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Leselupe.de > Kurzprosa
In der Nacht brach der Fußboden unter meinem Bett
Eingestellt am 11. 09. 2000 09:39


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Bernd
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Registriert: Aug 2000

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In der Nacht brach der Fußboden unter meinem Bett, und ich schwebte aus dem Traum. Die Balken zerfielen morschgeworden und verschwanden leuchtend in der Nacht. In der Nacht schwebte ich schwerelos mit dem Bett durchs Zimmer, schwebte und fiel und fiel endlos und die Balken hielten gehorchend dem Gutachten der staatlichen Bauaufsicht. Und ich schwebte und schwebte, schwebte durch die feuchte Hauswand und sprach zu den Göttern. Und ich schwebte und sprach und gab meine Gedanken den Göttern. Aber die Götter lauschten nicht, sondern labten sich an Nektar und Ambrosia. Aber die Götter lauschten nicht, sondern sie labten sich an Nektar und Ambrosia. Aber die Götter lauschten nicht, sie gaben sich eigenen Gedanken hin. Langsam flog ich zurück und schwebte durchs Zimmer mit dem Bett und die Dielen im Fußboden fehlten und die Balken im Fußboden fehlten und die Götter amüsierten sich bei ihrem Fest und das Bett stand an seinem Platz und das Bett verschwand und gehorchte abschließend den Gesetzen der Gravitation und ich lag in ihm und träumte den unendlichen Traum.
__________________
Copy-Left, samisdada, Dada Dresden

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