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Leselupe.de > Experimentelle Lyrik
Impresario des raunenden, hypothetischen Imperativs
Eingestellt am 05. 06. 2016 23:51


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Hagen
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Registriert: May 2011

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Impresario des raunenden, hypothetischen Imperativs

Lass mich Dich betreten,
geliebte, gehasste, missliebige,
angebetete Leselupe!
Ich verneige mich vor Dir,
hochgeschätzte Leselupe,
ich als Hipster der Lyrik,
der epischen Dichtkunst!
Ich neige mein Haupt
vor lyrischem, poetischen Feingefühl
deiner Troubadouren der Wortkunst,
der Fähigkeit zum ausdrucksvollen Wortgeflecht.

Wie kann ich Dir dienen,
als Meister der Absoluten Ignoranz,
ausgerüstet mit Desinteresse am hehrem Wort?

An schwebendem Ausdruck
in den Sphären der Offenbarung,
zügelnd die scheuenden Pferde
des Fabulierens,
des Gelöstseins von klassischer Poesie,
aufsteigend zur Dichtung mondäner Lyrik?

Ich werde es anpacken,
bis ich aufgestiegen bin,
zum Impresario des raunenden
tenorischen Imperativs!


Version vom 05. 06. 2016 23:51
Version vom 08. 06. 2016 14:14
Version vom 08. 06. 2016 14:21
Version vom 08. 06. 2016 14:21
Version vom 08. 06. 2016 15:37
Version vom 08. 06. 2016 16:07

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Mondnein
Routinierter Autor
Registriert: Feb 2014

Werke: 654
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noch immer flach, ohne Risiko

quote:
Wie kann ich Dir dienen,
als Meister der Absoluten Ignoranz,
ausgerüstet an mit Desinteresse am hehrem Wort?

An schwebendem Ausdruck
in den Sphären der Offenbarung,
zügelnd die scheuenden Pferde
des Fabulierens,
des Gelöstseins von klassischer Poesie,
aufsteigend zur Dichtung mondäner Lyrik?
soweit ganz schön hohl, wie wohl beabsichtigt

quote:
Ich werde es anpacken,
bis ich aufgestiegen bin,
zum Impresario des raunenden,
hypothetischen Imperativs!
das ist ja noch immer der "raunende, hypothetische Imperativ", mit dem falschen Komma und dem Mangel an Fallhöhe.

Richtiges Pathos hat ja nicht der hypothetische Imperativ, der ja auch als Ferengi-Erwerbsregel durchgehen könnte, sondern der "kategorische Imperativ", denn der ist der Göttlichkeitsanspruch des moralischen Menschen. Der hat Fallhöhe, ist riskant, verstiegen und idealistisch hoch Googol.


__________________
sato bandhum asati nir avindan
hridi pratishya kavayo manisha

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Hagen
Routinierter Autor
Registriert: May 2011

Werke: 173
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Oh Gottohgott, lieber Mondnein,
da versuche ich mich erstmalig an ernsthafter Dichtung und dann gleich so was!
Aber Du hast mir sehr geholfen!
Was ist denn 'Fallhöhe' in der Dichtkunst?
Und was 'Ferengi-Erwerbsregel'?
Was gibt es noch für einen Imperativ, um den Satzrhythmus nicht zu stören?

Ich bin übrigens aus der Kirche ausgetreten, als ich herausbekam, dass die Götter die Menschen nur ihrer Belustigung erschufen.
Und ich habe auch kein Abitur, also sei bitte gnädig mit mir.

Trotzdem, wir lesen uns!

Yours Hagen


_____________________________
Die Pflege von literarischem Kulturgut
ist für mich nicht die Aufbewahrung der Asche,
sondern das Weitertragen der Flamme!

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