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Leselupe.de > Ungereimtes
In der Marienkirche in Köln Kupfergasse
Eingestellt am 15. 12. 2003 10:54


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Vera-Lena
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In der Marienkirche in Köln Kupfergasse

Mir war auf einmal so gegenwärtlich.
Es klang deine Stimme soeben zärtlich,
als seist du gestiegen aus der Ikone
herunter von deinem Himmelsthrone.

Ein Licht durchdrang mich auf sanfte Weise.
Mein Blut erweiterte seine Kreise.
Es schien, als wollte die Welt sich stürzen
in mich, um den Weg mir abzukürzen,

als müsste ich weiten mich, dehnen ins All.
Doch fürchtete ich einen bösen Fall.
Vertieft in dein Abbild blieb ich sitzen.
Was ließ deine Augen schelmisch blitzen?





__________________
Der Mensch ist sich selbst das größte Geheimnis, ein unverzichtbarer Blutstropfen im Universum, ein Spiegel allen Seins.

Version vom 15. 12. 2003 10:54

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lapismont
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Hallo Vera-Lena,

ein schönes Gedicht, hat mir gefallen.
Nur das "gegenwärtlich"
bist Du Dir des Wortes sicher?
Nicht "gegenwärtig" ?

grübelnd,
lap
__________________
Kunst passiert.

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Vera-Lena
Routinierter Autor
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ich freue mich

Lieber lapsi,

das freut mich wirklich sehr, dass Dir dieser Text gefällt.

Natürlich gibt es das Wort "gegenwärtlich" nicht.

Ich wollte schon in der ersten Zeile deutlich machen, dass es sich hier um eine Ausnahmesituation handelt.

Diese intensive Gegenwart bezog sich ja nicht nur auf meine Person, sondern es war so, als ob alles um mich herum auch in mir selbst war. Und für diesen Zustand habe ich das Wort "gegenwärtlich" erfunden.

Ja, ein neu erfundenes Wort gibt meistens Anlass zum Grübeln, denn es kennt ja niemand.

Aber jetzt ist alles wieder im Lot oder?

Ich wünsche auch Dir das Marienlicht in diese etwas ungemütlichen regenschneefeuchten windigen Adventszeittage.)))

Liebe Grüße Vera-Lena
__________________
Der Mensch ist sich selbst das größte Geheimnis, ein unverzichtbarer Blutstropfen im Universum, ein Spiegel allen Seins.

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