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Leselupe.de > Ungereimtes
In der Schneekugel
Eingestellt am 07. 07. 2011 23:14


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Thylda
???
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Schnee
der                    ku
in                                    gel
Astschaukel
träge das Flüßchen
flirrender         Baumschatten
Steinchen     hüpfen     glitzernd
funkelnde     Spritzer     Kinderlachen
selbstgebundene Fliege am Haselstock
Pappelflocken,    nasse    Badesachen
Stockbrot,     Forelle     und Beeren
ewiger Sommer ewiger Sommer
ewiger Sommer



__________________
allgemeine Warnung: bei meinen Beiträgen ist Ironie nicht auszuschließen

Version vom 07. 07. 2011 23:14
Version vom 24. 10. 2011 03:49

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Karl Feldkamp
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Liebe Thylda,
den Wunsch nach einem ewigen Kindersommer habe ich auch. Deswegen gefällt mir dein Text. Allerdings kann ich Anbas' Kritik nachempfinden. So ist es nur eine Ansammlung (allerdings wunderbarer) lyrischer Bilder. Es fehlt ein Fazit, eine Erkenntnis, ein lyrischer Mehrwert...
Herzliche Grüße
Karl
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Thylda
???
Registriert: Aug 2002

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Lieber Anbas, lieber Karl

Ich sehe natürlich, daß mein Text leicht „nur“ eine Aufzählung zu sein scheint. Wie bei meinen Texten häufig war die Grundidee ein wenig epischer, bevor ich Alles herausgekürzt habe, was mir „doppelt“ erschien. So hatte ich z.B. zunächst eine Beschreibung, wie die Kinder am Lagerfeuer sitzen. Aber das Spritzen und Kinderlachen beinhaltet schon Kinder (Plural ) und das Stockbrot das Lagerfeuer. Oder wie sie sich die Angeln bauen und Forellen fangen.
Aber ich wollte keine Geschichte erzählen, sondern eine Assoziationswolke als Momentaufnahme festhalten. So wie in einer Schneekugel eine bestimmte Situation dargestellt wird, eine Zeitblase in der man die Zeit angehalten hat. Zeit existiert nicht. Der Glitter flirrt und funkelt, die Flocken fliegen, aber nichts ändert sich, obwohl es sich bewegt. Erinnerst Du Dich an Deine Kindheit, als die Sommer ewig waren, weil man die Zeit nicht wahrgenommen hat? In dieser Schneekugel ist der Augenblick des ewigen Sommers. Ich hoffe, Karl, der Mehrwert ist erkennbar.

Vielen Dank Euch beiden
Liebe Grüße
Thylda
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Karl Feldkamp
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Liebe Thylda,
die Schneekugel ist hier eine wunderbare Metapher. Kannst du die nicht für dein Gedicht nutzen?
Herzliche Grüße
Karl
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Karl Feldkamp
Routinierter Autor
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Liebe Thylda,
wahrscheinlich liegt es an meinem Mangel an Fantasie, dass ich nicht begriff, dass es dir um d i e Schneekugel geht.
Tut mir leid. Aber vielleicht lässt sich über den Titel hinaus noch ein metaphorischer Hinweis anbringen...???
Gruß
Karl

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Karl Feldkamp
Routinierter Autor
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Liebe Thylda,
ja, du hast deutliche Hinweise im Text.
Ich habe sie offenbar falsch eingeordnet.
Die kugelartige Formatierung hat mir gefallen.
Gruß
Karl
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Bernd
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Die Kugel liegt auf der Erde, der untere Teil ist etwas gequetscht.
So ist sie bereits leicht geschmolzen auf den Resten des ewigen Sommers liegend.

Eine andere Interpretation:
Die Schneekugel ist die Erde,
nur der obere Teil ist dargestellt, der ewige Sommer liegt am Äquator.


Formgedichte haben eine lange Tradition.
Im vorliegenden Fall ist die Form noch nicht perfekt, die Kugel hat Fehler, aber das kann am endenden Winter liegen.


Beispiel:

Schnee
der                    ku
in                                    gel
Winter
Astschaukel
flirrender Baumschatten
Steinchen hüpfen glitzernd
funkelnde Spritzer Kinderlachen
Stockbrot, Forelle und Beeren
ewiger Sommer ewiger
Sommer ewiger
Sommer


Nicht wirklich perfekt ...
Die auf der Erde liegende Kugel ist besser.
__________________
Copy-Left, samisdada, Dada Dresden

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