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Leselupe.de > Ungereimtes
In „Eifer „ Sucht
Eingestellt am 21. 09. 2005 17:56


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Tulpe
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In „Eifer „ Sucht

Im Eifer
deiner Sucht
webt sich das Netz
vor deine Haltung
in die Freiheit hinaus,
dass du angespannt
gewebt hast
und alle sehen,
wie gewachsen
du in dem Glauben bist,
dass all die Vögel blind sind.





__________________
Verständig ist,wer sich nicht betrübt über das was er nicht hat, sondern sich freut über das, was er hat ( Epiktet

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Sandra
Guest
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Hallo Tulpe,
dein Gedicht spricht mich an, auch wenn ich über ein, zwei Formulierungen stolpere. Es sind die Zeilen: webt sich das Netz vor deine Haltung und wie gewachsen du in dem Glauben fällst. Wenn ich darf, würde ich dir folgenden Vorschlag machen, damit die Aussage etwas klarer wird:


Im Eifer,
deiner Sucht
webt sich das Netz
vor deine Freiheit,
welches du angespannt
gewebt hast
und alle sehen,
wie gewachsen
du in dem Glauben bist, (Das er irrt ist dem Leser klar)
dass alle Vögel blind sind.

Der letzte Satz gefällt mir besonders gut.
LG
Sandra

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Tulpe
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Hallo liebe Sandra( so heiße ich übrigens auch)

finde ich cool das du dich so damit auseinander setzt und es dich anspricht. Und deinen Ratschlag bin ich nachgegangen, dem ich zutimme. Danke dir. Mich würde interessieren was du darin erkennst, in diesem Text. Weißt du was ich anspreche? Anfangs dachte ich es wäre zzu kompleziert beschrieben, doch es sind eigentlich ganz einfache Worte. " Haltung" " Angespannt" und der rest ist eigentlich klar, denke ich.
Aber mich würden die meinungen trotzdem interessieren. Denn wenn es zu deutlich zu lesen ist, dann wirkt es eher als zu oft beschrieben, und deswegen versuchte ich ( wieder mal) Wörter durch andere " treffendere " zu ersetzten.
Grüße an dich
__________________
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Sandra
Guest
Registriert: Not Yet

Hallo Tulpe

Deine Zeilen lassen Raum, das tut dem Text gut und dennoch sind sie klar skizziert. Mit einer festgelegten Interpretation würde ich dem Text und dem, was ich eigentlich für mich verstehe, sehr wahrscheinlich nicht gerecht werden. Ich habe schon sehr häufig Interpretationen gelesen, auch geschrieben und sie tun dem Gedicht und denen, die es ebenfalls für sich verstehen wollen, nicht immer gut. Es ist wichtig, dass bei jeder Änderung eines Gedichtes der Ursprungsgedanke des Autors nicht verfälscht wird. Das alleine weißt nur du.
Neue Wege zu gehen, seinen eigenen in der Lyrik zu suchen ist gut. Dies liest man auch in deinen Texten.
LG
Sandra eigentlich Alexandra

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Hannah Rieth
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Hallo Tulpe,

auch mir gefällt dein Text, aber ich holpere auch noch ein bisschen.

Im Titel würde ich auf die Anführungszeichen verzichten. Ich finde, die setzen Akzente, die der Text nicht nötig hat. Vielleicht: In EiferSucht? Oder: Eifer sucht?
Nach "Eifer" in der ersten Zeile ist das Komma grammatikalisch über.
Das "dass" nach in der sechsten Zeile hat ein s zu viel und der damit beginnende Nebensatz (danach ein Komma) steht etwas verloren da, weil er sich nicht direkt an "das Netz" anschließt. Man stolpert, weil man einen Bezug zur Freiheit erwartet und es deshalb eigentlich "die" heißen müsste. Vielleicht den Nebensatz nach oben schieben?
Das "angespannt (Pause)
gewebt hast" gefällt mir sehr gut (vielleicht könnte man sogar auf das "an" verzichten, also "gespannt gewebt hast"(dann würde es noch doppeldeutiger)), genauso wie der letzte Satz. Richtig schön! :-)


In EiferSucht

Im Eifer,
deiner Sucht
webt sich das Netz
dass du angespannt
gewebt hast,
vor deine Haltung,
in die Freiheit hinaus,
und alle sehen,
wie gewachsen
du in dem Glauben bist, kann man in einem Glauben gewachsen sein? Vielleicht lieber "wie verbunden du dem Glauben bist"?
dass all die Vögel blind sind.

Lieben Gruß von Hannah

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Zeder
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Hallo Tulpe,

noch ein paar spontane Anmerkungen zu deinem Text:

>In "Eifer" Sucht

Der Titel passt m.E. nicht zu dem folgenden "IM Eifer deiner Sucht" - es sind zwei verschiedene Aussagen

Im Eifer (kein Komma)
deiner Sucht
webt sich das Netz
vor deine Haltung ---> das verstehe ich nicht, aber davon unberührt: Wenn du es wegließest, wäre dann der Text gebrochen?
in die Freiheit hinaus,
dass ----> ist ein 'das', hat aber einen falschen Bezug, denn die Freiheit steht hier als Subjekt

du angespannt
gewebt hast
und alle sehen,
wie gewachsen
du in dem Glauben bist,
--> dies würde ich streichen, denn es ist vorher eindringlich erklärt
dass all (Wiederholung) die Vögel blind sind.

Viele Grüße, Zeder



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