ich dich sah, standest du allein im Nebel
--> dann bleibst Du in Deiner Wortwahl (siehe weiter unten)
2. Ich sah in Augen...--> "sah" hast Du oben schon, wie w├Ąre es mit "blickte"? Um den Rhythmus zu erhalten, kannst Du dann auch das "Ich" am Anfang des Verses streichen.
3. Die Welt, in der du lebtest, war die meine
Ich konnte dir vertrauen, du warst f├╝r mich da
--> hm, klingt gut, nur mit dem Ende Deines Gedichtes ist es irgendwie nicht vereinbar, denn hier schreibst Du in der Vergangenheit, also ist es ja schon geschehen, Du konntest ja schon vertrauen. Aber am Ende gab es diesen Jemanden dann gar nicht. Vorschlag: Schreib diese beiden Zeilen in der M├Âglichkeitsform: Du ahnst, dass Du vertrauen kannst. etc
4. Als ich bei dir stand, wurde mir klar
--> hm, klingt nicht soo poetisch in meinen Augen. Vorschlag: Als ich mich dir n├Ąherte / als ich n├Ąhertrat/als sich der Nebel hob etc.


Versteh das aber jetzt nur als Anregung. Die Bilder, die Du malst, gefallen mir sehr gut.

viele Gr├╝├če
vom
Klabautermann

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Cora Horn
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DANKE f├╝r deine Anmerkungen, die helfen mir da nat├╝rlich sehr. Ich gebe zu, das ist mein erstes freiwilliges Gedicht, ich bin sonst auf der anderen seite der Literatur zu Hause.

Also, dann mal los im Text:
Punkt 2 ├╝bernehme ich einfach mal von dir.
Mit dem "als ich bei dir stand" hatte ich auch beim Schreiben schon meine Probleme (habe lange nach dieser Zeile gesucht), und gerade ist mir eingefallen, woran das liegt: Die ganze Situation, die ich beschreiben will ist nicht real; den Typen gibt es auch schon nicht, als ich ihn sehe. Wie w├Ąre es dann mit : "Und als ich aufwachte, wurde mir klar"?

Das Ganze s├Ąhe dann jetzt erst mal so aus:

Als ich dich sah, stand┬┤st du allein im Nebel,
Nasser Tau k├╝sste dein Haar.
Blickte in Augen, die nicht wirklich waren
Sie waren gr├╝n und tief - so klar.

Die Welt in der du lebtest, war die meine.
Ich konnte dir vertrauen, du warst f├╝r mich da.
Die einsamkeit schwand lange, f├╝r Sekunden.
Als ich aufwachte, wurde mir klar

Dass du nie existieren w├╝rdest.

Klingt schon mal ein wenig besser, denke ich, oder? Sag mal, was du dazu meinst, wenn du Lust hast.

Danke erst mal erneut und sch├Âne Nacht noch.

Cora

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Klabautermann
???
Registriert: Feb 2003

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Hallo Cora,

ja, klingt besser, "Einsamkeit" noch gro├č.
Das Ende k├Ânnte man verschiedentlich schreiben. Jetzt ist es inhaltlich absolut stimmig, aber irgendwie ein ganz "normaler" Satz. Nicht mehr so poetisch. (Sorry, meine Meinung, insgesamt ist es nat├╝rlich gut!)

"Deine Welt schien meiner gleich zu sein.
...
Als ich die Augen ├Âffnete "
(dann ist es vielleicht weniger der so oft verwendete n├Ąchtliche Traum.)


--> Es handelt sich ja um einen Traum, der kann ja durchaus auch ein Tagtraum gewesen sein. Die Idee mit dem "aufwachen" ist einfach nicht besonders neu. Darum dachte ich zuerst an den sich lichtenden Neben etc. Aber wie gesagt, das ist jetzt nur noch meine letzte "Feinkorrektur", insgesamt gef├Ąllt mir Version 2 wirklich sehr gut.

sch├Ânen Abend noch, Cora

viele Gr├╝├če
vom
Klabautermann

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Cora Horn
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Ja, irgendwie gef├Ąllt mir das auch noch nicht so richtig

Danke f├╝r deine Hilfe - ich muss erst mal noch ein bisschen dar├╝ber nachdenken. Ein Tagtraum ist genau der Entstehungsort dieses Gedichtes, aber wie mache ich das nun klar?
...
Ich wei├č noch nicht, ich denke dr├╝ber nach.

dir eine sch├Âne Nacht noch und viel spa├č!

Cora

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