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Leselupe.de > Gereimtes
Im Plan
Eingestellt am 13. 07. 2004 23:35


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lapismont
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Du hast mich einfach alleine gelassen,
zählst jetzt irgendwo im Innern der Zeit
die Sekunden der Väter von vorn.
Wir hatten sie stets nur von hinten gesehen
und scheu unsere Köpfe gesenkt.
Wir wollten niemals nach Damals schauen,
sondern nur in die Farben des Jetzt.

Mit den Tagen wird die Empfindung verblassen;
von Deiner Körperwärme sorgsam befreit.
Ich muss nie wieder Deine Lügen kapieren,
nur dein Lachen hat noch Bestand;
ich werde es pressen und einbalsamieren:
Ein fröhlich wehes Band.

Du gehst durch die Jahre der Ewigkeit
suchst nach dem Anfang, dem Ende der Zeit
um leise mit dem Weg zu einem Hauch zu verschmelzen.

Wir schoben die Steine der Wirklichkeit
weit vor uns her,
Hauptsache zu zweit.
Heut hat Dich die Zeit mit zu sich genommen,
gemeinsam trinkt ihr die Welt.

Ich habe mich von Deiner Stimme getrennt
und werde hier auf eine Wiederkehr warten;
das hatten wir in aller Einfachheit so geplant.

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Vera-Lena
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Lieber lapsi,

für mich ist in Deinem Text ein Widerspruch drin:
Wenn die Beiden nie auf ein Ende schauen wollten, wie konnten sie dann etwas planen, das sich auf ein Ende bezieht?
Ich finde das sehr verwirrend.

Liebe Grüße von Vera-Lena
__________________
Der Mensch ist sich selbst das größte Geheimnis, ein unverzichtbarer Blutstropfen im Universum, ein Spiegel allen Seins.

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Heidi Hof
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Hallo Lapismont

Ich habe auch größte Probleme mit deinem Werk, nicht nur vom Verständnis her, sondern auch der Rhythmus bringt mich ganz durcheinander.


Grüße, Heidi

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lapismont
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Hallo Vera-Lena,

der Blick der beiden ging eher zur Zeit.
Auf ihr Ende zu schauen, ist unmöglich, denkt man.
Das einer der Unendlichkeit trotz und auf eine Wiederkehr wartet, lese ich da.

Hallo Heidi,

ich gehe den Rhythmusstörungen eher hinterher, als sie zu planen, aber bei diesem Textlein hatten sich die Worte zum Teil recht schwer in den Versen bewegt.
Viele bluten quasi an ihrem Platz mit wunden Füßen.


Aber die Verwirrung ist Bestandteil von Traurigkeit, zumindest am Anfang,

fühlt
lap
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Kunst passiert.

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Vera-Lena
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Lieber lapsi,

dass da einer wartet, wo andere nicht mehr warten würden, weil es ein unwiderrufliches Ende ist, das habe ich durchaus gesehen.
Wieso hatten die Beiden das so geplant? Das leuchtet mir nicht ein.
Ich denke, du könntest den Schluss ändern, um mehr Glaubwürdigkeit in den Text hineinzubekommen.
Dass man versucht, in seiner Trauer zu sagen, ich warte einfach, bis Du wiederkommst, obgleich man weiß, dass das unmöglich ist, ist am Anfang eines Verlustes durchaus vorstellbar, aber die Verknüpfung zum vorangegangenen Text stimmt einfach nicht. So muss ich das sehen.

Liebe Grüße von Vera-Lena
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lapismont
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Hallo Vera-Lena,

Träume mögen unwirklich sein, Pläne zum Scheitern verurteilt.
Das sich da einer im Plan befindet, obwohl es vielleicht absurd ist.
Das ist der Schluss des Textes.

Einfach auf die Bank setzen und warten.
Manchmal gibt es keine Einsamkeit. Ein kurzes Dazwischen.
Dann erwacht man wieder zu zweit.

Liebe Vera-Lena, es gibt jede Menge Schwüre und Flüstereien zwischen Liebenden. Manche davon sind ernst.

cu
lap
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