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Leselupe.de > Ungereimtes
In blauen Augen
Eingestellt am 07. 06. 2011 16:27


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Ralf Langer
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In blauen Augen

Auf ein Wort,
seh ich darin,
kommt es nicht an.

Was dir entspricht
lebt gänzlich
in den Blicken,

mit den Händen
schaffst du
Sprache,
steigen Stimmen,

kommt endlich
ein Begriff
in meine Welt,

den ich so unerhört,
so ungebraucht
durch sie

empfinde.

__________________
RL

Version vom 07. 06. 2011 16:27

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Fettauge
Guest
Registriert: Not Yet

In blauen Augen

Lieber Ralf Langer,

ein stilles Gedicht über die Liebe, ob zu einer Frau oder einem Freund, das mag ich nicht entscheiden. Ich mag stille Gedichte. Wärest du bereit, ein paar kleine Änderungsvorschläge anzunehmen?

S1V1: Statt "auf ein Wort" besser: "aufs Wort", um Fehlinterpretation auszuschließen.

S2V3-4: Das Spiel mit den Augen-Blicken findet man in jedem zehnten Gedicht in den Foren, der Neuigkeitswert ist lange verblasst. Mein Vorschlag wäre: entweder "in den Augen" oder "in den Blicken".

S3V4: Würde ich streichen, weil fehlender Aussagewert.

S5: So formuliert erschließt sich mir diese Strophe nicht. Worauf bezieht sich das "die"?

lg Fettauge










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Ralf Langer
Routinierter Autor
Registriert: Sep 2009

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Hallo fettauge,
hab dank für eine Meldung.
Das mit den "Augen- Blicken" hab ich auf "Blicken" verkürzt,
ganz einfach weil deine Bemerkung stimmt.
" Auf ein Wort" lasse ich stehen, gerade weil es mir um die
Auslegungshoheit dieser Redewendung geht.

Die Strophe, die du am liebsten gestrichen sähest,
alles um den Begriff also, diese Strophe ist hier sehr wichtig.
Denn es geht doch um das begreifen - Stichwort " Hände",
es geht um den einen Begriff, den ich nicht verwenden will...

Habe in der letzten Strophe das grammatisch richtige Wort, also: "den" eingesetzt.
Ich hoffe dadurch ist es jetzt klarer.

Eine kurze Aussage noch zu deiner Interpretation:

Der Hinweis, den du vielleicht übersehen hast, ist im Titel gegeben.
Denk mal an das Lied "Blue eyes"
lg
ralf
__________________
RL

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ENachtigall
Foren-Redakteur
???

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Hallo Ralf,

verstehe das Blau der Augen als eine Melange aus Melancholie, Empfinden aber auch Leichtglauben, Unbeschwertheit, Verträumtheit und Naivität im Sinne von Ureigenheit (das muss noch nicht Alles sein).
Du hast Recht; der Begriff, auf den sich das zunächst gebrauchte, dann korrigierte Relativpronomen bezog, wäre in diesem Gedicht zu abgegriffen rübergekommen. So bleibt dem Leser, anhand der früheren Version, diesem Begriff auf die Spur zu kommen. Anhand Deines Kommentars scheint das möglich.

Ein sehr feines Gedicht!

Liebe Grüße,

Elke
__________________
Wer Spuren sucht, wird Wege finden.

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