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Leselupe.de > Kurzgeschichten
Im Regen
Eingestellt am 25. 01. 2003 19:41


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Andrea
???
Registriert: Aug 2000

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Der Park war kein ungewöhnlicher Treffpunkt, jedenfalls im Sommer oder zumindest bei gutem Wetter. Wenn es jedoch in Strömen regnete und ein tĂŒckisch kalter Wind ging, lag er wie ausgestorben da. Den Spielplatz bevölkerten nur einige leere GetrĂ€nkedosen, und selbst die hartgesottensten Enten hatten den Teich verlassen und kauerten wohl irgendwo im GestrĂŒpp der Uferböschung. Es war also nicht schwer, sie zu entdecken.
Sie stand mit dem RĂŒcken zum Parkplatz an dem MĂ€uerchen am Ufer des Teiches, die HĂ€nde in den Mantel-taschen vergraben, wĂ€hrend das Haar klatschnaß an Kopf und Schultern klebte. Als er sich neben sie stellte und ungefragt den Schirm auch ĂŒber sie hielt, wandte sie sich fast erschrocken um; als hĂ€tte er sie aus einem Traum gerissen. Ihre Wangen waren vom Wind gerötet, und von ihren Wimpern und der Nasenspitze hing noch der Regen, aber er war sich sicher, daß die Röte und das Wasser in ihren Augen einen anderen Ursprung hatten.
„Tut mir leid, daß ich so spĂ€t komme“, begann er beflissen und versuchte sich an einem aufmunternden LĂ€cheln. Es mißlang. „Der Regen. Er macht das Autofahren nicht gerade einfacher.“
Sie nickte, strich das nasse Haar aus der Stirn und fuhr sich wie beilĂ€ufig ĂŒber das Gesicht.
„Es war aber auch sehr kurzfristig“, fuhr er mit seiner Entschuldigung fort. „Wenn du mich bei dem Sauwetter schon so dringend sehen mußt, hĂ€tten wir uns doch auch irgendwo treffen können, wo es trocken ist – und ein bißchen wĂ€rmer. Du bibberst ja schon.“
Er streckte die Hand nach ihrer zitternden Schulter aus, doch sie zuckte zurĂŒck und schĂŒttelte abweisend den Kopf. Eigentlich war es kein KopfschĂŒtteln; eher eine dieser kleinen Bewegungen, die ihm seit Jahren vertraut manchmal mehr ĂŒber sie verrieten als ihre Worte. Tatenlos ließ er die Hand wieder sinken. Sie wollte nicht berĂŒhrt werden. Eigentlich war das zwischen ihnen auch nicht ĂŒblich. Es war mehr ein Reflex gewesen, vielleicht der Instinkt, der MĂ€nner sonst dazu nötigte, frierenden Frauen ihre Jacke aufzudrĂ€ngen.
„Ich friere nicht“, brachte sie schließlich hervor, und das Zittern in ihrer Stimme schien sie LĂŒgen zu strafen. „Ich bin nur nervös.“ Sie machte eine Pause, die ihm die Gelegenheit gab, sich unbehaglich zu fĂŒhlen. Daß sie ihn irgendwohin zitierte, ohne ihm die GrĂŒnde dafĂŒr zu nennen, war ungewöhnlich, aber ihre Stimme am Telefon hatte eine Dringlichkeit gehabt, der er sich nicht hatte entziehen können.
„Kennst du das“, fuhr sie fort, „wenn deine HĂ€nde zittern und alles in dir so seltsam verkrampft ist, daß du am liebsten irgend etwas zerstören wĂŒrdest, nur damit diese Anspannung sich auflöst?“
Er nickte. „Ich wĂŒnsche mir dann immer einen Sandsack, aber meine Wohnung ist zu klein dafĂŒr.“
Irgendwie brachte sie ein LĂ€cheln zustande, traurig zwar und mit einem Beigeschmack von Resignation, aber er nahm es als gutes Zeichen und erwiderte es zaghaft.
„Sie ist immerhin grĂ¶ĂŸer als meine“, murmelte sie und wandte das Gesicht ab, um hinaus aufs Wasser zu blicken. Eine Windböe fuhr unter den Schirm, und er sah, daß sie fröstelte, getraute sich aber nicht, sie noch einmal darauf anzusprechen. Wenn sie es unbedingt so wollte, sollte sie doch frieren. Stur wie sie war, wĂŒrde sie eine Änderung in ihren PlĂ€nen sowieso nicht akzeptieren, und offenkundig hatte sie sich diesen Ort in den Kopf gesetzt.
„Weshalb wolltest du mich denn jetzt unbedingt sehen?“ unternahm er einen neuen Anlauf.
Sie zuckte mit den Schultern. „Damit ich es nicht wieder vergesse. Und damit ich den Mut nicht verliere.“ Sie blickte ihn an, nur fĂŒr einen Augenblick, ehe sie unwillkĂŒrlich einen kleinen Schritt rĂŒckwĂ€rts machte und sich ihr Blick im Leeren verlief.
Jetzt war es an ihm, sich einen Sandsack zu wĂŒnschen. Er umfaßte den Griff des Schirms fester.
„Den Mut nicht verliere?“ fragte er und leckte sich nervös die Lippen. „Wovon zum Teufel redest du?“
Wieder dieses Schulterzucken. „Die dumme Sache mit ihr. Du weißt schon. Daß sie mich meidet, weil ich weiß der Himmel was ĂŒber sie gesagt haben soll.“ Sie schnaubte abfĂ€llig. „Nicht einmal den Mut, es mir ins Gesicht zu sagen, hatte sie. Sie hat dich vorgeschickt.“
Er hĂ€tte das ahnen können. Es war fast zwei Wochen her, daß er das GesprĂ€ch darauf gebracht hatte, und seither hatten sie nicht einmal miteinander reden können, ohne daß das Thema ihnen irgendwann die Stimmung verdarb. Wieso mußte sie auch so störrisch sein! Wenn sie sich nur etwas einsichtiger zeigen, ein Zeichen fĂŒr einen Neuanfang setzen wĂŒrde, er war sich sicher, er könnte alles wieder ins Reine bringen. Aber bisher hatte sie das immer rundweg abgelehnt. Sollte etwa..
„Hast du etwa deine Meinung geĂ€ndert?“ entfuhr es ihm, und er konnte nicht verhindern, daß sich ein freudig ĂŒberraschter Unterton in seine Stimme schlich.
„Nein.“ Ihre Augen trafen seine, und alle Hoffnung schmolz. Dasselbe Eisengrau wie sonst. „Ich halte sie immer noch fĂŒr eine dumme Pute, deren einziger Lebenssinn darin zu bestehen scheint, ĂŒber die Nichtexistenz eines Stechers zu jammern und sich krampfhaft um irgendeine vorgefertigte, leere HĂŒlle zu bemĂŒhen, um schließlich mit fĂŒnfunddreißig zu erkennen, daß sie keine fĂŒnfzehn mehr ist und die letzten zwanzig Jahre darauf verschwendet hat, einen pubertĂ€ren Lebensstil voll Widerspruch und OberflĂ€chlichkeit zu pflegen. Aber es ist zu bezweifeln, ob sie dann erkennt, daß das Leben mehr zu bieten hat als Tanzen, Saufen und Poppen.“
Er wollte widersprechen, auch wenn er um die Sinnlosigkeit wußte. Ihre rechthaberische Halsstarrigkeit wĂŒrde jede Diskussion schon nach drei SĂ€tzen zum Erliegen bringen, und dann wĂŒrde sie die Lippen aufeinanderpressen und schweigen, bis einer von ihnen ein wesentlich unverfĂ€nglicheres und belangloses Thema anreißen wĂŒrde. Doch alles Wissen und jedes Wort blieb ihm im Halse stecken.
„Aber vielleicht hĂ€tte ich das nicht so deutlich zeigen sollen.“
Sie gab es zu. Sie schlug zwar die Augen nieder und murmelte es eher hastig, als daß sie es sagte, aber sie gab es zu!
„Vielleicht hĂ€tte ich mir einige SĂ€tze, einige Blicke einfach verkneifen sollen. Selbst ihr mußte das ja schließlich irgendwann auffallen. Ich hatte zwar nicht damit gerechnet, daß es so frĂŒh geschieht, aber selbst ich irre mich manchmal.“
Er wagte nicht, etwas zu sagen. Ein falsches Wort, und sie wĂŒrde leugnen, irgend etwas davon je auch nur gedacht zu haben. Also beschrĂ€nkte er sich darauf, den Schirm ein wenig höher und das zufriedene LĂ€cheln auf seinen Lippen unter Kontrolle zu halten und innerlich zu triumphieren.
„Aber es ist trotzdem unfair.“
Sein LĂ€cheln gefror. Welchen Haken hatte er ĂŒbersehen?
„Keiner von euch hat sich je bei mir entschuldigt, egal was ihr mir um die Ohren gehauen habt. Und es hat mir nichts ausgemacht; ich habe es einfach auf dieselbe Art zurĂŒckgegeben. So lĂ€uft das nun einmal unter uns: du steckst ein, und du teilst aus. So war es immer. Kein Scherz ist zu flach, solange darĂŒber gelacht wird.
Und plötzlich taucht sie in unserem fröhlichen kleinen Kreis auf, und ich muß mir auf die Zungenspitze beißen? Plötzlich soll alles nicht mehr gelten? Weil sie beschlossen hat, sensibel zu sein?“
„Oder weil du zu weit gegangen bist“, warf er ein.
„Zu weit?“ Wieder ein abwertendes Schnauben und ein kurzes, fast scheues Aufblicken. „Möglich, daß ich bissiger war als sonst. Ich mag sie nicht, und darin unterscheidet sie sich von euch. Ich konnte sie von Anfang an nicht sonderlich leiden, das gebe ich zu, und vielleicht habe ich dadurch unbewußt einige Grenzen ĂŒberschritten.
Ich habe es nicht mit Absicht getan“, betonte sie und nahm den Augenkontakt wieder auf.
„Das hat auch niemand behauptet.“
„Nein, du hast es nur angedeutet. Aber eigentlich ist das auch nicht wichtig. Der Gedanke, daß ich jemanden verletzt habe, egal ob nun absichtlich oder unbewußt, ist mir unertrĂ€glich, das ist mir mittlerweile klar geworden. Und hĂ€tte sie sich nicht verhalten wie ein beleidigtes Kleinkind, wĂ€re ich vielleicht zu ihr gegangen und hĂ€tte die Sache geklĂ€rt. Aber sie hat es ja nicht einmal fertig gebracht, dir den genauen Grund zu sagen, weswegen sie alle BrĂŒcken abgefackelt hat.“
„Vielleicht konnte sie das nicht, weil...“
„Du mußt es nicht zu erklĂ€ren versuchen“, unterbrach sie ihn rasch. „Es ist mir egal. Diese Frau ist mir absolut egal. Von mir aus kann sie sich vor einen Zug werfen; ich wĂŒrde höchstens den LokfĂŒhrer und die FahrgĂ€ste bedauern. Sie ist mir völlig gleichgĂŒltig“, wiederholte sie und legte unwillkĂŒrlich eine Pause ein, „aber du bist es nicht. Und ich kann es nicht ertragen, wie unsere Freundschaft darunter leidet, was ich getan haben soll oder vielleicht auch getan habe.“
Er öffnete den Mund. Das war jetzt mit Sicherheit der Augenblick fĂŒr weltbewegende Zitate – oder zumindest fĂŒr irgendeine Äußerung seinerseits. Doch ihm wollte beileibe nichts einfallen.
„Ich..“, stammelte er bloß und erntete ein LĂ€cheln dafĂŒr.
„Wir zwei hatten eine Abmachung“, sagte sie leise. „Obwohl wir sie nicht ausgesprochen haben. Wir reden nicht ĂŒber GefĂŒhle, selbst wenn es mal um was Ernstes geht. Wir bleiben immer sachlich, und wenn es emotional zu werden droht, retten wir uns in Filmzitate, in dumme SprĂŒche oder in belangloses Blabla. Heute muß ich diese Abmachung brechen.
Ich mag dich, ich mag dich sogar sehr. Du bist mein bester Freund und mir so nah wie niemand sonst. Wenn mich ĂŒberhaupt jemand versteht, dann du, und wenn es dir schon nicht gelingt, probiere ich es bei den anderen erst gar nicht. Wir denken gleich – oder zumindest Ă€hnlich. Und ich bin gern in deiner NĂ€he.
Wie also könnte ich das riskieren fĂŒr eine Person, die mir im Grunde meines Herzens vollkommen egal ist?
Also sag ihr, was du willst. Ich werde mich nicht bei ihr entschuldigen, denn sie hat mir ja auch nichts ins Gesicht gesagt. Aber ich werde mich bemĂŒhen, nett zu ihr zu sein; distanziert, aber höflich. Ich werde mich benehmen, wie es sich gehört, und wenn ich mich dazu verbiegen muß. Wenn es nötig ist, werde ich mich sogar verleugnen.
Sag ihr ruhig, daß es mir leid tĂ€te; lĂŒge. Aber laß uns die Sache endlich hinter uns bringen, damit ich versuchen kann, es zu vergessen. Und laß uns nie wieder davon reden.“
Er war sprachlos, wĂ€hrend sich in seinem Kopf die Gedanken ĂŒberschlugen. Er wollte nicht, daß sie sich verbog. NatĂŒrlich wĂŒrde er die Sache jetzt bereinigen. Und natĂŒrlich wĂŒrde das ihre Freundschaft nicht beeintrĂ€chtigen. Oder war das schon geschehen? Hatte er sich ihr gegenĂŒber anders verhalten, falsch, fremd? War ihre Freundschaft wirklich so kĂŒhl und oberflĂ€chlich, und wenn ja, wieso hing sie dann mit solcher Inbrunst daran? Und wieso tat er es? Er wollte sie nicht verlieren, und er wollte nicht, daß sie sich verĂ€nderte.
WĂ€hrend er noch nach Worten suchte, raffte sie den nassen Mantelstoff vor der Brust zusammen, steckte den Kopf zwischen die Schultern und wandte sich zum Gehen. Sie war schon einige Schritt weit gekommen, als er endlich ihren Namen hervorbrachte.
Sie blieb stehen und drehte sich halb um. Dann legte sie den Kopf in den Nacken, streckte eine Hand aus und blinzelte in den Himmel, ehe sie ihren Mantel losließ und ihn ansah, wie er wieder verstummt mit hilfloser Miene vor der Mauer stand.
„Es hat aufgehört zu regnen“, sagte sie mit klarer Stimme. „Du kannst den Schirm zuklappen.“

__________________
Andrea Rohmert

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Rainer
???
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hallo andrea,

deine sezierende geschichte gefĂ€llt mir vom stil und von der sprache her sehr gut. aber, entweder ich begreife sie nicht, oder etwas fehlt: in welcher beziehung stehen die beiden frauen zueinander? ich kann mir keinen rechten reim darauf machen, aber vielleicht habe ich ja auch nur etwas ĂŒbersehen (oder ich bin als mann zu "unsensibel").

gruß

rainer
p.s. kennst du don delillo? dein text erinnert mich sehr an seine art zu schreiben.

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Andrea
???
Registriert: Aug 2000

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Hallo Rainer,

vielen Dank fĂŒr deine Kritik. Ich habe mit der Antwort ein wenig gewartet, halb in der Hoffnung, jemand wĂŒrde widersprechen. Hat aber niemand, und so habe ich eine Winzigkeit verĂ€ndert. Ich befĂŒrchte zwar, daß sie nicht allzuviel erklĂ€rt, aber vielleicht wird es etwas besser. Ich zitiere mich mal rasch, damit du es leichter findest (VerĂ€nderung in blau):

„Keiner von euch hat sich je bei mir entschuldigt, egal was ihr mir um die Ohren gehauen habt. Und es hat mir nichts ausgemacht; ich habe es einfach auf dieselbe Art zurĂŒckgegeben. So lĂ€uft das nun einmal unter uns: du steckst ein, und du teilst aus. So war es immer. Kein Scherz ist zu flach, solange darĂŒber gelacht wird.
Und plötzlich taucht sie in unserem fröhlichen kleinen Kreis auf, und ich muß mir auf die Zungenspitze beißen? Plötzlich soll alles nicht mehr gelten? Weil sie beschlossen hat, sensibel zu sein? “

Vermutlich ist das Hauptproblem zwischen den beiden Frauen eh, daß sie im Prinzip gar keine Beziehung zueinander haben, nur einen gemeinsamen "Knotenpunkt", nĂ€mlich ihn.

Gruß
Andrea

PS: Nein, Don Delillo kenne ich leider nicht.
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Andrea Rohmert

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Rainer
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hallo andrea,

nach dem setzenlassen deines textes, habe ich mir schon fast so etwas gedacht. es wirkte auf mich als kurzgeschichte eben ein bißchen "aus dem zusammenhang gerissen". nach einiger zeit jedoch, sicher nun durch deine verĂ€nderung verstĂ€rkt, erscheint er plötzlich stimmiger. als kleine (nicht literarisch gemeint), röntgentief blickende beziehungskonversation, wie sie jeden tag wohl vieltausendmal passiert, ist sie wirklich köstlich; ...es gehört zum besten....
kleine missionierung: don delillo kann ich dir nur empfehlen, sein fĂŒr mich bestes werk ist "körperzeit". dein text könnte vom stil und inhalt her aus diesem buch sein.

gruß

rainer

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