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Leselupe.de > Erotische Geschichten
Im Pornokino
Eingestellt am 20. 04. 2005 15:50


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nemo
Manchmal gelesener Autor
Registriert: Aug 2001

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Schmerz ist mein zweiter Vorname. Ich habe in meinem Leben öfter gelitten, als Dolly Buster gebumst worden ist. Wer sich, wie ich, schon dreimal Tripper eingefangen hat, kann eine Doktorarbeit ĂŒber Schmerzen schreiben. Das GefĂŒhl, dass dir beim Pissen, eine glĂŒhende Stricknadel durch die Harnröhre geschoben wird, vergisst man nicht so leicht. Aber ich bin ein zĂ€her Kerl und ich kann einiges einstecken. Deswegen stört es mich jetzt auch recht wenig, dass meine Nase aussieht wie eine platt getretene Flunder und auch der Geschmack des Blutes in meinem Mund beunruhigt mich nicht besonders. Ich liege gekrĂŒmmt und mit offenem Hosenstall auf dem Boden und lĂ€chele in mich hinein. Das laute Fickgestöhne, dass aus den Boxen dröhnt, gibt der ganzen Situation eine unwirklichen Touch. Ich ziehe mich an einen der gepolsterten Sitze hoch und sehe auf der Leinwand, wie ein Schwarzer Kerl seinen Riesenprengel hin und her schwingt, wĂ€hrend im Hintergrund ein PĂ€rchen fröhlich rumvögelt. Schwankend hebe ich meine Geldbörse auf, spucke einen Klumpen Blut aus und lasse mich auf einen Sitz fallen. Erst jetzt merke ich, dass ich im linken Arm keine Kraft mehr habe, als wĂ€re er gebrochen. Ich wollte mir ja nur in ruhe einen runterholen und wĂ€ren da nicht diese verfickten Schwachköpfe gewesen, die meinten ich sĂ€he nach Geld aus, hĂ€tte ich auch schon einige TaschentĂŒcher verbraucht. Eigentlich hatte der Tag gar nicht schlecht begonnen. Ich hatte mir in den Vormittagsstunden ein paar MĂŒnzen geschnorrt, wovon ich mir ein wenig zu Essen, eine Flasche billigen Korn und eine Karte fĂŒrs Pornokino geholt hatte. Ich bin dann noch ein wenig im Park rumgelaufen, habe die FrĂŒhlingssonne genossen und mich ein bisschen an den jungen Frauen aufgegeilt, um schon mal in die richtige Stimmung zu kommen. Das Wetter und der Alkohol hatten mich in eine heitere Laune versetzt. Im Kino entschied mich fĂŒr einen Film mit dem einladenden Titel „Lady Fuck“. Als ich den Kinosaal betrat, stellte ich erstaunt fest, dass ich der einzige Zuschauer war. Es lag wohl an der angenehmen Witterung. Ich setzte mich in die letzte Reihe und nuckelte an meiner Flasche Korn. Als der Film dann begann und ich gerade meine Hose öffnete und es mir bequem machte, betraten drei junge Leute das Kino. Sie ließen sich vor mir nieder und ich beachtete sie nicht weiter. Die Handlung des Films ist schnell erzĂ€hlt: Frau liebt zwei MĂ€nner, einen weißen Bodybuilder und einen Schwarzen, mit einem Penis wie ein Feuerwehrschlauch, vögelt erst mit dem einen, dann mit dem anderen und zum Abschluss mit beiden. Ich war ganz auf mich und den wippenden BrĂŒsten auf der Leinwand fixiert als sich auf einmal jemand neben mich setzte. Es war einer der drei Kerle - er sah recht jung aus, hatte kurzgeschorene Haare und ein unverschĂ€mtes LĂ€cheln. Ich kam mir schon etwas blöd vor, mit meinen Pimmel in der Hand und dem Typen neben mir. Ich hörte auf zu wichsen und starrte nach vorne. Plötzlich und ganz unerwartet knallte mir mein neuer Sitznachbar seinen Ellbogen ins Gesicht. Ich zuckte zusammen und mir tanzten seltsame Farbenmuster vor Augen. Völlig schockiert, spĂŒrte ich kaum Schmerzen. Mein Atem stockte und ich stöhnte laut auf als mich ein weitere Schlag am Kopf traf. Ich rutschte zu Boden und hörte eine Stimme die mich anschrie „So du Arsch ! RĂŒck mal schön die Kohle raus !“.




Es kam mir erst vor wie ein schlechter Scherz, ich hatte ja nicht mal mehr Kleingeld im Portemonnaie. Der Typ schrie weiter und schien es sichtlich ernst zu meinen.
Ich spĂŒrte wie ich an den Haaren aus der Sitzreihe gezerrt wurde. Meine Versuche aufzustehen und mich zu wehren wurden sofort mit heftigen Fußtritten im Keim erstickt.
Durch den Schleier aus TrĂ€nen und Blut konnte ich erkennen, dass nun alle drei Burschen um mich herum standen. Der AnfĂŒhrer der Bande, brĂŒllte mich an, ich sollte die Kohle rausrĂŒcken, sonst wĂŒrde es krachen. Als sie sahen, dass ich nicht den Anschein machte ihre Anweisungen zu befolgen und stattdessen ihre MĂŒtter aufs ĂŒbelste beleidigte, maltrĂ€tierten sie mich weiter mit Tritten und SchlĂ€gen. Ich stellte mich Tot und als sie merkten, dass ich mich nicht mehr bewegte, durchsuchten sie meine Taschen. Was sie fanden, schien ihnen allerdings nicht zu gefallen, denn sie fluchten lautstark und traten erneut auf mich ein. Regungslos lag ich auf dem Boden, abwartend und hoffend. Es vergingen einige Minuten und ich öffnete die Augen. Die Arschgeigen waren verschwunden.
Der Freudenschrei der Pornodarstellerin, als der Schwarze Hammer in sie eindringt, holt mich zurĂŒck ins Jetzt. Ich lege den lĂ€dierten linken Arm auf die Lehne, seufze und freue mich ĂŒber die Tatsache, dass ich RechtshĂ€nder bin.
__________________
:nemo

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nemo
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zu krass?

Ich hoffe der Text ist nich zu krass fĂŒr die Leselupe.
Wenn ja, sagt einfach bescheid.

gruss / nemo
__________________
:nemo

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miholt
Hobbydichter
Registriert: Mar 2005

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Zu krass?

Hi nemo,

das ist wohl schlicht Geschmackssache. Ich mache keinen Hehl daraus, mein Geschmack ist es nicht, aber der ist zum GlĂŒck nicht maßgeblich. Frage nur: Brauchst Du diese Sprache, um das auszudrĂŒcken, was Du willst, und was willst Du eigentlich sagen? Ich habe zum Teil den Eindruck, Du legst es darauf an, dass die Leute sich an den AusdrĂŒcken stören; insofern wirken sie etwas gekĂŒnstelt gewollt. Kann mich aber auch irren. Nur eines: Zu Krass gibts nicht. So viel Toleranz darf man wohl erwarten. Dies soll keine "Kritik" sein, aber Du hast ja gefragt.
lG miholt

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Rainer
???
Registriert: Jul 2002

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hallo nemo,

zu krasss ? - wohl eher zu bieder, zu langweilig, zu viel beschrieben und dabei zu wenig gezeigt.

der monolog deines prot hat nicht ĂŒberraschendes, der text dĂŒmpelt vor sich hin und wird von einigen schlagworten wie mit elektroschocks ab und an reanimiert. ich glaube, ein auf diese weise ins leben zurĂŒckgeholter mensch ist erstmal recht schwach auf den beinen...

ein problem liegt meines erachtens nach im aufbau des textes:
die einleitung ist gut - alles gesagt was ich brauche, um in den plot `reinzukommen. alles was folgt versichert mir nur noch, dass meine interpretation der einleitung richtig war. ob er sich `ne flasche korn von erschnorrtem geld gekauft hat, oder ihm sein gewichse plötzlich peinlich ist - wie bringt das die story voran?

insgesamt - zeigen nicht beschreiben; es gibt keine zu krassen, nur zu langweilige texte.

gruß

rainer

p.s. ich kritisiere deinen text weil ich glaube, dass er potential hat. nicht, weil er fĂŒr mich eine totgeburt ist - mach etwas besseres aus dem text; der clou ist garnicht so schlecht :-).
__________________
ist meine, und damit nur EINE Meinung

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Denschie
Guest
Registriert: Not Yet

hallo nemo,
das problem sehe ich, Àhnlich wie rainer,
auch darin, dass nichts passiert. du hast einen
guten anfang und ein gutes ende - dazwischen eher
langeweile und die frage: wozu?
ein logisches problem sehe ich darin, dass die
typen meinten "er sÀhe nach geld" aus, obwohl vorher
gesagt wird, dass er sich mĂŒnzen zusammengeschnorrt
hat. das mĂŒssen sie sich aber sehr geirrt haben.
dann finde ich die schlÀgerei, die du schilderst,
etwas zu laut. worte wie "aufschreien", "brĂŒllen" etc.
sollte nicht unbedingt vorkommen, denn irgendwann
fragt man sich doch, warum denn niemand aufmerksam
wird. oder liegt das an meiner fehlenden pornokino-
erfahrung? irgendwer wird doch die eintrittskarten
verkaufen, fĂŒr erfrischungen sorgen, beobachten, ob
der film reibungslos lÀuft? ein solcher tumult wird
doch wohl nicht allzu lange verborgen bleiben können?
also da wĂŒrde ich etwas sorgfĂ€ltiger, an die situation
angepasst beschreiben.
und ansonsten: klarer machen, worum es geht.
ĂŒberflĂŒssiges streichen. interessante details hinzufĂŒgen.
warum nicht den film etwas intensiver beschreiben?

viele grĂŒĂŸe,
denschie

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knychen
Routinierter Autor
Registriert: Feb 2002

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was aber tun, wenn im leben eines menschen, der sich selbst das geld fĂŒr's pornokino zusammen betteln muß, einfach nix passiert.
außer vielleicht einige vorhersehbare dinge.
ich find die story gut. sie wirkt nicht gestellt.
den letzten satz hĂ€tte ich vielleicht umgestellt. erst die freude ĂŒber die tatsache, daß er rechtshĂ€nder ist und dann das seufzen.
gruß knychen
__________________
kny

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