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Leselupe.de > Experimentelle Lyrik
Im Takt
Eingestellt am 12. 03. 2015 08:19


Autor
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Rudolph
???
Registriert: Jan 2015

Werke: 18
Kommentare: 121
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Wer ein Instrument spielt hat es hier leichter.


Eins zwei drei vier    ein-e            zwei-e    drei vier
z├Ąh- le     mit  sonst kommst du  aus dem takt denn

Eins zwei drei    vier  ein-e    zwei-e  drei   vier
al-    le     spie-   len  ja das  gleiche st├╝ck f├╝r

Ein-e zwei-e drei-e vier-e   eins zwei drei   vier
indi-   vidu-   ali-     t├Ąt ist  da    kein raum wer

Ein-e   zwei-e      drei  vier   eins zwei   drei
anders tickt fliegt raus fliegt raus muss gehn

__________________
R.K.
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Mondnein
Routinierter Autor
Registriert: Feb 2014

Werke: 654
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eins zwei drei vier Eckstein, alles mu├č versteckt sein

In der Tat liest es sich gut, rhythmisch klar durch die Weise, wie Dus untereinander geschrieben hast: Man sieht gleich, wie die zweisilbigen W├Ârter der jeweils zweiten Zeile den zweisilbig verl├Ąngerten Zahlw├Ârtern (eine, zweie, dreie wie hier in der Lausitz und wohl auch sonst in Sachsen usw.) dar├╝ber zugeordnet sind.
Noch sch├Âner k├Ânnten Reime hier sein, so da├č es mehr wie ein Abz├Ąhlreim wirkt von der Art "Ene mene mu und aus bist du".

Es gab schon mal experimentell durchbrochene Abz├Ąhlreime hier in der Lupe, die waren ausgezeichnet, ich habs Genauere vergessen, ich glaube sie waren wunderbar verfremdet, wie war das noch?


__________________
sato bandhum asati nir avindan
hridi pratishya kavayo manisha

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Rudolph
???
Registriert: Jan 2015

Werke: 18
Kommentare: 121
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Hallo buchstab und Mondnein,

danke f├╝r eure Kommentare.

Ich habe k├╝rzlich einige Lieder nachgespielt und dabei die Entdeckung gemacht, dass es oft schwierig ist, den Text der Melodie zuzuordnen, wenn er nicht direkt unter den Noten steht.
Die meisten Liedtexte reimen auch nicht, ergeben aber einen Sinn, wenn man von manchen Schlagertexten absieht.

Das hat mich zu dem Experiment angeregt, eine Melodie durch einen Z├Ąhlrhythmus aus Vierteln und Achteln vorzugeben und den Text anzupassen.

Der gleiche Text k├Ânnte auch in einem ganz anderem Rhythmus gelesen werden. Ich habe ├╝berlegt, das vorzuf├╝hren, habe aber dann davon Abstand genommen, denn das Ausrichten der W├Ârter mit den in der Leselupe zur Verf├╝gung stehenden Mitteln war mir zu m├╝hsam. (Einmal hat mir gereicht.)

LG Rudolph

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aligaga
One-Hit-Wonder-Autor
Registriert: Sep 2014

Werke: 78
Kommentare: 4723
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Bevor du das Rad neu erfindest, Rudolph - Textsilben einer Melodie zuzuordnen war schon im fr├╝hen Mittelalter ein must be, wie uns die alten Handschriften weisen.

Wofern denn (in der Musikliteraur) ├╝berhaupt ausgeschriebene Gesangstexte existieren, stehen diese ├╝ber oder unter den Notenzeilen, jeweils exakt den T├Ânen zugeordnet. Es w├Ąre ja sonst ein Singen vom Blatt unm├Âglich. Hier ein einfaches Beispiel. Wenn dir das nicht reicht, dann bl├Ąttere in den r├Âmisch-katholischen oder den protestantischen Gesangb├╝chern: Lo-be den Her-ren!

Dass sich die deutschen Schlagertexte nicht immer reimen, liegt nicht daran, dass darauf kein Wert gelegt w├╝rde, sondern in der betr├╝blichen Tatsache begr├╝ndet, dass der Texter oft nicht besonders gut Deutsch kann. So "reimt" sich bei Nena "Luftballon" auf "Horizon(t)"; den Vogel schoss Drafi Deutscher selig ab, bei dem Marmor, Stein und Eisen nicht brechen, sondern "bricht", damit es auf "Liebe nicht" hinausgeht.

Gleichwohl bekommst du, wenn du das n├Âtige Kleingeld bereith├Ąltst, zu beiden Songs Klavierausz├╝ge beim Notenkasperl, in denen der Text silbengernau unter den richtigen Noten steht. Und schon geht's fehlerlos los!

Tipp: Nur bei seri├Âsen Notenh├Ąndlern einkaufen!

Gru├č

aligaga

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