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Leselupe.de > Ungereimtes
In der Glut des Tagesanbruchs
Eingestellt am 23. 02. 2008 22:42


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Pola Lilith
Häufig gelesener Autor
Registriert: Feb 2008

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In der Glut des Tagesanbruchs



Die Stadt knistert
in der Glut des Tagesanbruchs
rollen schwere Brummer gen Süden
auch von Zügen wissen wir, in unseren Träumen
klingt manch metallenes Geräusch nach ihnen, zerspringt
in der Luft eines Augusttages, der den Herbst in sich trägt

von A nach Z stürzen Arbeitslose sich auf die Gleise
andere saufen sich selbstständig zu Tode - dahinter
höre ich die Motoren heulen, zieht Hilflosigkeit
meine Schultern zur Decke der Welt

Die Stadt knistert
in der Glut des Tagesanbruchs
kehre ich von nächtlich durchwanderten Reisen
zurück in das Zimmer, das
immer noch still, wartet auf mich


Version vom 23. 02. 2008 22:42

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Heidrun D.
Guest
Registriert: Not Yet

Hallo, Pola,

dein Gedicht finde ich sehr gelungen.

Eigentlich stört mich nur ein einziges Wort: "selbständig". Denn die Arbeitslosen stürzen sich ebenso selbständig auf die Gleise wie sie sich zu Tode saufen ...

Ich würde das Wort einfach streichen!

Ansonsten: superb!

Liebe Grüße
Heidrun

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Perry
Manchmal gelesener Autor
Registriert: Aug 2004

Werke: 1033
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Hallo Pola,
ein gelungenes Stimmungsgedicht, das von der Vergänglichkeit, Monotonie und Hilflosigkeit des Alltags erzählt.
Formal ist mir das dreimalige "Glut des ..." zuviel und "stille" (besser still) passt nach meinem Gefühl klanglich nicht ins Bild. Ansonsten gern gelesen!
LG
Manfred

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