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Leselupe.de > Ungereimtes
In Traumzeit
Eingestellt am 09. 09. 2004 21:09


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Khalidah
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Dürfte ich eine Gottheit schaffen
sie zeigte sich als Lied
das von einem Felsen
über sattgrüne Hügel
hinabschwebt

Über ihnen liegt noch Morgentau
und das Lied hallt nach
bis in die Dörfer
__________________
"Naddel, ich habbn Fadden verloren...!"

Bohlo Mann

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lapismont
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Hallo Khalidah,

kann man solch Lied nicht stets schaffen?
Dein Text klingt sehr schön, aber ich sehe den Inhalt nicht ganz.

cu
lap

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Khalidah
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Lieber lap,

der Inhalt war eigentlich nur der Gedanke, der
da steht.

quote:
Dürfte ich eine Gottheit schaffen
sie zeigte sich als Lied
Der Rest ist eine nähere Beschreibung
des Liedes/der Szene.
Diesmal kein Hexenwerk dahinter.

Wäre es leichter verständlich, wenn ich die ersten
Zeilen etwas umstelle? Vielleicht so:

quote:
Dürfte ich eine Gottheit schaffen
sie wäre ein Lied

Mag sein, dass es formal etwas
weniger akrobatisch ist als andere meiner Texte.


LG

Khali

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Bohlo Mann

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lapismont
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Hallo Khalidah,

es wirft aber immer noch die Frage auf, was für ein Lied das ist.
Eine Gottheit, die sich als Lied zeigt. Was steckt dahinter?
Ist Musik nicht schon als machtvoll besetzt?
Worin besteht der Unterschied ein Lied zu singen, oder eine Gottheit, die ein Lied ist, zu schaffen?
Warum wünscht sich hier jemand, eine Gottheit zu schaffen?

fragvoll noch
lap

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Khalidah
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Lieber lap,

Hmmm, ich muss zugeben, das sind verdammt
gute Fragen.
Ich will jetzt auch nicht künstlich darüber
ausufern oder mich in einen Welterklärungsversuch
hineinverzetteln, weshalb ein lyrisches Ich ein
Lied zur Gottheit wählt und was das überhaupt für
Folgen für die Philosophiegeschichte aller
Lyrischen Ichs zur Folge hat. (Und dazu wäre ich
technisch durchaus in der Lage - wer
mich lang genug kennt, zweifelt nicht daran...)
Leider habe ich diesmal keine brauchbaren Antworten parat.

Kann ich es vielleicht einfach so stehen lassen:
1. Es war ein sehr gutes Lied, so gut, dass ich es
verehren könnte wie Gottheit.
2. Und dürfte ich mir aussuchen welche Gottheit ich
verehre bzw. dürfte ich mir eine Gottheit selber
basteln, dann wäre es z.B. keine
menschengestaltliche maskuline Kriegsgottheit,auch
keine regelgebende Gottheit wie in monotheistischen Konzepten,
sondern ein Lied. Und zwar obiges, weil es so
wunderbar ist.


Liebe Grüße

Khal






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Bohlo Mann

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