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Leselupe.de > Ungereimtes
Immer wieder Golgatha
Eingestellt am 06. 12. 2002 09:09


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Vera-Lena
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Immer wieder Golgatha

Als du am Kreuz hingst.....

Ich wei├č nicht,
woher mir die Kraft gekommen war,
bei dir zu sein,
aber ich w├╝sste auch nicht,
woher mir die Kraft gekommen w├Ąre,
nicht bei dir zu sein.

Als du schriest,
war es mein Schrei.
Als du seufztest,
war es mein Seufzer.
Als du siegtest,

war es dein Sieg.




__________________
Der Mensch ist sich selbst das gr├Â├čte Geheimnis, ein unverzichtbarer Blutstropfen im Universum, ein Spiegel allen Seins.

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Monfou
???
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Ist das Thema nicht etwas zu komplex?
Mir klignt es wie Kommunionslyrik in den Ohren. Die Heilsarmee l├Ąsst gr├╝├čen. Mir missf├Ąltl auch entschieden die Pathetik... Als du siegtest... Es passt nun gar nicht in die sakrale Sph├Ąre...

Viel Gl├╝ck

Monfou

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Vera-Lena
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Golgatha

Hallo, Monfou,

Das Thema ist auf jeden Fall komplex. Die Pathetik scheint mir eher da zu liegen, da├č sich in diese Geschichte ein "Ich" hineinschiebt. An so etwas sind wir nicht gew├Âhnt. Was den Sieg betrifft, so wurde in Golgatha in diesen Stunden eine allerletzte Pr├╝fung bestanden. So sieht diese Geschichte f├╝r mein Verst├Ąndnis aus. Ich verstehe und akzeptiere, wenn Du das so nicht nachvollziehen m├Âchtest.
Was aber das "Ich" anbetrifft, so habe ich damit die Frauen unter dem Kreuz gemeint, denn mit einer Ausnahme waren ja die M├Ąnner nicht anwesend. Was immer sie dort durchgemacht haben, dar├╝ber kenne ich keinen sprachlichen Erlebnisbericht. Den bildenden K├╝nstlern ist es zu danken, da├č wir dar├╝ber etwas wissen. Die Tragik liegt darin, da├č sich die Dinge immer wiederholen

Liebe Gr├╝├če Vera-Lena
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Odyssee
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Unter dem individuellen Aspekt bekommt dieses Gedicht meiner Ansicht nach eine ganz andere, sinnigere Bedeutung, auf die ich beim ersten lesen auch nicht gekommen w├Ąre. Nichts f├╝r Ungut

Odyssee
__________________
keep on writing !

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Vera-Lena
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Golgatha

Hallo, Odyssee,

Deine R├╝ckmeldung war sehr hilfreich f├╝r mich. Eigentlich ist es ja kein gutes Zeichen, wenn man ein Gedicht erst nach Erl├Ąuterungen des Autors verstehen kann. Dies war das allererste Mal, da├č ich mich an dieses gewaltige Thema herangetraut habe. Vielleicht gelingt mir ja irgendwann etwas Besseres.

Liebe Gr├╝├če Vera-Lena
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ElsaLaska
Guest
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Hallo Vera-Lena,

ich habe verstanden, dass sich Dein Text mit den Eindr├╝cken der Kreuzigung keinesfalls nur auf das damalige Ereignis bezieht, sondern eine allgemein menschliche Leid-und Mitleid-Erfahrung darstellen soll. (?)
Das war die gute Nachricht. (?)
Was mir nicht gefallen hat, war die relative Flachheit der Aussage sowie die etwas mangelhafte literarische Umsetzung.
"ich w├╝sste nicht, woher ... gekommen w├Ąre... "
Diese L├Âsung gef├Ąllt mir sprachlich nicht, obwohl mir gerade die Aussage dieser Strophe am besten gef├Ąllt.
F├╝r die Schilderung einer derartig ber├╝hmten und an die menschliche existentielle Erfahrung r├╝hrende Szene sollte man sich schon ein paar m├Ąchtigere Bilder einfallen lassen.
Oder weiter verknappen, um dichter sprechen zu k├Ânnen.
Lieben Gruss
Elsa

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